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  1. #1

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    Frage Marmorit Vollwärmeschutz

    Hallo zusammen !

    Ich hatte diese Frage schonmal gestellt, aber irgendwie hat anscheinend
    keiner Erfahrungen mit Vollwärmeschutz...

    Wir wollen dieses Jahr unser Haus verputzen. Das Haus besteht
    aus einem 24 Porotonmauerwerk mit aufgesetztem
    Fachwerk (14 cm dick). D.h. die Fachwerkfelder sollen mit Dämmplatten
    von 12 cm ausgekleidet und mit Dichtband eingesetzt werden. Dann Armierungsgewebe und
    Landhausputz
    drauf.

    Bei einem Angebot wurde alles von Marmorit angeboten. Im Sockelbereich kommt eine
    Perimeterdämmplatte zum Einsatz.
    Diese soll zum Teil gedübelt werden, weil ein Teil durch
    Bitumen bedeckt ist.

    Darüber soll ein Edelstahlabschlußprofil angebracht werden, um
    zu verhindern, das die Feuchtigkeit hoch steigt. Hierdrauf soll
    dann die 12 cm Nut und Feder Styroporplatte angeklebt werden.
    Zum Fachwerk und zu den Fenstern soll mit Fugendichtband gearbeitet
    werden.

    Wo bringt man das an ? Weit nach außen, mittig ?

    Alle Ecken sollen mit runden Drahtwinkeln ausgeführt werden.
    Hierzu sollen alle Styroporecken abgerundet werden.

    Im Bereich der Fensterecken sollen Gewebeecken eingesetzt
    werden. Außerdem wurden Apu-Leisten mit Gewebe angeboten.
    Ich habe allerdingsgelesen, das die nicht so gut sind.

    Wir führt man so einen Übergang den vernünftig aus?
    Wie gestaltet man den Übergang zum Fachwerk?
    Macht man den Putz bündig mit dem Fachwerk?
    Wie gestaltet man den Übergang zum Fenster/Tür?

    Muß der aufgetragene Putz (Marmorit CARARRA 1mm mineralischer Putz) nachbehandelt werden ?
    Gibt es besonderer Dinge, die beim Fachwerk beachtet werden
    sollten (Fuge zum Fachwerk) ?

    Im Angebot sind Styroporplatten mit WLG 0,40 und 0,35 angegeben.
    Lohnt sich der Mehrpreis ? Gibt es bessere Systeme ?
    Ich würde gerne vorher diese Feinheiten in Erfahrungen bringen,
    um nicht nachher blöd darzustehen.

    Mfg
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  2. Marmorit Vollwärmeschutz

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    119

    Blinzeln

    Hallo 007!

    Wenn ich richtig herauslese, soll die Ausfachung mit Styropor ausgefüllt werden?
    Wenn ja, dann gute Nacht für dein aufgesetztes Fachwerk!

    Grundsätzlich muss das Material der Ausfachung eine höhere Wasseraufnahme haben wie das Holz des Fachwerks. Die Oberfläche der Ausfachung muss dagegen wasserabweisend bzw. hydrophob mit w<0,1 ausgerüstet sein und dabei eine hohe Wasserdampfdiffusion aufweisen.
    Ansonsten verbleibt das unvermeidbar in die Konstruktion eindringende Niederschlagswasser im Holz und das führt bekanntlich zum Verfaulen des betroffenen Holzes.
    Die beschriebenen Dichtbänder zwischen Styropor und Holz sind ledigleich zur Absicherung der Winddichtigkeit und damit zur Vermeidung von Wärmebrücken gedacht. Sie stellen jedoch keine Dichtung im Sinne von wasserdicht dar. Im Fachwerksbau wird bewußt eine Abdichtung (z.B. auch mit Dichtstoffen!) am Holz vermieden, um ein langes Verweilen von Wasser in der Konstruktion zu vermeiden.
    Zur Ausfachung von Fachwerken sollten mineralische Baustoffe, die über die notwendigen physikalischen Eigenschaften verfügen eingesetzt werden. Dazu eignen sich spezielle Fachwerkmörtel, traditionell Lehmbaustoffe oder zur Not auch Porenbeton. Wobei die Fachwerkmörtel von der Wäremdämmung etwa die Hälfte der Werte wie Styropor bringen.Bei deinem Wandaufbau würde ich sagen, dürfte dass schon reichen.
    Die Oberfläche (die äußere Haut deiner Fachwerkfassade) sollte mit einem mineralischen Oberputz, der zugleich hydrophob ausgerüstet ist, holzbündig verputzt werden. Am besten du läßt noch einen guten Siliconharzanstrich zur Verbesserung der oben genannten Werte aufbringen.
    Die Anschlüsse zum Holz mit Kellenschnitt offen lassen und in Holzmitte eine "Windleiste" vor dem Ausfachen in Form einer Dreiecksleiste aus Holz anbringen.
    Ach so, und vergiss nicht als erstes das Holz entsprechend zu behandeln!
    Wenn Altholz noch gut in Schuss ist, dann Dünnschichtlasur mit vorbeugend holzschützenden Wirkstoffen verwenden. Oder deckende Holzschutzfarbe auf Acrylatbasis mit entsprechender Grundierung einsetzen.

    Viel Erfolg!
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  4. #3
    Themenstarter

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    Ich habe keine Ahnung
    Beiträge
    40

    Frage Welche Dämmstoffe könnte man nehmen ?

    Danke für die Informationen.

    Aber welche Dämmstoffe könnten zum Einsatz kommen ?
    Das Fachwerk ist nur in den Giebeln und in der Gaube zu finden.
    Wir haben das Fachwerk, welches mit Leimbindern ausgeführt wurde,
    bereits grundiert und 2 mal gestrichen. Vor dem Außenputz wollen
    wir das noch ein weiteres mal machen.
    Ich brauche also einen Dämmstoff, der das Wasser vom Holz weg zieht
    und entsprechend über den Putz nach außen transportiert.

    Diese Problematik hat bis jetzt keiner angesprochen...

    Mfg
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  5. #4

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    Hi!
    Wenn's sich um überschaubare Flächen handelt (Giebel, Gaube) dann wäre ein Fachwerkmörtel dringend zu empfehlen. Die sind direkt für diese Zwecke konzipiert und können auch in diesen Dicken (einlagig bis 80 mm-also in der Wanddicke von 14 cm mind. zweilagig auftragen) eingespritzt werden.
    Diese Mörtel gibt es z.B. bei Remmers (www.Remmers.de - unter Produkte: Funcosil Fachwerkmörtel) oder Bayosan/Baumit.
    Damit kannst du eigentlich bauphysikalisch nichts falsch machen. Sinnvoll wäre sich vor Ort mal dazu beraten zu lassen!
    Tschüss Schnorbel
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  6. #5
    Themenstarter

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    Ich habe keine Ahnung
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    Material Xella

    Mein Architekt hat folgendes Material für
    das Fachwerk ausgewählt:

    http://www.xella.de/html/deu/de/ds.p...countries_id=1

    Technische Informationen:
    http://www.xella.de/html/deu/de/ds_4...countries_id=1

    Hat einer Erfahrung damit ?

    Danke

    Mfg
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