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  1. #1

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    Solarfläche zu klein

    Hallo zusammen,

    ich baue mit einem GÜ ein Einfamilienhaus (Werkvertrag nach BGB) ein KfW70 Haus. Um diesen Anforderungen zu entsprechen, wurde bei mir eine Gasbrennwerttherme eingebaut und 4 Solarpanels zur Brauchwassererwärmung und Heizungsunterstützung.
    Im Energieausweis sthet, dass die Mindestabsorbsionsfläche dieser Solarpanels mindestens 10,16 m² betragen muss. Nachdem die jetzt aufgebaut wurden, habe ich die Bedienungsanleitung bekommen. Darin steht, dass 4 Platten nur eine Nettofläche von 9,4 m² haben. Das sind gute 7,5% zu wenig. Was kann man jetzt machen? Da die Abnahme auch bald vor der Tür steht, würde ich auch gerne eure Einschätzung haben, ob dass einen wesentlichen Mangel darstellt, der eine Abnahmeverweigerung rechtfertigen würde.

    Vielen Dank im Voraus

    Markus
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  2. Solarfläche zu klein

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  3. #2

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    Wenn KfW70 vereinbart ist und mit der jetzigen Anlagentechnik dieser Standard nicht erreicht werden kann, dann dies dem GÜ mitteilen und zur Korrektur auffordern.
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  4. #3
    Themenstarter

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    Soweit kein Problem. Aber die Abnahme steht an und kann ich sie aus diesem Grund verweigern (wesentlicher Mangel)? Ich kann halt nicht einschätzen, wie und mit welchem Aufwand dieser Mangel behoben werden kann (ich habe zwei Kollektorfelder mit 2x2 Platten) und ob die funktionsfähigkeit der Anlage davon wesentlich beeinträchtigt wird.
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  5. #4

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    Da hat wohl jemand Apertur- und Bruttofläche durcheinander gebracht.

    Wie ist in den Unterlagen "Nettofläche" definiert? Schau mal in die Zulassungsunterlagen zum Kollektor. Dort findest Du die Aperturfläche. Die sollte mit den Angaben im Energieausweis übereinstimmen.

    Bei Solarkollektoren gibt es die Brutto(Gesamt)fläche, die Aperturfläche und die Absorberfläche.

    Gruß
    Ralf
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  6. #5

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    Hier wäre zu klären, ob die kleinere Fläche den Eff-Standard kippt.

    Wenn ja, wre eine wesentliche zugesicherte Eigenschaft nicht erfüllt. Ob das allerdings reicht, die Abnahme zu verweigern - das hängt an den Umständen.
    Sind das die grösstmöglichen Paneele und passt kein weiteres aufs Dach - wird eine Mangelbehebung schwer - da könnts reichen.
    Passt locker ein weiteres Modul daneben, mit dem der Wert eingehalten würde - dann eher keine Abnahmeverweigerung.
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  7. #6

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    ......ha......ich hab's: schnapp Dir doch den Bauleiter und konfrontiere ihn mit der Situation..

    Tschuldigung...der mußte jetzt sein.....
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  8. #7
    Avatar von Der Bauberater
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    Zitat Zitat von Thomas B Beitrag anzeigen
    ......ha......ich hab's: schnapp Dir doch den Bauleiter und konfrontiere ihn mit der Situation..

    Tschuldigung...der mußte jetzt sein.....
    Thomas, Thomas mit Dir wird es noch böse enden
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  9. #8

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    Zitat Zitat von Ralf Dühlmeyer Beitrag anzeigen
    Wenn ja, wre eine wesentliche zugesicherte Eigenschaft nicht erfüllt.
    Aber nur wenn die Fläche wirklich zu klein ist, was vorab noch zu prüfen wäre.

    Gruß
    Ralf
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  10. #9

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    Zitat Zitat von Thomas B Beitrag anzeigen
    schnapp Dir doch den Bauleiter und konfrontiere ihn mit der Situation..
    den was? Du sollst nicht immer mit Fremdwörtern um Dich werfen die niemand kennt.

    Gruß
    Ralf
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  11. #10
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    Zitat Zitat von Thomas B Beitrag anzeigen
    ......ha......ich hab's: schnapp Dir doch den Bauleiter und konfrontiere ihn mit der Situation..

    Tschuldigung...der mußte jetzt sein.....
    ja nee, ist richtig. Erst wird der Bauherr vom Bauleiter fertich gemacht, dann heult sich der Bauherr bei euch aus und dann tretet ihr auch noch nach. Danke auch (hier fehlt mir jetzt so´n ironischer Smiley mit Augenzwinkern oder so).

    Also, ich habe versucht die Aperturfläche beim Hersteller zu erfragen. Dieser sagte mir, dass die Nettofläche der Aperturfläche entspricht. Demnach ist meine Solarfläche zu klein. Eine Erweiterung um eine Platte währe aber schwierig, da es Abhängigkeiten zwischen der Plattenfläche und der Größe des Solarspeichers gibt. Der Speicher (670 l) währe dann einfach auch zu klein. Also schlug er vor, die Energieberechnung mit den Daten der verbauten Kollektoren noch einmal vorzunehmen. Da die Kollektoren einen sehr guten Wirkungsgrad haben, könnte der Ertrag der verbauten Kollektoren ausreichen um den KfW70 Standart zu erfüllen.
    So, mit dieser Erkenntnis werde ich wohl wirklich zu meinem Bauleiter gehen müssen (Danke Thomas B für diesen Tipp) um ihn diesen Mangel anzuzeigen. Warscheinlich schreit er mich dann wieder an, aber dagegen kann ich ja nix machen, darf ihn ja nicht von der Baustelle schmeißen, er hat ja schließlich das sagen auf der Baustelle, ist ja der Bauleiter. Ich werde für alle Fälle einen Zeugen mitnehmen.
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  12. #11

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    Zitat Zitat von EinerVonVielen Beitrag anzeigen
    ....da es Abhängigkeiten zwischen der Plattenfläche und der Größe des Solarspeichers gibt. Der Speicher (670 l) währe dann einfach auch zu klein.
    Die 670 Liter sind jetzt schon.....ich sag mal, "etwas knapp"

    Das sieht auch noch nach so einem Kombi-Dingsbumms aus.

    Nein, ich frage jetzt nicht, wer das geplant hat.

    Gruß
    Ralf
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  13. #12

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    Zitat Zitat von R.B. Beitrag anzeigen
    Nein, ich frage jetzt nicht, wer das geplant hat.
    Zu Thomas haste grad noch gesagt, er solle nicht mit solchen Fremdwörtern um sich werfen, die keiner kennt.
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  14. #13

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    Zitat Zitat von Ralf Dühlmeyer Beitrag anzeigen
    Zu Thomas haste grad noch gesagt, er solle nicht mit solchen Fremdwörtern um sich werfen, die keiner kennt.


    Gruß
    Ralf
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
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    Zitat Zitat von R.B. Beitrag anzeigen
    Die 670 Liter sind jetzt schon.....ich sag mal, "etwas knapp"

    Das sieht auch noch nach so einem Kombi-Dingsbumms aus.

    Nein, ich frage jetzt nicht, wer das geplant hat.
    Die Berechnung hat die ausführende Sanitärfirma vorgenommen. Aber der Mitarbeiter des Herstellers meinte eben zu mir am Telefon, dass mit diesem Speicher auch noch gerade so eine fünfte Platte zu betreiben währe, aber das ist dann auch schon eng. Also gehe ich ´mal davon aus, dass die vier Platten ok sind.
    Und ja, es ist so ein Kombispeicher (wenn das mit Kombi-Dingsbumms gemeint war).
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  17. #15

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    Meine Meinung, wenn schon solar, dann sollte man ernten was nur möglich ist. Dazu braucht man einen üppig dimensionierten Speicher, denn wo sonst kann man die Energie unterbringen?

    Natürlich kann ich auch einen kleinen Speicher bis zum Bersten laden, aber dazu muss ich die Temperatur in die Höhe treiben, und ich will ja Energie ernten und nicht Temperatur.

    Letztendlich ist es eine Frage der Strategie die man verfolgt. Nach der Erweiterung hättest Du fast 12m2 Aperturfläche. Mit dem richtigen Anlagenkonzept und passender Ausrichtung der Kollies, kannst Du damit bis zu 4.000kWh p.a. ernten, 3.500kWh sollten auf jeden Fall drin sein. Ei nSpeicher der Dir ständig an den Anschlag rennt, und dafür sorgt, dass die Kollies in Stagnation gehen, wird Deinen Jahresertrag deutlich reduzieren.

    Google mal nach GetSolar und spiele mit den Werten. Die Ergebnisse sollte man nicht als das Evangelium betrachten, aber man sieht schon die Tendenzen.

    Gruß
    Ralf
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