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  1. #1
    Vera1969
    Gast

    Frage Massive Holzdecke

    Hallo; ich schon wieder ;-)
    Ein Bekannter hat Holständer-Bauweise bauen lassen und sich vom Zimmermann eine Vollholz-Decke einbauen lassen. Die Decke ist 14 cm dick und wird wohl in 60cm-Bahnen mit Nut und Feder verlegt. Der qm kostet wohl an die 80 Euro. WAs ist das genau und wie sieht es mit der Dämmung aus? Muss man das von oben unbedingt dämmen oder könte man evtl. von oben nur versiegeln, so dass man einen Parkett-Fußboden hat (und von unten dann praktischerweise gleich eine Holzdecke)? Verzieht sich das nicht irgendwann, da Holz doch irgendwie immer arbeitet? Fragen über Fragen, ich hoffe, ihr könnt uns weiterhelfen ! DANKE !
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  2. Massive Holzdecke

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  3. #2
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    zb. wiehag profidec (google hilft)
    ja
    nein/nein
    kaum
    natürlich
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  4. #3

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    GF eines Holzbauunternehmens
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    834

    Nach Gusto ...

    Was wollen Sie denn optisch erzielen. Im Dach beabsichtigen sie sichtbare Sparren zu haben; dann sollte doch auch eine Zwischendecke in gleicher Art ausgeführt werden.

    Am schönsten sehen Balken aus DUOLAM aus; das sind vertikal verleimte Balken, die die Herzseiten nach außen zeigen.
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  5. #4
    Vera1969
    Gast
    Gute Frage.....
    Eigentlich wollten wir Aufsparrendämmung eben wegen der besseren Dämmung. Wenn es nach dem Aussehen ginge, hätten wir gerne nur die Pfetten sichtbar und dazwischen Rauputz. Wenn wir dies Holzdecke nehmen und daurch quasi einen PArkettboden erzielen können , käme man sich bei Aufsparendämmung dann wie in einer "Holzschachtel" vor, denke ich.
    Das alles ist soooo schwer auszusuchen und zu entscheiden......
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  6. #5

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    Holzhausbewohner und bekennender Holzwurm
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    99

    Massivholzdecke

    Servus,
    wir bewohnen ein Haus, das komplett aus kreuzverleimten Massivholzelementen gebaut ist (Wände, Geschoßdecke, Dach). Vor allem ist es eine sehr robuste Bauweise, bei der man schon mit Gewalt etwas vermurksen müsste...

    Unsere Geschoßdecke besteht aus 8,7 * 2,5 m großen Massivholzelementen in "Industriesicht" Qualität. Das ist zwar keine perfekte, fehlerfreie Holzansicht, aber an der Decke passt es (zumindest für uns bekennende Holzwürmer) sehr gut.

    Das Dach (asymetrisches Satteldach) ist ebenfalls mit diesen Holzelementen gebaut. Wir fühlen uns in in unserer Holzbude jedenfalls sehr wohl.

    Ein Bodenaufbau gehört schon auf die Geschoßdecke, sonst wird man mit dem Trittschall nicht glücklich (irgendwas schweres, z.B. Beton- oder Lehmplatten und dann eine Trittschalldämmung). Ein Bodenbelag (Parkett/Dielen ...) ist auch ein anderes Holz als das Holz dieser Deckenelemente.

    Bewegen/verziehen tut sich bisher definitiv nix.

    Unsere Elemente sind von www.klh.at (größere Formate möglich, aber Oberflächen nicht perfekt und nicht stoßverleimt); kennen tue ich auch noch www.santner-holz.at (schmälere Elemente, auch mit fast perfekten stoßverleimten Oberflächen verfügbar). Aber das ist nur die begrenzte Sicht eines österreichischen Alpenbewohners.
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  7. #6

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    Hamburg
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    Berater
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    7
    Hallo Vera,

    wir bauen gerade ein Holzhaus im Norden von Hamburg und haben uns aus optischen Gründen für diese Decke entschieden.
    Auf Empfehlung hin wird dieser "Holzfußboden" im Obergeschoss noch wie folgt ergänzt (von unten nach oben):

    Im Naßbereich (Bad):
    Trittschalldämmung (so eine Art Styropor)
    Folie als Feuchtigkeitssperre
    Estrich (gerade letzte Woche gemacht worden)
    Fliesen

    Im restlichen OG:
    Trittschalldämmung
    Folie
    Trockenschüttung
    OSB-Platten
    Holz Dielen

    Die Decke (und auch der Boden) an sich sehen optisch schon sehr gut aus. Ob eine Trittschalldämmung notwendig ist, muß jeder für sich selber entscheiden (wir planen für 2 Kinder, deren Zimmer über dem Wohnzimmer sind). Ganz "offen" würde ich das Holz von oben nicht lassen, da doch in regelmäßigen Abständen die Transport- und Montagehalterungen ins Holz geschraubt sind (siehe auch Bilder auf http://www.wiehag.at/fruits/hb-prod/profidec.htm).

    Viel Spaß beim Weiterplanen und entscheiden. Wenns beim Entscheiden hilft und Sie irgendwann hier im Norden sein sollten, können Sie sich gerne unsere Decke anschauen.

    Viele Grüße aus Hamburg

    Arne
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  9. #7
    Vera1969
    Gast
    Hallo und VIELEN Dank !
    Wir haben uns nun hier in der nähe schon eine solche Decke angeschaut und uns auch dafür entschieden ! Hiermit hat man auch noch den Vorteil, dass im Geschoss das tapezieren etc. der Decke entfällt, da das ja die Holzdecke ist. Sollte man sie nicht mehr mögen, kann man immer noch Rigipsplatten von unten dagegen stellen. Ein Zimmermann hat uns allerdings empfohlen am Ende der Bauphase die kpl. Decke von unten nochmal abzuschleifen und zu ölen (oder ähnliches), da durch den Baudreck, die Decke nicht mehr so ansehlich sein soll. Wer hat da Erfahrung? Ist das wirklich nötig und wenn ja, funktioniert das mit Bandschleifer oder muss man per Hand/Schleifpapier ran? Danke und schöne Grüße ! Vera
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  10. #8
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    staubsaugen reicht.
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