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Dachziegel gehören nicht in die Regenrinne!

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  1. #1

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    Dachziegel gehören nicht in die Regenrinne!

    Hallo Forianer,
    bei einem Blick in die Dachrinne grinst mich heute wieder ein kleines Stückchen Dachziegel an. Das Dach ist ein Ziegeldach und vermutlich das erste Dach eines 1956 gebauten Hauses. Ich möchte die Neueindeckung und Dämmung vorbereiten. Eine Planung und eine Finanzierung müssen her. Auf kostspielige Fehler würde ich gern verzichten und freue mich deshalb über Eure Hinweise. Keine Bange, nicht ihr sollt planen, die Planung gebe ich in Auftrag.
    Der Ist-Zustand:
    Doppelhaus mit Satteldach ca. 45° Dachschräge - mit einem Dachfenster und einer Gaube je Seite, ausgebauter Spitzboden. Das gesamte Haus ist 10m breit und 12m lang. 14cm Sparren. Pappe unter den Ziegeln, keine Unterspannbahn.
    Die Aufteilung des Hauses ist ungewöhnlich, für den Wohnraumnutzen ist das aber gut. Grundsätzlich ist das Haus in Längsrichtung, also im Giebelverlauf geteilt. Nicht so im Spitzboden. Hier ist das Haus quer zum Giebel geteilt. Der Nachbar A hat also ein Stück Spitzboden unter dem Nachbardach B und andersherum.

    Die Idee:
    Dach von außen dämmen, um nicht in den ausgebauten Teil des Nachbarn eingreifen zu müssen. 14cm Sparrenstärke sind ja auch nicht viel zum dämmen. Außerdem kann so auch der untere Teil des Daches in der ersten Etage gedämmt werden.
    Fehlenden Dachüberstand erstellen, für spätere Fassendendämmung.

    Fragen:
    1. Müssen die Gaubenfenster höher gelegt werden, wenn das Dach von Außen gedämmt wird?
    2. Verändert sich die Fläche der Verschieferung der Gaubenseiten?
    3. Ist es möglich diese Aktion nur für eine Haushälfte zu machen, falls der Nachbar nicht mitspielt?
    4. Könnte ggfls. nur im Spitzboden von innen gedämmt werden, ohne den Dachbereich in der ersten Etage auch zu dämmen? Der Aufwand in der ersten Etage wäre unangenehm hoch.
    5. Und die Masterfrage: Welche Stolpersteine und typische Fehler (vom Fachmann) gibt es?

    Ich muss davon ausgehen, dass mein Nachbar nicht zur selben Zeit und in anderem Umfang sanieren will. Er möchte z.B. keine Außendämmung. Ist eine Außendämmung überhaupt durchführbar? Das Zimmer im Dachgeschoss hätte dann eine Wand, die links gedämmt und recht ungedämmt wäre.
    Auf dem Bild gehört meiner Frau und mir die linke Hälfte des Hauses. Das Zimmer hinter dem Giebelfenster gehört in der ganzen Hausbreite zu uns. Der Nachbar hat seinen „Giebelraum“ auf der Straßenseite.

    Wer ist hier der bessere Planer – der Architekt oder der Dachdecker?

    Beste Grüße
    Joe
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  2. Dachziegel gehören nicht in die Regenrinne!

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    dumme Frage

    Wie sehen die Eigentumsverhältnisse aus?
    Wenn gemietet, dürft Ihr das?
    Wenn Eigentum, gehört dem Nachbarn ein Stück von Eurem Dachboden? Und er erlaubt, daß Ihr an seinem Eigentum Veränderungen vornehmt, bzw. wird er später "bei Euch" rumwerkeln? Würde ich den Umfang vorher fest vereinbaren.

    Bei mir wurde das Dach vom Dachdecker erneuert und gleich mit gedämmt. Ging prima.

    Viele Grüße
    Jörg
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  4. #3
    Themenstarter

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    Es handelt sich um Eigentum. Gemietet ist nichts. Wie sich das ganz genau rechtlich verhält, ob dem Nachbarn jetzt ein Stück von unserem Dachboden gehört, haben wir noch nie geklärt. Das Verhältnis zum Nachbarn ist prima. Man müsste natürlich Einvernehmen erzielen. Bis auf Weiteres gehe ich aber davon aus, was auf meinem Grundstück ist, gehört mir. In diesem Zusammenhang habe ich etwas von Überbaurente gehört. Ob dieses Stichwort trägt, weiß ich aber nicht. Ich bin aber sicher, dass Nachbar und wir uns einigen können, auch ohne eine juristische Klärung.
    Er wird dann später nicht bei uns rumwerkeln, sondern einfach neu decken lassen. Aber ohne Dämmung und ohne Dachüberstand.
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