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Umbau bei Aufsparrendämmung mit nachträglich Zwischsparrendämmung

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  1. #1

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    Umbau bei Aufsparrendämmung mit nachträglich Zwischsparrendämmung

    Hallo Kollegen,

    Ausschreibung...diverse DF einbauen, Dämmung (Hanf) einbringen, Luftdicht/Dampfbremsschicht, Innenausbau.
    Auftrag erhalten, Termin vor ort, folgende Konstellation da:
    Sichtbarer Dachstuhl, Alter ca. 10-12 Jahre, ca. 10 cm PUR drauf, Zug laut Bauherrin an allen Ecken und Enden. Jetzt soll innen eben Dämmung und wie oben beschrieben.

    Bedenken?

    Funktioniert das auch wenn PUR mit Alufolie und innen wird piksauber abgedichtet?

    Möchte eben nur rechtzeitig auch vorher mich gegeüber dem Archtekten absichern können.

    Gruß Frank
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  2. Umbau bei Aufsparrendämmung mit nachträglich Zwischsparrendämmung

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  3. #2
    Gast360547
    Gast

    glaser ist zwar nicht alles,...

    Moin,

    ...der Aufbau sollte mal nach Glaser durchgerechnet werden.

    Grüße
    stefan ibold
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  4. #3

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    Bitte

    Bitte mal die genauen Produktbezeichnungen, resp. WLG und Gesamtaufbau mitteilen.

    Ich denke aufgrund der Dampfsperre (Alukaschierung) wird das problematisch werden.
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  5. #4
    Avatar von matzi
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    So viele Möglichkeiten gibs nicht.

    Sichbarer Dachstuhl.
    Dann wahrscheinlich 22 mm Profilbretter, Folie fehlt,deswegen zieht das,
    dann 10 cm Pu mit dampfdichtem Alu WLG 0.020 oder mit Alupapier WLG 0,030
    Konterlatten und Latten. Das waren vor 12 Jahren die beiden Möglichkeiten.
    gruß Matzi
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  6. #5

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    Wlg020

    gab es vor 12 Jahren noch nicht !!

    Damals verfügbare Produkte waren z.B. Correcthane Thermopur.

    Nachgefragt und zur bauphysikalischen Gesamtbetrachtung dirngen erforderlich sind auch die Stärken der neuen Dämmung.
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  7. #6
    Themenstarter

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    Also....Aufdach Linitherm 10cm...genaues Produkt unbekannt. Holzsichtschalung nach innen, Zwischensparren sollen 140 mm Thermohanf 045, Dampfsperre, innenausbau. So ists bisher vorgesehen.....und weil eben bischen Bauchkribbeln habe von mir hinterfragt gewünscht.
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  8. #7
    Avatar von matzi
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    Wlg 020

    Nicht ganz richtig Norbert
    Ich habe bis jetzt alle meine Dächer mit Correcthane gemacht.Und bis ca 94 / 95 gab es nur 020 und 030. Und ab ca 95 wurde die Wärmeleitzahl runtergestuft auf 025 weil nicht mehr mit Frigen geschäumt werden durfte.Denn die bessere WLZ hatte nur was mit dem Treibgas und mit der diffusionsdichten Alukaschierung zu tun.
    Gruß Matzi
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  9. #8
    Themenstarter

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    So...also...laut Ausschreibung sollte Dampfbremse Stamisol VAP ausgeführt werden. Gibts aber seit Jahren nicht mehr. Stamisol SD70 mit sd wert 70 m möchte die Architektin nicht.Is Ihr zu Offen. PE-Folie auch nicht. Es "muss" eine Dampfsperre sein. Ihr wäre da etwas im Gedächtnis so mit Eingewebter Alufolie mit Verstärkungsschichten ....was weiss ich. Kann mir da jemand weiterhelfen vielleicht.
    Ansonsten ......Beratungsresistent :-)
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  10. #9
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    Gemeint von der Architekten ist wahrscheinlich die Dampfsperre Alujet.

    Ob der Aufbau funktioniert ????
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  12. #10
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    Noch ne Frage meinerseits:

    Da nun von Planerseite gewünscht wird eine weitere Bahn eingzubringen (Um die sparren gewickelt an die Schalung anliegend und überall verklebt um Winddichte zu erzielen) und ich aber so meine Bedenken gegenüber dem Gesamtaufbau aber dem Planer nicht wirklich überzeugend nahebringen konnte meine Frage:
    Soll ich meine Bedenken schriftlich entsprechend vorbringenauch auf die Gefahr hin dass Planer sich etwas pikiert fühlt?
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  13. #11
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    Also der Architektin würde ich auch nicht trauen.

    Bereits die Ausführung ist unklar. Die Architektin weiß nicht, was für eine Dampfsperre verwandt werden soll und will Sparren umwickelt ( ? ) haben und kann offenbar Luft- von Winddichtheit nicht unterscheiden. Wer soll das verstehen und wer soll diesen Mist ausführen?

    Bei den vielen ungeklärten Dingen frage ich mich, wie Du jetzt schon einen Auftrag haben kannst??? Das geht spätestens bei der Abrechnung schief. Die Architektin drückt Dir offenbar ständig neue Leistungen aufs Auge, die bei Angebotsabgabe vermutlich so noch überhaupt nicht bekannt waren und kalkuliert werden konnten. Oder lautet das Angebot: Pauschalpreis nach den noch mitzuteilenden Vorstellungen einer ahnungslosen Architektin und dann sehen wir mal was bei der Sache rauskommt?

    Planen muß die Architektin des Bauherrn. Ergo würde ich von der Architektin die Vorlage einer Detailplanung fordern, in der genau beschrieben ist, wie, was und womit auszuführen ist. Wenn Du das nicht machst, wird Dir später, wenn es schief geht, vorgeworfen, Du hättest die Fachplanung übernommen ( gängiger Trick der Architekten ohne Ahnung ).

    Wenn Bedenken bestehen, in jedem Fall darauf hinweisen und zwar schriftlich und gegenüber dem Bauherrn. Beim ahnungslosen und/oder beratungsresistenten Architekten vertritt die Rechtsprechung nämlich den Standpunkt, daß der Bedenkenhinweis gegenüber dem Architekten zur Entbindung von der Gewährleistungsverpflichtung nicht ausreicht. Nach Bedenkenhinweis auf schriftliche Anweisung warten, wie es weitergehen soll.
    Gegebenenfalls erneuter Hinweis auf Bedenken. Die Bedenken müssen klar, für den Bauherrn verständlich, eindeutig und schonungslos mitgeteilt werden. Nur allgemeines Gelabere reicht nach der Rechtsprechung nicht aus.
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