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  1. #1
    Avatar von Alexander S
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    Unglücklich Schwimende Bodenplatte unzureichend geerdert

    Tag Leutz!

    Ich hab folgendes Problem!
    Hab eben ein Brief von Elektro-Firma(die mir Hauselektrik verlegt haben.) bekommen. Da drin heißt es.

    Anmeldung von Bedenken gemäß § 4 Nr.3VOB/B
    Sehr geehrter Herr "Meine Wenigkeit"
    Vielen Dank für übersendung der Bilder Bodenplatte.
    bla.bla.bla
    noch mehr bla bla
    Der Erder ist auf jeden Fall nicht den Vorschriften entsprechend ausgeführt. Dies hat auch die Messung die wir durchgeführt haben, ergeben.
    bla bla


    Lange Rede, kurzer Sinn: Erdung für'n A....ch

    Die Erdung hat eine Bodenplatten-Firma verlegt
    Es handelt sich hier nicht um ein Streifenfudament!

    Anruf bei d. Bodenplatte: Er meint es war alles nach Norm
    Meine Frau sagt, es kann ja sein das die Elektrofirma sich bereichern will. So das wir die beauftragen, eine Aussenerdung ums Haus zu verlgen (ich glaubs irgennt wie nicht, ich könnte von anderen Elektrofirma sowas verlegen lassen)

    Aber bevor wir hier auf schuldzuweisung kommen, brauch ich eine Lösung. Denn die ist mir wichtiger!!!

    Hier ist der Bodenplatten aufbau:
    Tiefenerder auf Mutterboden, ca -1m unter Gewachsenen Boden
    1Schicht auf Erder
    2Schicht
    Styrodur
    Vorbereitung zum Betonieren, Erdungsband kreißförmig am Rand verlegt und verbunden
    Zusätzlicher Erder nach Aussen, ist mit Schälle mit Tiefenerder verbunden.
    Zusätzlicher Erder nach Aussen, nach vergießen
    Und seitlich kommt dann noch die Perimeterdämmung.

    Ich muss dazu sagen. Dass bei der Erdungsmessung ich nicht dabei war. Und ich habe den Zweiten Erdungskabel zum teil oberflächlich vergraben(10-20cm von aktuelen Erdoberfläche), weil ich dachte das wird später gemessen und da kommt ja nocht 0,70cm rauf und das wird reichen. Das kann vieleicht zum schlechten Messwert geführt zu haben, oder nicht?

    Elektrofirma verlangt: Die Ausbesserung (Erdung ums Haus) NUR von einem Elektroinstallationsbetrieb oder unter dessen Aufsicht verlget werden darf.
    Kann man hier irgennt was machen, ohne gleich zu blechen?
    Ist es wirklich an der Bildern zu sehen das diese Erdung nach DIN 18015 unzureichend bzw. falsch ist?
    Kann ich selber Prüfen ob genug Erdung am Erdungsband vorhanden ist?



    Sorry für die Rechtschreibung, bin gerade von der Nachschicht
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  2. Schwimende Bodenplatte unzureichend geerdert

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Hallo eigentlich habe ich gar nicht viel Zeit aber bei deiner Frage bin ich ins überlegen gekommen. Das erste wer hat den Fundamenterder verlegt, war es eine Elektro Firma? Gibt es genaue aufzeichnungen und Dokumentationen davon weil dies eigentlich vorgeschrieben ist!? Ist der Zählerantrag schon Unterschrieben bzw beantragt dies muß eine Elektromeister machen und mit seiner Unterschrift haftet er für den korrekte installation des Erders oder hat er in den Antrag geschrieben das der Erder Mangelhaft ist!?
    Zu entscheiden ob der Fundamenterder falsch installiertr wurde hängt von einigen Dingen ab, welche Netzform liegt vor, bekommt das Haus Blitzschutz? Zu entscheiden ob richtig oder Falsch ist kann man nur an Hand der Meßwerte erkennen.
    Zur sicherheit würde ich den Fundamenterder von einer Zweiten Elektro Firma durchmessen lassen.
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  4. #3
    Bauexpertenforum Avatar von Yilmaz
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    Hallo Alexander,
    zur deiner beruhigung; was Erdungsband angeht ist es vorbildlich eingebaut worden!
    Die Erdung ist DIN und Fachterecht!
    Erbauer hat auch sehr gute arbeit abgeliefert! Selten zu sehen sowas
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  5. #4

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    hallo
    nur das mit dem 0-56 mm auf mutterboden will mir nicht schmecken. siehe text bild 1oder 2.

    gruss aus de pfalz
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  6. #5

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    Wenn die 3m aus Bild 1 deinen Erder darstellen sollen, ist das absolut nicht nach Norm.
    Auch der Potentialausgleich ist nicht normgerecht, da nicht mit der Bewehrung verbunden.

    Ich schließe mich dem Prüfer an: zusätzlicher Ringerder durch Fachfirma.
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  7. #6

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    Sorry das ich mich nochmal einmischen muß aber ich bin der Meinung das der Fundamenterder von Fachleuten gemacht werden muß und darunter zählen Elektriker und keine Maurer oder Trockenbauer. Diese haben gar nicht die möglichkeit die entsprechenden Messungen durchzuführen. Es tut mir leid das ich es so sagen muß aber es ist gut möglich das der Fundamenterder nicht korrekt installiert wurde einfach nur um Geld zu sparen aber hinterher kostet es mehr ersatzmaßnahmen zu treffen. Anhand der Bilder kann ich nicht sagen ob alles richtig installiert wurde es Fehlen bestimmte Bilder und Dokumentation. Wenn alles nach DIN 18015 installiert wurden müßten auch die entssprechenden Dokumentationen vorliegen. Es wäre schön wenn man die Messwerte mal zu Gesicht bekommen würde und daraufhin kann man sagen ob es ok ist. Mein Eindruck sagt mir aber das es nicht korrekt ist.
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  8. #7
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    Avatar von Alexander S
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    Danke füre Meinung!

    @Ludolf: Das ist der Zweiter Fundamenterder, der mit Tifenerder und Bodenplattenringerder(in Beton vergossen) verbunden ist. der ist ca.3m lang und sollte von mir vergraben werden(was ich bei der messung nicht gemacht habe).

    @Yilmaz: Danke für beruigende Worte, aber die Messung war mangelhaft.


    @Dons: Das hat alles Bodenplattenbauer gemacht, Elektricker war bei verlegung nicht dabei!
    Handskitzen und Bilder musste ich selber für Elektrofachbetrieb vorlgen.
    Zähler Antrag, das macht der Elektrofachbetrieb.


    Gerade nochmal mit Elektrofachbetrieb telefoniert. Er besteht auf Erdung rund ums Haus und keine andere! Er sagt: Die verlegung ist nicht zulässig!!! Sowas war bis 2009 noch zulässig!!! Die Werte können ihm von mir aus stimmen, aber die Ausführung ist nicht zulässig!!!
    Der lässt nicht locker.

    Unwissenheit ist ein Segen, aber teurer Spaß
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  9. #8

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    M. W. n. sind lt Norm Ringerder vorgeschrieben. Einen geschlossenen Ring habt Ihr nicht. Also Mist.
    Seid doch froh, dass Ihr einen Eli habt, der sein Handwerk versteht und Eure Sicherheit ernst nimmt.
    Denn aussen liegenden Ringerder hättet Ihr sowieso haben müssen, das sind als Sowieso-Kosten, nix um das man/frau sich aufregen muss.
    Wer für evtl. zuviel verbaute Erder zahlen muss? Der, der es geplant hat. PUNKT.
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  10. #9
    Bauexpertenforum Avatar von Jonny
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    Mal das hier lesen: Fundamenterder

    ein Fundamenterder (ohne Blitzschutzanforderung!) ist nach DIN zu verlegen,
    von Messwerten steht da aber leider nichts drin.

    Grüsse
    Jonny
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  11. #10
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    Avatar von Alexander S
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    Zitat Zitat von Ralf Dühlmeyer Beitrag anzeigen
    M. W. n. sind lt Norm Ring Einen geschlossenen Ring habt Ihr nicht. Also Mist.
    PUNKT.
    Im Beton ist eine geschlossener Ring, An diesen "Ring" sind noch 2 Erder angeschlossen. Einer geht dierekt in den Boden und der Anderer geht aus vergossenen Beton mittig seitlich raus.
    Hier eine Hanskitze von mir.
    -Nun ja, wie du sagtest
    Zitat Zitat von Ralf Dühlmeyer Beitrag anzeigen
    Denn aussen liegenden Ringerder hättet Ihr sowieso haben müssen...
    Und denn im der Bodenplatte war ja Nix!
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  12. #11
    Themenstarter
    Avatar von Alexander S
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    Zitat Zitat von Jonny Beitrag anzeigen
    Mal das hier lesen: Fundamenterder

    ein Fundamenterder (ohne Blitzschutzanforderung!) ist nach DIN zu verlegen,
    von Messwerten steht da aber leider nichts drin.

    Grüsse
    Jonny
    So änlich hat mir auch Elektroinstallateuer erklärt. "Nur Messwert, ist nicht aussschlaggebend, sonder auch Art der verlegung"
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  13. #12

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    Die Bodenplatte liegt ja auf Dämmung, oder? Somit hat der in der Bopla verlegte Erder keinen direkten Kontakt zur Erde. Soweit mein Verständnis von der Sache.
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  14. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  15. #13
    Bauexpertenforum Avatar von Yilmaz
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    Habe ich bei so große bilder was übersehen?
    Der Edelstahlerder ist doch ums haus verlegt und als verzinkt (potenzialausgelich) in der bodenplatte?
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  16. #14

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    Hallo an alle nach den letzten Beschreibungen gebe ich der Elektrofirma Recht, der Fundamenterder ist nicht fachgerecht verlegt. Das alle wäre aber nicht passiert wenn von Anfang an der Elektriker die Arbeiten des Fundamenterders übernommen hätte. Warum das so ist will ich mir kein Urteil fällen ich hoffe nicht das es daran lag um kosten zu sparen. Der Fundamenterder ist meines erachten eine Sache die der Elektriker zu tätigen hat weil dieser die Entsprechenenden Fachkenntmnisse besitz. Dieser hat auch die möglichkeit dies zu Messen und zu prüfen. Man geht ja auch nicht zum Bäcker und kauft dort Fleisch. Sorry das ich es so direkt aussage.
    Zu dem Problem des Fundamenterders, in der Vorschrift wird gesagt das die Bodenplatte mindestens einen Erdkontakt von 80% haben muß. Falls eine weiße Wanne besteht muß ein Ring in die Bodenplatte verlegt werden und ein weiterer unter die weiße Wanne, diese Beiden müssen dann mehrfach miteinander verbunden werden.Man braucht den unteren Ring nicht zwigend unter die Weiße Wanne zu legen aber dann um das Haus herum und so viel Bodenkontakt wie möglich. Es müssen immer geschlossene Ringe sein.
    In der Bodenplatte muß der Fundamenterder alle 2m mit der Amierung verbunden sein. Das sind Dinge die zu beachten sind, die eigentlich in eine Gute Dokumentation gehören, genause wie dementsprechende Bilder und diese Dokumentation legt derjenige an der den Fundamenterder verlegt und anschließt.
    Wer übernimmt jetzt eigentlich die zusätzlichen kosten die entstehen?
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