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Aufsteigende Feuchtigkeit

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  1. #1

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    Aufsteigende Feuchtigkeit

    Hi zusammen!
    Meine Schwiegereltern haben ein Haus gekauft was um das 19. Jahrhundert errichtet wurde. Einige Räume sind unterkellert. In einem Raum, der früher ein Teil einer Scheune war, ist aufsteigende feuchtigkeit an den wänden zu sehen ca. 1,2Meter hoch.
    Wohlgemerkt es ist die weiter innen liegende wand die feucht wird. also keine aussenwand. Wir haben den Betonboden raus gemacht und die wand bis auf 2,2meter tief freigelegt. Die wand steht auf keinem fundament. wir wollten sie bis zum fundament runter isolieren was aber nicht möglich ist da sie ja eh im sand steht. achso auf der anderen seite der wand befindet sich der keller. Wir wissen nun nicht so wirklich wie wir die wand Dicht bekommen sollen, da sie ja auf keinem fundament steht.
    Würde mich über jeden Lösungsvorschlag freuen.
    Danke schonmal im Vorraus.

    Gruß Sascha
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  2. Aufsteigende Feuchtigkeit

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  3. #2

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    Habt ihr einen Statiker? wer hat die Ausschachtungsarbeiten begleitet? Du weißt das du da warscheinlich ganz böse mit dem Feuer und der Standfestigkeit deines Hauses spielst???
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  4. #3

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    Zitat Zitat von Sushi1983 Beitrag anzeigen
    ...... Wir wissen nun nicht so wirklich wie wir die wand Dicht bekommen sollen, da sie ja auf keinem fundament steht.
    Würde mich über jeden Lösungsvorschlag freuen....
    Wieso soll die Wand dicht werden?

    Als das Haus errichtet wurde, dachte niemand an die Nutzung des Kellers als Serverraum, die EnEV's waren noch nicht erfunden und Kohlen und Kartoffeln fanden den Keller prima.

    Nicht alles, was feucht ist, muss von unten kommen. Ich tippe eher auf Klima/Bauphysik. Und das wird durch "abdichten" einzelner Bauteile u.U. verschlimmbessert.

    Eine meinung
    svjm
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  5. #4
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    Zitat Zitat von H.PF Beitrag anzeigen
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    Habt ihr einen Statiker? wer hat die Ausschachtungsarbeiten begleitet? Du weißt das du da warscheinlich ganz böse mit dem Feuer und der Standfestigkeit deines Hauses spielst???
    Wir haben alles mit Kanthölzern und OSB Platten gestützt. Da wird schon nichts passieren^^
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  6. #5
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von svjm Beitrag anzeigen
    Wieso soll die Wand dicht werden?

    Als das Haus errichtet wurde, dachte niemand an die Nutzung des Kellers als Serverraum, die EnEV's waren noch nicht erfunden und Kohlen und Kartoffeln fanden den Keller prima.

    Nicht alles, was feucht ist, muss von unten kommen. Ich tippe eher auf Klima/Bauphysik. Und das wird durch "abdichten" einzelner Bauteile u.U. verschlimmbessert.

    Eine meinung
    svjm
    Wenn nur der Keller feucht wäre wäre es nicht so schlimm. es zieht bis ca. 1,2m ins Erdgeschoss. Da das Grundwasser hier sehr hoch steht kann es nur durch aufsteigende Feuchtigkeit sein. Es handelt sich um die Wand die im Raum steht gegenüber von der aussenwand, die unter dem Boden steht. Sie steht bis ca. 2,2m im Erdreich und Bildet die Aussenwand des Kellers aber nicht die Aussenwand des Hauses. Sie steht Quasi unter dem Raum und ist mit Feldbrandsteinen doppelt gemauert.
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  7. #6
    Themenstarter

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    Wieso soll die Wand dich werden?

    Also die Wand wollten wir bis zum Betonfundament abdichten, damit die Feuchtigkeit nicht mehr an die wand kommt und durch die Fugen nach oben zieht. Eine Horizontalsperre dürfte da sehr schwierig und riskant werden wenn ich sie mit hilfe von Stahlblechen mache.
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  8. #7

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    hallo
    eli lass da die finger von, ich spiel auch nicht an der panzersicherung rum. hol dir wie hpf sagt fachliche hilfe.

    gruss aus de pfalz
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  9. #8

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    nach meiner Einschätzung wird die "aufsteigende Feuchtigkeit" viel öfters von Laien diagnostiziert, als sie tatsächlich vorhanden ist.

    Gerade bei der hier ja anzunehmenden landwirtschaftlichen (Kartoffeln, Stall, Schlachthaus etc.) Nutzung in früheren Jahrzehnten ist eine Versalzung des Mauerwerks/Putzes/Mörtels viel wahrscheinlicher.
    Das Salz sind Abbauprodukte organischen Materials (durch Mikroorganismen) und es macht das Material hygroskopisch, also feuchtigkeits-anziehend.

    klar, aufsteigende Feuchtigkeit darf man nicht außer Acht lassen... Aber in diesem Fall ist die seitliche Fläche der Wand im Erdreich viel interessanter, abzudichten. Weil Flächenanteilig größer. Und es ist eher selten, dass Feuchtigkeit vom dann nicht abgedichteten Wandfuß mehr als 1 m aufsteigt.

    Erfahrgsgemäß kriegt man so eine Wand nicht schnell trocken, selbst wenn man versalztes Material abnimmt (Putz abschlagen, Fugen auskratzen).
    Also muss man sich sehr genau um die Oberflächen kümmern (kein neues organisches Material aufbringen), also mineralische Farben verwenden, keine sperrendes oder feuchteempfindliches Materialien an die Wand etc.
    Möglicherweise ist der Einsatz eines Sanierputzes das Richtige...

    ich würde auch den Zustand des Kellers (nass? trocken?) für die Beurteilung dieser Situation heranziehen. Es könnte zumindest ein weiteres Indiz sein...

    Aber wie immer gilt auch hier: aus der Ferne kaum zu beurteilen! Dies kann also nur ein Hinweis sein, auch andere Schadensmechanismen in Betracht zu ziehen.
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  10. #9
    Wieland
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    Egal wie feucht alles ist . Mit OSB Platten wird nichts abgestützt !!!

    Hohl dir umgehend einen Fachmann / Statiker der sich die Sache anschaut u.
    sagt was zu machen ist ! Wenn die euren unter einem Schutthaufen begraben
    sind. Ist`s zu spät !!!!

    Safety first !!!!!!
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  11. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  12. #10

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    hallo zusammen
    unser Haus war mal ein Schweinestall und ist vor ca.40 Jahren umgebaut worden.
    Leider ist kein Keller vorhanden,das bedeutet ja das nur eine Betonplatte und Estrich vorhanden sind.Jetzt beginnt eine Innenwand ca.40cm über Estrich zu schimmeln, und ich gehe mal davon aus das eventuel die Bodenplatte nicht mehr dicht ist.
    Meine Frage:Was kann mann da tun.
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  13. #11

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    Erstmal vom Fachmann die Ursache feststellen lassen!
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