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  1. #1

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    Schallisolierung Badwand durch vorgesetzte Trockenbauwand

    Hallo zusammen,

    in unserem Neubau stellt sich gerade die Frage, wie eine 11,5er Ziegelsteinwand am besten schallisoliert wird?

    Zusätzlich befindet sich ein Stahlträger in der Wand, der bereits beigeputzt ist.
    Da unsere Familie unterschiedliche Lebensrhythmen hat, möchte wir Geräusche vom dahinterliegenden Bad (Dusche, WC etc.) so weit wie möglich verhindern, bzw. reduzieren.

    Die einfachste Version ist der Einsatz von Ripigs, der mit Flexkleber aufgebracht, an der Wand isoliert werden könnte.

    Idee Nr. 2 ist C-Profil auf dem Rohboden oder Estrich anzubringen und Gipskartonplatten zumontieren.

    Aussage Nr. 3 war, styroporgedämmte Gipskartonplatten mit Flexkleber zu nehmen.

    Vorschlag Nr 4 ist Lattung auf die Ziegelwand zu montieren die dann mit spez. Akustik-Mineralwolle zu dämmen.

    Was sind Eure besten Erfahrungen in solche einer Problemstellung?

    Vielen Dank
    und Grüße

    ncage
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  2. Schallisolierung Badwand durch vorgesetzte Trockenbauwand

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Die sicherste Methode ist, an der Wand zum schallempfindlichen Raum keine durchströmten Armaturen und auf gar keinen Fall das WC anzubringen.
    Gegen Körperschall durch Strömungsgeräusche hilft nichts anderes.

    Alles Andere (Singen unter der Dusche oder sonstige lautstarke Lebendäußerungen) ist Erziehungssache.

    PS: Wenn man Wert auf Schallschutz legt, sollte man das Wändchen nicht noch zusätzlich durch tief eingelassene Dosen schwächen.
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  4. #3
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    Da die Wand vom Band bereits mehrfach für die Unterputzinstallationen ausgestemmt ist, ist eine Vermeidung von Installationsgeräuschen bereits zu spät.

    Folgende Idee hätte ich gern gern bewertet:

    - 2 Styroporplatten (a' 20 mm) im Schlaf- und Kinderzimmer auf die Badwand mit Fliesenkleber aufgeklebt und darauf dann Gipskartonplatte, ebenfalls verklebt.

    Nun stellt sich die Frage, ob dies eine Reduzierung des Körperschalls von Dusche, WC etc. bewirkt?

    Danke für Eure Antworten.
    ncage
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  5. #4

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    Daumen hoch

    Nun stellt sich die Frage, ob dies eine Reduzierung des Körperschalls von Dusche, WC etc. bewirkt?
    Keine nennenswerte.

    Leute, was macht Ihr da für einen Mist???

    Insbesondere, wenn man höhere Ansprüche an den Schallschutz stellt, muß man das von Anfang an einplanen und sauber durchziehen. Nachträgliche Verbesserungen sind mit überschauberem Aufwand kaum mehr möglich.

    Wenn überhaupt, hat Version 2 (in Form einer entkoppelten Vorsatzschale) Chancen, noch etwas zu verbessern. Hilft aber nur gegen Abstrahlung der Trennwand selbst, nicht gegen die Schallnebenwege über angrenzende Seitenwände, Decken etc.
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  6. #5

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    Die Führung der Rohrbelüftung durchs Schlafzimmer tut ein Übriges...

    Da waren offenbar lauter "Vollprofis" am Werk.
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  7. #6

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    Styropor gegen Schall ?
    Wer hat denn diese geniale Idee gehabt ?

    Man dichtet doch auch keine Wand gegen aufsteigende Feuchte mit Küchenpapier ab, oder ?
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  8. #7
    Themenstarter

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    Um Missverständnissen vorzubeugen - wir lassen bauen -
    und unsere Anforderungen zur Beachtung von guter Schalldämmung wurden immer formuliert.

    Nachdem der Sanitärmann nun einige UP-Armaturen in die 115mm Ziegelstandwand eingebracht hat und diverse Löcher entstanden, war uns klar, dass unsere Anforderungen nicht erfüllt werden können.

    Zurückschauen bringt nur nicht mehr viel.
    Wir fragen uns, was nun noch zur Verbesserung der Situation führen würde.

    Bauleiter würde nur Rigips vor die Wand stellen. Halt im Kinder- und Schlafzimmer nicht im Bad! Allerdings nur wegen dem Stahlträger in der Wand. Sonst wäre beide angrenzenden Wände einfach verputzt worden.

    Zur Verdeutlichung der Situation noch zwei Fotos:
    - einmal Badzimmer mit Doppelwaschtisch und WC als Vorwandmontage
    - einmal Badezimmer mit UP-Wannenarmatur

    Bekannter: zweilagig Styroporplatten je 20 mm mit einfachem Fliesenkleber,
    da dieser, im Gegensatz zu Ansetzgips, kein potentielles Wasser aufsaugen würde. Und anschliessend die Rigipswand mit Kleber auf die Styroporlagen aufbringen.

    Elektrodosen müssen je als Hohlwanddosen ausgeführt werden.
    Zur Verbesserung die Hohlwanddosen als Schallschutzdosen ausführen.

    Bietet Styropor überhaupt einen Schutz/Minderung von Schallübertragung von einer Wand zum benachbarten Raum?

    Vielen Dank für Eure Unterstützung.
    ncage
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  9. #8

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    Sag mal, liest Du eigentlich auch, was wir Dir hier schreiben???

    Und der Bekannte soll wieder in seine Backstube gehen!
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  10. #9

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    http://www.wolf-bavaria.com/OstBau.pdf

    Schau mal hier.
    Styropor ist nicht zur Schalldämmung geeignet.
    Auf dem Foto ist der Anschluß der Wand an die Dachschräge zu sehen, was hast Du denn hier geplant ? Schallnebenwege sind nicht zu unterschätzen.
    Was ist hinter der Dachverschalung ? auch dort muss gedämmt werden, sonst nimmt der Schall einfach diesen Umweg.
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  11. #10

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    Nimm Dir einen Sachverständigen.
    Der soll anhand des Vertrages überprüfen, ob eine geeignete Bauweise gewählt wurde, um die dort (hoffentlich wirklich) niedergelegten Anforderungen zu erfüllen.
    Und zwar umgehend, nicht erst, wenn alles verkleidet und verputzt ist!

    Um was für ein Vertragsverhältnis handelt es sich (siehe auch unter: "Wer baut mit wem?")?

    Ich tippe mal auf Bauträger, Marke "Billichwillichtollewurst"...
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  12. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  13. #11

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    Du hast noch keinen Estrich auf dem Boden. Also stell eine komplett freistehende Gipskartonwand vor die Wand und lasse sie füllen mit Schallschutzmatten.
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  14. #12

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    Japp, anders wird das nix mehr. Freistehend, 6 cm Abstand (gefuellt mit 5 cm MiWo-Matten). Das mit den Schallschutzmatten wuerde ich mal fiskalisch gegen ne Dreifachbeplankung abwaegen.
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