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  1. #1

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    Verbindung Fundamenterder und Potischiene

    Vor einigen Wochen wurde unser Keller gestellt und als "weisse Wanne" ausgeführt. Um den Keller herum wurde daher ein Ringerder gelegt, der aus v4a besteht. Dieser wurde an eine ca. daumendicke Gewindestange aus Edelstahl befestigt, welche ins Innere des Kellers führt. Auf dieser Stange wurde sowas in der Art http://images.worldsoft-cms.info/wcm...mages/2353.jpg montiert. Wenn ich richtig informiert bin, ist das eine Endplatte. Nun meine Frage: mit was bzw. welchem Querschnitt wird das an die Potischiene (OBO) angeschlossen? Wollte diese direkt daneben montieren, um den Weg kurz zu halten. Habe schon mehrfach gesucht, finde aber leider nichts.
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  2. Verbindung Fundamenterder und Potischiene

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Zitat Zitat von biologist Beitrag anzeigen
    Vor einigen Wochen wurde unser Keller gestellt und als "weisse Wanne" ausgeführt. Um den Keller herum wurde daher ein Ringerder gelegt, der aus v4a besteht. Dieser wurde an eine ca. daumendicke Gewindestange aus Edelstahl befestigt, welche ins Innere des Kellers führt. Auf dieser Stange wurde sowas in der Art http://images.worldsoft-cms.info/wcm...mages/2353.jpg montiert. Wenn ich richtig informiert bin, ist das eine Endplatte. Nun meine Frage: mit was bzw. welchem Querschnitt wird das an die Potischiene (OBO) angeschlossen? Wollte diese direkt daneben montieren, um den Weg kurz zu halten. Habe schon mehrfach gesucht, finde aber leider nichts.
    Diese Frage ist gar nicht so einfach zu beantworten. Habe mich mal versucht damit zu beschäftigen und bin auf einige Dinge gestoßen die dabei zu beachten sind. Der Querschnitt der zu verlegen ist hängt von mehreren Punkten ab.
    Diese wären:
    -welche Verbraucher werden an die Haupterdungsschiene angeschlossen
    -besteht beim Gebäude Blitzschutz
    -welche Netzform ist vorhanden
    Es gibt viele Dinge zu beachten aber man kann es sich doch relativ einfach machen, mann schaut welchen maximalen Querschnitt die Verbindungsschelle an der Gewindestange auf sich nehmen kann und welche die Haupterdungsschiene und diesen Querschnitt würde ich dann wählen. Wie du schon sagst es wird nur ein Kurze Strecke werden und da spielt der Preis keine Rolle.
    Als Material würde ich Kupfer wählen hat den besseren Leitwert.
    Hoffe ich konnte dir behilflich sein
    Falls jemand bessere Vorschläge hat ich lerne gerne dazu
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  4. #3
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    Danke für die Antwort!
    Netzform ist TN-C-S - ein spezieller Blitzschutz ist nicht vorhanden. An die Potischiene kommt das Rohrsystem, die Satschüssel, IT-Schrank, evtl. später mal Photovoltaik und halt der HAK.
    Ich werde nachher mal schauen, was ich an die Potischiene vom Querschnitt her anklemmen kann. Ich dachte nur, dass es evtl. spezielle Verbinder (Schienen oder Ähnliches) gibt, um das Ganze miteinander zu verbinden. Ansonsten: NYM 1x16 habe ich noch auf der Baustelle und ggf. kann man das auch doppelt zur Schiene legen. Ansonsten vielleicht H07V-U 25qmm. Das müsste ich allerdings besorgen.
    Die Firma, die meine Installation abnimmt, wusste es ad hoc auch nicht - wollte allerdings nochmal nachschauen. Ich würde die Potischiene allerdings gerne möglichst schnell setzen, damit ich die Aufputzinstallation im Keller fertig habe.
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  5. #4

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    Wenn Deine Hauptleitung (die zwischen HAK und Zähler) nicht über 16mm²Cu hat, genügt besagte NYM.
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  6. #5
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    Zitat Zitat von Julius Beitrag anzeigen
    Wenn Deine Hauptleitung (die zwischen HAK und Zähler) nicht über 16mm²Cu hat, genügt besagte NYM.
    Die ist ebenfalls 16qmm. Ja so dachte ich mir das ursprünglich auch, habe dann aber doch nochmal Zweifel bekommen, ob es auch richtig ist. Ok, dann gestaltet sich der Anschluss recht einfach und ohne weitere Kosten

    Danke für Eure Antworten.
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  7. #6

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    Zitat Zitat von biologist Beitrag anzeigen
    An die Potischiene kommt das Rohrsystem, die Satschüssel, IT-Schrank, evtl. später mal Photovoltaik und halt der HAK.
    Hallo,
    Satschüssel und Photovoltaik brauchen einen Erder,
    diesen kann man zumeist nur mittels Anschlussfahne an den Ringerder wirklich korrekt ausführen.

    Außerdem vermisse ich in deiner Aufzählung den Potentialausgleichsleiter vom Fundament, der auch bei weißer Wanne nötig wäre.
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  8. #7

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    Es gibt viele Dinge die man noch beachten sollte. Was in den beiträgen davor schon gesagt wurde ist vollkommen richtig, die Sat- sowie die PV-Anlage benötigt einen Anschluß an die Haupterdungsschiene (bzw.Fundamenterder). Ab einer bestimmten Größe der PV-Anlage ist sogar Blitzschutz vorgeschrieben leider wissen das die wenigsten. Die meisten Anlagen werden ohne Nachzudenken auf den Dächern montiert. Die VDS sagt aber genau ab welcher größe noch Blitzschutz nötig ist.
    Ich hoffe doch auch das die Firma die deine Anlage dann abnimmt die entsprechenden Messungen durchführt. Spätestens dann kann man sagen ob die Anlage, der Dazugehörige Fundamenterder korrekt angebracht wurde. Es geht immerhin um Schutz von Personen und dies sollte nicht auf die leichte Schulter genommen werden.
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  9. #8

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    Warum nicht direkt anschließen?

    Hallo Biologist,
    ich komm noch ´mal auf deine Ausgangsfrage zurück, wie denn die Verbindung zwischen der "Gewindestange" und der Potischiene erfolgen soll. Am besten doch direkt. D. h. die Gewindestange verbiegst du so, dass sie flach an der Wand liegt und dann klemmst du die unter die Schiene. Jede handelsüblich Potentialausgleichsschiene hat einen Anschluss für einen Fundamenterder. Diese werden aber meistens als Flacheisen 3x30 mm oder in Rundstahl 10 - 12 mm ausgeführt. Als Material kommt entweder verzinter Stahl zum Einsatz, wenn er in Beton liegt oder bei Erdvelegung als V4A Edelstahl.
    Warum ist denn bei dir der Anschluss an den Fundamenterder als Gewindestange ausgeführt? Kannst du das noch mal genauer beschreiben?

    Bemerkenswert finde ich allerdings, dass dein Fundamneterder in Erde verlegt wurde und aus V4A besteht. Ich habe mit meiner Baufirma lange Diskussionen gehabt, bis die endlich eingesehen habe, dass eine Fundamenterder in WU Beton (ich habe auch eine weiße Wanne) einfach mal nuztlos ist weil keine erdfühligkeit vorliegt. Ich denke das wird auch häufig noch falsch gemacht.

    Grüße usw...

    Markus
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  10. #9
    Bauexpertenforum Avatar von Jonny
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    Zitat Zitat von EinerVonVielen Beitrag anzeigen
    Warum ist denn bei dir der Anschluss an den Fundamenterder als Gewindestange ausgeführt?
    Wanddurchführung!

    zum Erder in V4A und den verschiedenen Wannen, einfach mal in die DIN schauen oder nach der Fundamenterder Broschüre von elektro plus suchen.

    Grüsse
    Jonny
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  11. #10
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    Zitat Zitat von EinerVonVielen Beitrag anzeigen
    Hallo Biologist,
    ich komm noch ´mal auf deine Ausgangsfrage zurück, wie denn die Verbindung zwischen der "Gewindestange" und der Potischiene erfolgen soll. Am besten doch direkt. D. h. die Gewindestange verbiegst du so, dass sie flach an der Wand liegt und dann klemmst du die unter die Schiene.
    Hatte ganz vergessen zu antworten: die kann man definitiv nicht biegen - dafür ist sie viel zu dick!
    Leider habe ich das Problem nach wie vor nicht gelöst. Schade, dass ich mir vom Ringerder nicht nen halben Meter einbehalten habe. 16qmm ist auf jeden Fall zu wenig. Vom Querschnitt an sich vermutlich ausreichend, jedoch zu dünn für die Endplatte. Ich vermute mal, dass da mindestens 25qmm rein muss.
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  12. #11
    Bauexpertenforum Avatar von Jonny
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    sowas z.B.:



    Grüsse
    Jonny
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  13. #12
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    Ja gesehen habe ich sowas schon. Nur ist das viel zu breit, um in die Poti-Schiene von Obo zu passen :-)
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  14. #13
    Bauexpertenforum Avatar von Jonny
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    also die die ich hier hab sind genauso breit wie ein Erdungsbandeisen, passen also genau in die Pot-schiene.
    der aus dem Bild ist 30x3,5

    Grüsse
    Jonny
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Hallo ich hoffe du hast eine Lösung für dein Problem gefunden!? Ich habe da nur noch mal eine Frage wer hat eigentlich den Fundemanterder installiert.
    Würde zwischen der Erdungsstange und der Erdungsschiene auch kein 16 qmm legen sondern mindestens 25qmm. Wenn es wirklich nur eine kurze strecke ist sind das kosten für maximal 10 Euro und das ist im Vergleich zu anderen dingen nichts. Wieso denkt man eigentlich immer das man bei der Elektrik sparen muß.
    Der Fundeamenterder bzw Potentialausgleichsschiene ist eine Sicherheitseinrichtung und daran sollte man nicht sparen.
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  17. #15
    Themenstarter

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    Den Fundamenterder hat der Kellerbauer installiert/eingebracht. Ich habe an der Elektroinstallation alles andere als gespart - das kann ich dir auf jeden Fall sagen. 25qmm ist am End definitiv schwerer zu besorgen als 16qmm. Meine Frage ging auch eher in die Richtung, was die Norm hier fordert. Das ich nicht bereit bin dafür ein paar Euro auszugeben - davon war nie die Rede.
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