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  1. #1

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    Elektroleerrohr und Luftdichtheit

    Hallo,

    zur zeit sind die Elektriker bei uns im Neubau tätig. Has ist noch im Rohbau (Steine sind Leichtbeton Hohlblocksteine und von Aussen kommt ein WDVS später drauf). Eine kontrollierte Wohnraumlüftung soll genutzt werden.

    Nun stellen sich mir die folgenden Fragen -

    - Alle Leitungen werden in Leerrohre verlegt. Der Anschlußkasten liegt im Technikraum, welcher nicht in die KWL einbezogen ist. Wie kann ich am besten verhindern, daß nun Luft über die Elektrodosen und Leerohre gesogen wird. Oder muß ich mir diesbezüglich keine Gedanken machen.
    - Muß ich nur darauf Achten, dass die Elektrodosen in den Aussenwänden entsprechend voll in Gips eingesetzt werden oder ist dies auch bei den Innenwänden notwendig, die bis in die Dachdämmung hineinragen bzw. dadurch ausserhalb der Luftdichtung sich befinden?
    - Bzgl. Aussenbeleuchtung möchte ich alles durch nur einen Ausgang im Keller bewegen. Was ist ierbei zu beachten und wie bekomme ich diese entsprechend Luftdicht?

    Bereits jetzt Danke für die Informationen.

    Marc
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  2. Elektroleerrohr und Luftdichtheit

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  3. #2
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  4. #3

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    Zitat Zitat von Marc
    Hallo,

    zur zeit sind die Elektriker bei uns im Neubau tätig. Has ist noch im Rohbau (Steine sind Leichtbeton Hohlblocksteine und von Aussen kommt ein WDVS später drauf). Eine kontrollierte Wohnraumlüftung soll genutzt werden.
    schade wie es aussieht steht der rohbau schon und du hast versäumt die leitungen in leerrohr über die rohdecke zu ziehen bevor der beton draufkommt
    (das ist schonmal die einfachste und sehr sinnvollste art kabel zu verlegen)

    Zitat Zitat von Marc
    Nun stellen sich mir die folgenden Fragen -

    - Alle Leitungen werden in Leerrohre verlegt. Der Anschlußkasten liegt im Technikraum, welcher nicht in die KWL einbezogen ist. Wie kann ich am besten verhindern, daß nun Luft über die Elektrodosen und Leerohre gesogen wird. Oder muß ich mir diesbezüglich keine Gedanken machen.
    1.warum ALLE leitungen im leerrohr verlegen ?? (naja kann jeder machen wie er will ist ja eine kostenfrage)

    2. alle dosen müssen mit gips umschlossen sein (das lernt jeder elektriker unter androhung der prügelstrafe im 1.lehrjahr)

    3.wenn leerrohre ohne unterbrechung von der abzweigdose oder der verteilung zur schalterdosedose geführt sind (also ohne kontakt nach draussen über das mauerwerk sind) muss man sich keine gedanken machen
    (ausser über eventuelles kondenswasser in den rohren [warme luft steigt im leerrohr nach oben und kühlt in einem unbeheitzten raum wieder ab unter den dachziegeln zb. das leerrohr für die satkabel ] was ich persöhnlich aber noch nie gesehen hab)

    Zitat Zitat von Marc
    - Bzgl. Aussenbeleuchtung möchte ich alles durch nur einen Ausgang im Keller bewegen. Was ist ierbei zu beachten und wie bekomme ich diese entsprechend Luftdicht?
    entweder eisedicht (mal google) dichtungen verwenden wenn es nötig ist

    oder andere entsprechende dichtungen dafür verwenden
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  5. #4
    Bauexpertenforum
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    2. alle dosen müssen mit gips umschlossen sein (das lernt jeder elektriker unter androhung der prügelstrafe im 1.lehrjahr)
    Dann lassen die alles das 1. Lehrjahr weg - Lehrzeitverkürzung und schnell weg issa wieder
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  6. #5
    Avatar von RolSim
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    Kommt drauf an wann die Lehre/Ausbildung gemacht wurde. Bis 1990 mag es, zumindest im Handwerk, so gewesen sein. Schaut man sich heutzutage mal auf den Neubauten um stellt man sehr schnell fest, das nicht nur das 1. Lehrjahr komplett eingespart wurde sondern auch noch viele Tage und Wochen in den anderen Lehrjahren.
    Ist natürlich keine allgemeingültige Aussage aber manch einer der hochqualifizierten Elektroinstallateuer würde sich besser sein Lehrgeld wieder ausbezahlen lassen.
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  8. #6
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    Das mit den Leerrohren

    ist bei uns halt so üblich (Bauvorhben in Belgien). Hier werden / Dürfen die Elektroleitungen wohl nicht einfach so in die Wand gelegt werden. man kann sicher auch nicht wirklich in dem Fall von Leerohren sprechen, da die Rohre bereits mit den Kabeln/Drähten fertig bestückt sind. Somit kein Mehraufwand entsteht für den Elektriker.

    Das mit dem Eingipsen hatte ich dem Meister auch gesagt. Hat er verstanden und zugesichert, daß dies immer so gemacht würde bei ihm. Dies scheint aber bei den Gesellen (oder war es doch der Leerling) nicht angekommen zu sein. Zwar schön mit Gips von Aussen zugeschmiert aber von hinten nichts. Als ich den Lehrling entsprechend ansprach hat er, so lange ich dabei war die Dosen wieder rausgenommen und satt in Gips eingesetzt. Nachdem ich nicht mehr über seine Schulter schaute wurde wieder gearbeitet wie zuvor.

    Heute Morgen ist nochml Termin auf der Baustelle. Da sind sicherlich noch ein paar Dnge klarzustellen (und in der Folge für den Elektriker fachgerecht zu beheben.)

    Marc
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  9. #7

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    naja das problem ist einfach das viele normalen schnell anziehenden gips nehmen und dann mit ihrem bisschen gips versuchen so schnell wie möglich
    (weiler er ja sonst hart wird) so viel dosen wie möglich einzugipsen

    auf einer baustelle wo viele dosen eingegipst werden ist es halt sinnvoller
    sich einen grossen eimer mit ansatzgips zu machen

    wenn man vorher alle schalterdosen ausgefrässt gesäubert und angefeuchtet hat kann man = alle schalterdosen mit satt gips drumrum eingipsen und auch schön ausrichten zwar dauert es dann bis man die kabel einführen kann
    aber es gibt auch noch anderes zu tun
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