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  1. #1

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    Vollwärmmeschutz auf Verputzten Eternitplatten

    Guten Tag!

    Ich habe vor mir ein Fertigteilhaus aus dem Jahr 1980 zu kaufen, dieses Haus hat eine sehr dünne Wandkonstruktion (11cm) innen Gipskarton dann Dellwolle und dann sind Eternitplatten die Verputzt wurden.
    Ich würde es gerne mit einen Vollwärmeschutz versehen, wie soll das am besten gemacht werden. Kann man die Styropor einfach ankleben denn anbohren von den Eternitplatten ist ja sicher nicht das beste, da wahrscheinlich noch Asbest drinnen sein wird oder? Die Platten haben auch nur eine Stärke von ca. 20mm.

    mfg Jogl
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  2. Vollwärmmeschutz auf Verputzten Eternitplatten

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
    Avatar von Hundertwasser
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    Da wäre vorher abzuklären:
    Können die Eternitplatten die Last tragen?
    Wie kann das WDVS regelgerecht befestigt werden?
    Wie sieht die Situation der Anschlüsse aus (Fenster, Sockelbereich, Dachanschluss)?
    Müssen Bewegungsfugen berücksichtigt werden?
    Gibt es eine bauphysikalische Berechnung?

    Diese und viele weitere Fragen müssen zur Planung eines WDVS berücksichtigt werden. Ich fürchte, ohne einen Fachmann vor Ort wirst du da nicht klar kommen.
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  4. #3
    Themenstarter

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    Danke schon mal für die Antwort, ich werde mir mal einen Kostenvoranschlag machen lassen, mal sehen was der Profi sagt.
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  5. #4

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    Zitat Zitat von Jogl Beitrag anzeigen
    .....dann sind Eternitplatten die Verputzt wurden.
    Habe ich noch nie gesehen. Ich dachte, so etwas wäre gar nicht erlaubt. Mich würde mal interessieren, wie man so etwas gestalten kann, ohne dass Risse auftreten.

    Dann würde mich interessieren, wie der Aufbau unter den Platten genau aussieht. Sonst kann es passieren, dass das WDVS schlichtweg wirkungslos bleibt, weil dahinter Luft zirkuliert.

    Die Platten haben auch nur eine Stärke von ca. 20mm.
    Wirklich 20mm? Sicherlich inkl. dem Putz.

    Ich würde mal überlegen, ob es nicht sinnvoller ist die Dinger abzubauen.

    Gruß
    Ralf
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  6. #5
    Avatar von saarplaner
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    Mit einem Kostenvoranschlag wird das Thema mMn auch nicht erledigt sein, weil das Gebäude als Ganzes zu betrachten ist.

    Der Wandaufbau muss unbedingt gerechnet werden, nicht dass du die ja Kondensat in deine Wände holst.

    Ich würde folgendes vorschlagen: erfahrenen Planer/Gebäudeenergieberater hinzuziehen, der kann dann die Planung und Ausschreibung machen.
    Angenehmer Nebeneffekt der Ausschreibung ist, dass du Angebote erhältst, die wirklich vergleichbar sind.
    Wenn du auf gut Glück ein paar Verputzer kommen lässt, die dir ein Angebot erstellen, ist die Gefahr groß, dass derjenige den Auftrag erhält, der das meiste vergessen hat.

    grüsse aus dem Saarland!
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  7. #6
    Themenstarter

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    Danke schon mal an alle, wie es scheint wird das ganze nicht so einfach.
    Eine Hinterlüftung ist hinter den Platten, aber da ich ja den Sockel auch machen möchte würde diese ja von unten her zu gemacht werden.
    Den Unterbau habe ich noch nicht genau gesehen, aber wenn ich die Platten runter mache habe ich 2 Probleme
    1. vermute ich das da asbest drinnen ist (1980)
    2. Würde dann nur mehr die Dellwolle da sein, dann müsste ich andere Platten darüber machen lassen oder?
    LG Jogl
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  8. #7
    Themenstarter

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    Achja wie kann ich ab besten verhindern das ich da kein Kondenswasser in den Wänden bekomme?
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  9. #8

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    Am besten verhinderst du es, indem du vor Ort einen fähigen Fachmann das planen lässt....

    Online-Planungen gehen leider viel zu oft in die Hose...
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  10. #9

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    Und einfaches Schließen vorhandenener Belüftungsöffnungen geht sogar offline mit hoher Wahrscheinlichkeit in die Hose...!

    Ob eine äußere Zusatzdämmung - wenn technisch überhaupt möglich - wirtschaftlich sinnvoll wäre, wage ich außerdem zu bezweifeln.
    Vielleicht das Geld lieber in eine KWL mit WRG und ggf. neue Fenster investieren?
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  11. #10
    Themenstarter

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    Das ist keine Belüftung sondern eine Hinterlüftung und wenn ich die lasse glaube ich nicht das es was bringt wenn ich was drauf mache, wenn dann hinten die kalte Luft rein kann, aber wie schon gesagt ich werde mir mal wen kommen lassen, hoffe das ich dann mehr weiß.
    Und wegen der Wirtschaftlichkeit sollte es so teuer sein das heizen günstiger ist, hab ich dann noch immer das Problem das die alte Fasade nicht schön ist und auch sehr viele Risse hat.
    lg
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  12. #11
    Avatar von saarplaner
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    Zitat Zitat von Jogl Beitrag anzeigen
    ... aber wie schon gesagt ich werde mir mal wen kommen lassen, hoffe das ich dann mehr weiß...
    Es hilft nicht, wenn du "wen" kommen lässt.

    Es sollte jemand sein, der das Ganze für dich planen kann.

    Wenn man da irgendwas machen lässt, macht man unter Umständen mehr kaputt als man gut macht!

    Viel Erfolg!

    Grüße aus dem Saarland!
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  13. #12
    ManfredH
    Gast
    Zitat Zitat von Jogl Beitrag anzeigen
    ... eine Hinterlüftung und wenn ich die lasse glaube ich nicht das es was bringt wenn ich was drauf mache, wenn dann hinten die kalte Luft rein kann...
    Sehe ich auch so.

    Wenn ich nichts überlesen habe, dann scheint die Wand ja nur aus nichttragenden Teilen zu bestehen?!

    Zitat Zitat von Jogl Beitrag anzeigen
    ...eine sehr dünne Wandkonstruktion (11cm) innen Gipskarton dann Dellwolle und dann sind Eternitplatten die Verputzt wurden.
    Wie ist denn das Tragwerk? Holzfachwerk? Fertighaus? Und was ist eigentlich Dellwolle - noch nie gehört.

    Ohne die Situation im Detail zu kennen, scheint mir R.B.´s Vorschlag, die Eternitplatten ganz wegzulassen, auf jeden Fall eine sehr überlegenswerte Alternative zu sein. Ok, dann müssen sie eben fachgerecht abgenommen und entsorgt werden, ist ja auch kein Ding der Unmöglichkeit.
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  14. #13

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    aber aufpassen... Nicht das die die Aussteifung der Wand sind...

    Was soll bei 11 cm denn sonst noch die Wand aussteifen?
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
    ManfredH
    Gast
    müssen dann aber ziemlich grossformatige Platten sein
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  17. #15

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    Ja, hab ich ein mal gehabt auf einer Baustelle. Die Platten waren rund 3x1,25 m und waren eine Aussteifung für die Wand...

    Wurde da gegen eine großformatige Plattenware ersetzt und dann aussen gedämmt und verputzt...

    Muß man halt mal vor Ort gucken und planen...
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