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  1. #1

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    Zusätze im Füllwasser einer FBH

    Hallo an alle,

    ich bin die Tage über das Thema "Heizungswasser" gestolpert.
    Ich wohne seit ca. 2 Jahren in einem Neubau mit FBH.

    Bei der Übergabe durch den BT wurde erklärt, das man beim Heizkreislauf ab und zu etwas Wasser einfüllen muss (dazu gibt es eine Anzeige mit einer Nadel und einem grünen Bereich). Dazu schließt man einfach einen Schlauch an und füllt Wasser ein.

    Nun ist mir eingefallen, dass nachträglich noch ein Heizkörper installiert wurde. Bei dieser Aktion ist das komplette Wasser aus den Leitungen entleert worden und einfach wieder mit "normalen" Wasser aufgefüllt worden.

    Nun habe ich an diversen Stellen gelesen, das es ggf. Zusätze im Wasser Bedarf um schäden durch z.B. Kalk in den Leitungen zu vermeiden.

    Nun die Fragen:
    Habe ich das richtig verstanden?
    Sollte man eine Zusatz dem Heizungswasser beimischen?
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  2. Zusätze im Füllwasser einer FBH

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Hier
    http://www.bosy-online.de/Bauteile_u...-Anlagen.htm#H

    findest Du unter "Heizungswasser" alles was Du suchst.

    Gruß
    Ralf
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  4. #3
    Themenstarter

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    Hallo Ralf,
    vielen Dank für den Link.
    Wenn ich das jetzt richtig interpretiere, sollte man auf jeden Fall das Wasser von einem Fachmann untersuchen lassen und ggf. Maßnahmen ergreifen.
    Gruß
    Sascha
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  5. #4
    Avatar von OldBo
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    So isses

    Gruß

    Bruno Bosy
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  6. #5
    Themenstarter

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    ?!?

    So, haben nun beim Sani-Fachman angerufen (auch der Installateur der Anlage). Dort bekomme ich zu hören...

    So ein Quatsch, benötigt man nicht. Das ist doch totes Wasser.
    Früher kam noch Sauerstoff über die Rohre in das Wasser, das ist heute nicht mehr so... usw...

    Seiner Meinung nach muss da nichts gemacht werden.
    Jetzt könnte der Kerl nochmal Geld verdienen...

    Soweit zum Thema: Wie verunsichert ,man einen Kunden?!?

    Jetzt bin ich wieder Ratlos.
    Da man ja auch die Gewährleistung nicht verlieren möchte, möchte ich da nun auch nichts durch einen anderen SANI-Fachmann machen lassen.

    nach 5 Jahren ist die Gewährleistung vorbei und im 7 Jahr hat man dann Probleme?!

    Wie seht ihr das?
    Einen anderen Fachmann mal anfragen?!
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  7. #6

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    Zitat Zitat von dolphin26 Beitrag anzeigen
    So, haben nun beim Sani-Fachman angerufen (auch der Installateur der Anlage). Dort bekomme ich zu hören...

    So ein Quatsch, benötigt man nicht. Das ist doch totes Wasser.
    Früher kam noch Sauerstoff über die Rohre in das Wasser, das ist heute nicht mehr so... usw...
    Dazu schreibe ich jetzt besser nichts.

    Gruß
    Ralf
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  8. #7
    Avatar von OldBo
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    .... und ich empfehle einmal einen Blick auf diese Seite "Stresstest mit Heizungsfüllwasser"

    Aber es wird wohl noch ein paar Jahrzehnte dauern, bis das Ammenmärchen vom "toten" Wasser" ausgeräumt ist. Diese Seminar hat auch nicht viel geholfen :>))

    Gruß

    Bruno Bosy
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  9. #8
    Themenstarter

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    Hallo OldBo,

    ich habe in einem anderen Forum einen Artikel aus dem Jahr 2005 gefunden.
    Da haben Sie sinngemäß noch das Gegenteil vertreten.
    hier der Link zum anderen Artikel, gleiches Thema...

    hat sich denn seit 2005 so viel geändert?
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  10. #9
    Avatar von OldBo
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    Tja, so ist das Leben. Da ging es u. a. um das Panschen und um ALu-WT. Aber richtig, man lernt nie aus und bekommt, besonders durch Foren, eine neue Blickweise. Nachdem ich dann bei der Spülung und Reinigung einiger Anlagen dabei war, wo nichts mehr ging und der wirklich gemachte Abgleich nicht mehr funktionierte, weil sich die engen Durchlässe zugesetzt haben, habe ich meine Meinung geändert. Die Arbeit in der Schule war wohl doch zu weit weg von der Praxis.



    Inzwischen gibt es sogar schon Hersteller (Ventile, Pumpen, Wärmeerzeuger, Flächenheizungen), die überlegen, ob sie dieses Thema nicht deutlicher in ihren Unterlagen ansprechen sollen. Bisher weisen sie nur auf die VDI 2035 Blatt 1 + 2 hin, die sowieso nicht besonders brauchbar sind.

    Wer nur zurückschaut, sieht nicht, was auf ihn zukommt.

    Gruß

    Bruno Bosy
    Geändert von OldBo (05.08.2011 um 18:43 Uhr) Grund: Zusatz
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  11. #10

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    Gehts denn nun bitte etwas konkreter... ? Mein Heizungsbauer und Wartungsbetrieb sagte auch, in die Fussbodenheizung gehöre "nur Wasser" rein. Was und wieviel davon kann/sollte ich denn nun dazugeben?

    Blackseven
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  12. #11
    Avatar von OldBo
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    Zitat Zitat von Blackseven Beitrag anzeigen
    Gehts denn nun bitte etwas konkreter... ? Mein Heizungsbauer und Wartungsbetrieb sagte auch, in die Fussbodenheizung gehöre "nur Wasser" rein. Was und wieviel davon kann/sollte ich denn nun dazugeben?

    Blackseven
    Moin Blackseven,

    Du sollst gar nichts dazugeben. Das ist die Sache eines Fachbetriebes. Nur sind die eher selten zu finden. Naja, aber wenn es der Wartungsbetrieb sagt, warum soll ich denn dagegen sprechen? Ist ja nicht meine Anlage

    Gruß

    Bruno
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  13. #12

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    Aber meine...Und deshalb frage ich ja...
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  14. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  15. #13

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    Viessmann streicht hier sogar die Gewährleistung/Garantie, wenn normales Leitungswasser eingefüllt wird. Mein Vater hat das Wasser extra vorher durch eine spezielle Kartusche/Filter laufen lassen fürs komplette Heizsystem.

    Dem würde ich was husten
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  16. #14
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    Könnte sein - je nach Anlage - du kriegst dann auch was gehustet Linda.

    Das Thema ist etwas komplexerer Natur und blinder Aktionismus schadet mehr als er bringt.

    Ausgehend von der Wasserqualtät in meinem Umfeld wird eine Behandlung / Veränderung nur dann vorgenommen wenn es einen triftigen Grund dafür gibt.

    Die pauschalen Herstellerforderungen hinter denen sie sich für so manche Krampfkonstruktion gerne verstecken beeindrucken micht nicht wirklich, denn sie sind oftmals nur Nebenkriegsschauplatz der dann beackert wird, wenn man sich um die Schadenregulierung drücken will, die ganz andere Ursachen haben kann.

    Bei jeder Inhibitierung sollte man hinterfragen was passiert bei Über- als auch Unterkonzentration. Hier kann oftmals ein ganz anderes Korrosionsverhalten auftreten als bei *Normalkonzentration*.

    Man muss sich drüber im klaren sein - insbesondere bei größeren Anlagen - dass unkontrolliertes Nachfüllen z.B. nach unkontrollierten Entlüftungsaktionen und/oder Reparaturen auch zu Problemen führen kann.

    Hinzu kommt dass oftmals jede Firma ein *anderes Wundermittelchen* einsetzt und eine Verträglichkeit eher nicht gegeben ist ....

    Ist die Anlage einmal inhibiert gilt fast regelmäßig entweder bleibt inhibiert oder es sind aufwändige Neutralisationsaktionen oder Spülungen notwendig ansonsten besteht erhöhtes Schadensrisiko ...

    Die ganze Sache steht und fällt mit der Sorgfalt im späteren Umgang beim Betrieb.

    Das in der Angelegenheit große Meinungsdifferenzen bestehen belegt auch die Tatsache das die letzte VDI Richtlinie vom Fachverband nicht anerkannt wurde und eine eigene Richtlinie erarbeitet wurde ... was dazu führte dass der ganze Senf innert kürzester Zeit wieder überarbeitet wurde.

    Gruß
    Achim Kaiser
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