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Zinsbindung endet 7.2013, wie weiter?

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  1. #1

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    Zinsbindung endet 7.2013, wie weiter?

    Wir haben 2 Ann.Darlehen auf unser EFH.

    1) Erstrangig haben wir ein Darlehen mit Zinsbindung bis 7-2013 (Zins 4.55%).
    Restschuld ~49T€ und Rate 640€/Monat.

    2) Zweitrangig läuft ein Darlehen mit Zinsbindung bis 5-2019 (Zins 4.2%).
    Restschuld knapp 59T€ und Rate 260€/Monat.

    Da bei 1) nur noch ~190€/Monat Zinsen anfallen, verringert sich dort der Restschuld recht schnell. Ohne SoTi (10T€/a möglich) wird der Restschuld beim Auslaufen der Zinsbindung bei ~38T€ liegen.
    Durch SoTi hätten wir die Möglichkeit der Restschuld im Bereich 25-30T€ zu senken.
    Ab 8-2013 wäre eine Rate von ~1000€/Monat fürs Anschlusskredit warscheinlich problemlos möglich.

    Obwohl es noch fast 2 Jahre dauert bevor eine Anschlussfinanzierung ansteht, mache ich mich schon einige Gedanken über die optimale Strategie.
    Da ich meine nicht alle Möglichkeiten im Blick zu haben, dazu meine Frage hier:

    Was würdet ihr machen?
    Welche Möglichkeiten gibts unsere Finanzierung fortzusetzen?
    Und wie soll dafür bis 7-2013 und danach verfahren werden (z.B. SoTi)?


    Danke im Voraus für euere Antworte.

    Huisje
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  2. Zinsbindung endet 7.2013, wie weiter?

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  3. #2

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    Kommt darauf an, welche Prioritäten Ihr euch setzt!

    Wenn die Finanzierung planmäßig weitergeführt werden soll, so ist es heute schon möglich, im Rahmen eines sogenannten Forwarddarlehens die Konditionen für die Zeit nach dem Auslaufen der Zinsfestschreibung neu zu vereinbaren. Da die heutigen Zinssätze noch immer recht niedrig sind und der Aufschlag für eine Vorlaufzeit von 2 Jahren relativ gering sind, würde ich dies wohl auch tun.
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  4. #3
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    Planmäßig weiterführen, oder nicht?
    Da fängt meine Unsicherheit schon an. Unser Bank hat beim Abschluss vom Darlehen 2) schon nicht mit gute Konditionen geglänzt (4.6% ersträngig gegen 4.2% zweiträngig der Konkurrenz, wo wir dann zugeschlagen haben!), und ähnliches erwarte ich in '13 von denen auch. Wenn ich jetzt das Thema "Forward-Darlehen" dort ansprechen würde, wird sich zeigen was wird.
    Ausserdem frage ich mich, ob in Falle vom Restschuld <30T€ (wegen SoTi) eine Investition im Forward-Darlehen überhaupt lohnt.

    Wenn wir der Bank wechseln wollen für eine solche Kleckersumme kommen wieder Kosten für eine Grundbuchänderung auf uns zu.
    Lösungen ohne Grundbuch habe ich auch schon angedacht. In ~3 Jahre ist der Restschuld abgearbeitet, ausser wir machen keine SoTi mehr, und senken die Rate beim Anschlussdarlehen.
    Schnelle Entschuldung war bis jetzt bei Darlehen 1) immer unser Bestreben gewesen, und ich sehe wenig Gründe dies zu ändern.
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  5. #4

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    Mit Bank 2 verhandeln. Die stehen sowieso im Grundbuch. Information: wie hoch ist das Nominaldarlehen bei Bank 2 ? Welcher Betrag ist im Grundbuch eingetragen ?
    Denkbar wäre, ein Forwarddarlehen bei Bank 2 mit Zinsbindungsende zu Mai 2019. Dann laufen beide Darlehen aus und die Karten werden neu verteilt. Sonst läufst Du immer hinter der Musik hinterher, wegen der unterschiedlichen Festzinszeiten. Den zur Verfügung stehenden Betrag natürlich in die Tilgung stecken. Grundschuldabtretung kostet im Übrigen nicht die Welt. Musst ja nicht die Grundschuld löschen und neu eintragen.

    Gruß
    Stefan
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  6. #5
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von cc24 Beitrag anzeigen
    wie hoch ist das Nominaldarlehen bei Bank 2 ? Welcher Betrag ist im Grundbuch eingetragen ?
    Beide 60T€.
    Ist ein Darlehen von 2009. Damals konnten wir günstig aus unser KFW-Darlehen raus, und haben so bei Bank 2 der Laufzeit Kostenneutral nach hinten verlegt. (KFW war 0,2% höher)
    Nennenswerte Tilgung ist in 2 Jahre bei 1%-Tilgungsrate noch nicht geleistet. Ist auch egal, weil Darlehen 1 schon sehr kräftig gesunken ist (war 127T€ in '03)

    Der Restschuld von 1) wollen wir schon deutlich vor 2019 abgezahlt haben.
    Die unterschiedliche Zinsbindungsenden stören also höchstens in 2013, sonst nicht mehr.

    Mit Bank 2 zu reden ist ein guter Tipp, hatte ich auch schon angedacht, und ich erwarte dort ein besseres Angebot als bei Bank 1.

    Welche weitere Optionen gäbe es noch?
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  7. #6
    Themenstarter

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    Ob ein Forwarddarlehen nach FED-Chef Bernanke's Versprechen, die Leitzinsen noch mindestens bis Mitte '13 im Bereich 0-0,5% zu belassen überhaupt Sinn macht?
    Das können wir uns erstmal sparen, glaube ich. (evt. in Laufe '12 nochmal überlegen)

    Bei der derzeitige Turbulenzen in der Weltwirtschaft ist eine mittel- oder langfristige Planung gar nicht einfach.
    Unser komplette Finanzsystem steht auf zusammenbrechen. Ich mache mich darüber zunehmend Sorgen, weil es ein ähnliches Problem in der Vergangenheit nie gab. Erfahrungswerte wie am besten zu handeln fehlen somit.
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  8. #7

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    Ja, das stimmt. Die Zinsen könnten bei weiterhin niedrigen Leitzinsen unter Umständen sogar doch wieder fallen. Da halte ich ein Forward-Darlehen eher für riskant.

    Wenn es möglich ist, eine Sondertilgung durchzuführen, würde ich dies auf jedne Fall tun, denn dann brauchst Du nur eine Anschlussfinanzierung für eine geringere Summe zu suchen und bekommst eventuell noch günstigere Konditionen. Ansonsten evrschiedene Angebote reinholen und sich letztlich für das günstigste entscheiden...
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  9. #8

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    Aber das muß eine Hausfrau ja nicht wissen!!
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    Ich würde die Verlängerung in 2013 so gestalten, daß sie zusammen mit dem anderen Vertrag endet.
    Dann kann man die Verträge einfach zusammenlegen. Es sind nicht mehr so ganz kleine Summen und damit kann man die Bank wechseln (oder eben auch nicht.) Die Möglichkeit ist dann deutlich günstiger.

    pauline
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  10. #9
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    Zitat Zitat von pauline10 Beitrag anzeigen
    Ich würde die Verlängerung in 2013 so gestalten, daß sie zusammen mit dem anderen Vertrag endet.
    Dann kann man die Verträge einfach zusammenlegen.
    Ich hatte oben schon geschrieben, dass der Restschuld schon vor 2019 abbezahlt sein wird. Zu eine Zusammenlegung wirds also in 2019 keinesfalls kommen.
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  12. #10

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    Zitat Zitat von Huisje Beitrag anzeigen
    Ich hatte oben schon geschrieben, dass der Restschuld schon vor 2019 abbezahlt sein wird. Zu eine Zusammenlegung wirds also in 2019 keinesfalls kommen.
    Stimmt, aber in verschiedenen Beiträgen.

    Also wenn es nur noc h so ein kleiner Rest ist, sollten die Zinsen eigentlich bedeutungslos sein. Selbst wenn die auf 10% steigen würden , kommt man nicht mehr in Schwierigkeiten.

    Weiterlaufen lassen, und möglichst viel tilgen. Nur eine kurze Zinsbindung von 5 Jahren vereinbaren. Dann sind die Zinsen geringer. Den letzten Rest kann man dann doch aus der "Portokasse" abzahlen und fertig.

    pauline
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  13. #11

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    Guten Tag

    Wenn wir der Bank wechseln wollen für eine solche Kleckersumme kommen wieder Kosten für eine Grundbuchänderung auf uns zu.
    Vielleicht können Sie ja durch folgende Variante die Kosten einer Grundbuchänderung vermeiden:
    Abtretung statt Löschung & Neueintragung

    Bei Umschuldung eines Darlehens auf einen neuen Gläubiger (Bank) erhält der Darlehensnehmer in der Regel vom alten Gläubiger nach Ablösung eine Löschungsbewilligung. Für den neuen Gläubiger müsste dann wiederum eine Grundschuld im Grundbuch eingetragen werden. Um Kosten zu sparen, kann man hier jedoch den Altgläubiger um eine Abtretungsurkunde (evtl. mit Teillöschung für bereits getilgte Beträge) bitten. In diesem Fall kann dann der neue Gläubiger den Altgläubiger zu einem bestimmten Termin ablösen.

    Gruß
    Der Zinslose
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