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  1. #1

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    Risse in Geschoßdecke

    Hallo,

    wir bauen ein EFH, anderthalbgeschossig, nicht unterkellert.
    Aussenwände sind 36,5er, eine durchgehende tragende Wand 17,5er Bimsstein.

    Vor drei Tagen wurde die Fertigteildecke (Filigran) vor Ort betoniert.
    Heute mittag sind uns auf der Decke Risse aufgefallen. Diese sind auf der ganzen Decke, ca 1-2mm breit, Länge ca. 0,5-2 Meter. Der Verlauf ist quadratisch, man erahnt die Bewehrung.

    Da ich heute niemanden mehr erreiche, die Fragen an die Fachleute hier: Wie entsteht so etwas? Muß ich mir Gedanken machen? Würde gern ruhig schlafen heut nacht.

    Ich versuche mal ein Bild anzuhängen.

    Grüße

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  2. Risse in Geschoßdecke

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  3. #2
    Bauexpertenforum Avatar von Yilmaz
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    Fehlende nachbehandlung.
    Hier im forum sind einige ähnl. themen.
    Mfg.
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  4. #3
    Themenstarter

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    Was wäre denn das Mittel der Wahl bei diesen Rissen?

    Muß ich mir wegen der Statik Gedanken machen?

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  5. #4

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    Kann auch mangelhafte Verdichtung sein.

    Unter dem Eisen entsteht ein Hohlraum aufgrund mangelhafter Verdichtung; dann entstehen nach dem Betonieren häufig diese Schachbrettartigen Rissmuster im Verlauf der Bewehrung.

    Erst sollte mal geprüft werden wie breit und tief die Risse sind. Breite mit Rissbreitenlupe aufnehmen; dann an den breitesten Stellen mal bis zur Bewehrung einen Spalt aufmeisseln.
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  6. #5
    JamesTKirk
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    Interessant wäre auch ein Bohrkern. Befindet sich ein Wassersack unter der Bewehrung bzw. den Gesteinskörnern, dann lautet die Parode wohl "Wasser Marsch".
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  7. #6
    Themenstarter

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    Morgen kommt ein Ingenieur meines Vertrauens und guckt.
    Mein Dipl.-Ing. meint: Alles nicht schlimm, Risse sind normal, nachbehandeln per Folie kann sich heute aus Zeitgründen keine Firma leisten. Ich sei zu pingelig. Statisch könne nix passieren.
    Allerdings stehen seit heute sämtliche Baustützen wieder drin...
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  8. #7

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    Dabei war der Einsturz doch erst für deutlich nach Ablauf der Gewährleistungszeit vorgesehen...
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  9. #8

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    Na, da hast Du ja einen tollen Dipl.-Ing. Der macht die Bauleitung bei Dir?!
    Ist wohl zu faul dsbzgl. nun was in die Wege zu leiten und die Baufirma damit zu konfrontieren...

    Mach dem mal Druck... Da kriegt man ja Angst wenn man sowas hört/ liest.
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  10. #9
    JamesTKirk
    Gast
    Zitat Zitat von cookie Beitrag anzeigen
    ... Mein Dipl.-Ing. meint: Alles nicht schlimm, Risse sind normal, nachbehandeln per Folie kann sich heute aus Zeitgründen keine Firma leisten. Ich sei zu pingelig. ...
    So ein Schwachmat
    Ich würde wetten, dass er das monieren würde, wenn es seine Hütte wäre.
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  11. #10

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    Ich würde wetten, dass er das monieren würde, wenn es seine Hütte wäre.
    ...eben. Daher ja auch der alte Begriff "Moniereisen"...

    Mal ehrlich, aber
    nachbehandeln per Folie kann sich heute aus Zeitgründen keine Firma leisten
    ist doch nun wirklich echter und sauber vorgetragener Blödsinn. Mängel und die mit deren Aufwand verbundenen Nachbesserungen können sich die Firmen viel weniger leisten als mal eben eine Folie über die Betonplatte zu ziehen....so'n Quatsch...also wirklich!
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  12. #11
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    Was ist das nächste?
    Bewehrung ordnungsgemäß oder überhaupt einbauen dauert zu lange. Das kann sich heute keine Fa. mehr leisten......
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  13. #12

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    ...und der Bau als solches zieht sich durch seine reine Existenz auch unnötig in die Länge. Das kann sich heute keiner mehr leisten. Die allermeisten Firmen sind mittlerweile dazu übergegangen nach Auftragseingang sofort die Schlußrechnung zu stellen und die Baustelle damit abzuschließen.....
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  14. #13

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    der mit dem Moniereisen war gut..

    bei meinem Bau war/ist es so, dass bei entsprechenden Betonarbeiten die jeweilige Nachbehandlung und dazu zählt dann auch das Abdecken mit Folie Teil der Ausschreibung/des Angebots war. Da wurde dann je nach Anforderung eine entsprechendes Sümmchen x pro qm in Ansatz gebracht für die Nachbehandlung, dann sollte man auch erwarten, dass dann auch so ausgeführt wird.
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  16. #14

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    ...wenn ich eine Ausschreibung mache, dann gibt es kein Extra-Geld für die Nachbehandlung, da diese ja notwendigerweise zum fachgerechten Erstellen der Leistung gehört und diese daher automatisch dazugehört. Was anderes wäre es, wenn im Winter vorgewärmter Beton käme....aber die normale Erstellung einer Decke/ eines Betonteils beinhaltet natürlich immer alle zur fachgerechten Herstellung notwendigen Maßnahmen.

    Thomas
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  17. #15

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    Da muss man nämlich sehr mit aufpassen. Wenn man extra Positionen für solche Leistungen wie "Betonnachbehandlung" im LV/ Vertrag aufnimmt, dann kommen die Firmen später bei anderen Dingen auf die tollsten Ideen warum das Mehrleistungen sein müssen.
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