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  1. #1

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    Muß der T9 beidseitig verputzt werden ?

    Moin,

    Luftdichtigkeit ist ja scheinbar sehr wichtig. Nun werden wir die Außenmauern mit T9 (30cm) und vorgesetztem Verblendmauerwerk (dazwischen 4cm Luftschicht, also offen) bauen. Nun frage ich mich, ob der T9 unbedingt auch von Außen verputzt werden sollte und wenn ja mit welchem Putz ?.
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  2. Muß der T9 beidseitig verputzt werden ?

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  3. #2
    Avatar von JDB
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    oha, ein Wagemutiger !
    - Fensteranschlußbereiche auch ohne zusätzliche Dämmung?
    - WB-Einfluß überprüft?

    Natürlich sollten Sie die Wand verputzen.
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  4. #3
    Themenstarter

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    Hallo JDB,

    vielen Dank für die Antwort, aber warum nur so knapp und pessimistisch ?

    Im Fensteranschlußbereich wird es eine extra Dämmung geben.

    Was meinen sie mit WB Einfluß ?

    Gruß

    Marc Heidemann
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  5. #4
    Bauexpertenforum Avatar von Josef
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    "mmmh"

    "wenn´s" nur wegen der Winddichtigkeit ist dann reichen 5mm Putz um die Fugen zu verschließen ... "aber" beim 2-schaligen muss ich ohne passen "ned" meine Welt
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  6. #5
    Bauexpertenforum
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    Die Luftdichtschicht wird mit dem Innenputz erzeugt. Aber wenn die Steine nicht 100% dicht gestoßen sind (idR kaum Möglich) kann (wird) es wegen der Fehlenden Deckelung der Stoßfugen zu Undichtigkeiten kommen. Warum überhaupt die Problematische Aufbau.
    Folgende Probleme sind zu erkennen:
    1. Öffnungsanschlüsse (von JDB schon angesprochen)
    2. Decken / Sohlen Auflager
    3. Keine Deckelung der Stoßfugen – auch nicht Putzbar da hier die L-Anker im Weg sind.
    4. Kaum die Möglichkeit die L-Anker auf geradem Weg, nach den anerkannten Regeln der Technik in die Verblendung zu führen, da mit 4cm der Weg Recht kurz ist
    Warum nicht
    1. T-12 (oder T-14) d=17,5 als Hintermauerwerk
    2. 2 Lagen Dämmung - Vlieskaschiert
    3. 4,0cm Luft (oder Kerndämmung)
    4. Verblender

    Vorteile
    Sämtliche WB (Wärmebrücken), Decken / Sohlenauflager, Windundichtigkeiten usw. sind ohne Probleme in den Griff zu kriegen.
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  7. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  8. #6
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    Vielleicht entschärft es die Problematik wenn ich sage, das es sich um ein Fachwerkhaus handelt und die Holzbalkendecke von der Fachwerkkonstruktion gehalten wird.
    Aber natürlich schaut sich mein Statiker und der Bau.-Ing. die Konstruktion auch nochmal an. Nur mache ich mich immer ganz gerne im Vorfeld schonmal schlau.

    Eventuell wird auch ganz konventionell mit T12 gebaut (17,5 + Dämmung) und es kommt Perinsul SL Dämmsteine von Foamglas als unterste Schicht zum Einsatz.

    Was mir am T9 so gut gefällt sind die recht breiten Stege (Stabilität von Wandbefestigungen) und die Tatsache, das auch Feuchtigkeit (bei uns im Norden ja alltäglich, auch im winter) die Dämmwirkung viel weniger beeinflußt als z.B. bei Steinwolle.
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  9. #7
    Unregistriert
    Gast
    Vielleicht entschärft es die Problematik wenn ich sage, das es sich um ein Fachwerkhaus handelt und die Holzbalkendecke von der Fachwerkkonstruktion gehalten wird.
    Aber natürlich schaut sich mein Statiker und der Bau.-Ing. die Konstruktion auch nochmal an. Nur mache ich mich immer ganz gerne im Vorfeld schonmal schlau.

    Eventuell wird auch ganz konventionell mit T12 gebaut (17,5 + Dämmung) und es kommt Perinsul SL Dämmsteine von Foamglas als unterste Schicht zum Einsatz.

    Was mir am T9 so gut gefällt sind die recht breiten Stege (Stabilität von Wandbefestigungen) und die Tatsache, das auch Feuchtigkeit (bei uns im Norden ja alltäglich, auch im winter) die Dämmwirkung viel weniger beeinflußt als z.B. bei Steinwolle.
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