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Holzrahmenbau / Schwedenplatte - Abdichtung

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  1. #1

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    Holzrahmenbau / Schwedenplatte - Abdichtung

    Hallo zusammen,

    bin neu hier, da ich seit geraumer Zeit plane ein Haus zu bauen. Wie viele wahrscheinlich gleich feststellen werden, bin ich Laie, der versucht sich vor bösen Überraschungen zu schützen. Also zum Thema: Ich möchte ein Niedrigenergiehaus in Holzrahmenbauweise bauen. So weit so gut. Wandaufbau ist klar, verstehe mich mit meinem Architekten auch sehr gut. Er versteht was ich möchte und gibt sich auch alle Mühe es umzusetzen, wenn es nicht gerade allzu großer Schwachsinn ist. Also, er berät mich gut.

    Trotzdem eine Frage an die Experten. Ich möchte in Holzrahmenbauweise bauen. Die Bodenplatte soll als sog. Schwedenplatte - also ohne Estrich - aufgebaut werden (U-Wert 0,17). Mein Architekt möchte aber mit Estrich aufbauen, weil er Sorge hat, dass die Abdichtung zwischen Holzrahmen und Bodenplatte dem Blower-Door-Test nicht stand hält.

    Darum meine Frage an die Experten. Was ist die beste Abdichtung, die auch noch nach 5 Jahren dem Test standhält?

    Ich danke Ihnen allen bereits im Voraus.
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  2. Holzrahmenbau / Schwedenplatte - Abdichtung

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  3. #2

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    Warum lässt Du keine "Schwedenplatte" (also eine rundum mit Styrodur gedämmte Bodenplatte ggf. ohne Streifenfundamente) mit Estrich bauen, dann kannst Du deine Fußbodenheizung in den Estrich legen?
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  4. #3

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    Zitat Zitat von DdoubleU1961 Beitrag anzeigen
    Mein Architekt möchte aber mit Estrich aufbauen, weil er Sorge hat, dass die Abdichtung zwischen Holzrahmen und Bodenplatte dem Blower-Door-Test nicht stand hält.
    Nur aus Interesse, kann er das begründen? Ich dachte immer, durch das Glätten wird eine Oberfläche erreicht die vergleichbar mit der eines Estrich ist. Damit der Anschluß "luftdicht" wird, bedarf es weiterer Abdichtungsmaßnahmen, also dürfte doch kein wesentlicher Unterschied zwischen der geglätteten Bodenplatte und einem Estrich bestehen.

    Gruß
    Ralf
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  5. #4
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    so bestechend die idee einer glatten und angeblich fix-und-fertigen oberfläche klingen
    mag: für das wärmebrückenproblem und für das luft-/winddichtigkeitsproblem
    gibt es lösungen - aber keine g´scheiten. letzteres ist natürlich eine
    frage des standpunkts: oft gilt ja, je billig, desto gut...
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  6. #5

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    Zitat Zitat von mls Beitrag anzeigen
    gibt es lösungen - ...
    Richtig, den Bauschaum hatte ich ja völlig vergessen.

    Gruß
    Ralf
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  7. #6
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    naja, ich dachte an lösungen, die zumindest einen etwas professionelleren
    "touch" haben .. und die ich (auch wegen der gesamtheit an ungelösten
    problemen) nicht empfehle.
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  8. #7
    Avatar von susannede
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    http://www.passiv.de/04_pub/Literatu...HB/HolzbHB.pdf

    Die ungescheiten Lösungen in einem etwas schwächeren Holzbau-Heft ( Seite 12, Abb.12 ), die alle mit dem Wort "Abklebung" hantieren, was ja dann nur in der Minimalverzahnung von "unter Innenbeplankung" zu "unter Bodenbelag" stattfinden kann - und des taugt eben alles wenig, ganz davon abgesehen, dass auch die "ebenste Bodenplatte" doch erhebliche Unebenheiten aufweist.

    Insofern könnte man darüber nachdenken, eine nach außen orientierte Montageschwelle - nicht so breit wie Gesamtwand - zu setzen, die einerseits unterfüttert ("Pagel") werden kann, rundherum einjustierbar ist, UND auf der dann, nach innen orientiert, Z-förmig eine luftdichte Abklebung unter der später aufgesetzten Wand erfolgen kann.

    Da labbert dann kein Klebeband auf der Ebene rum, auf der man exemplarisch fliesen will.
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  9. #8
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    Zitat Zitat von Mega Beitrag anzeigen
    Warum lässt Du keine "Schwedenplatte" (also eine rundum mit Styrodur gedämmte Bodenplatte ggf. ohne Streifenfundamente) mit Estrich bauen, dann kannst Du deine Fußbodenheizung in den Estrich legen?
    Kenne ich so nicht. Schwedenplatte mit Estrich habe ich noch nicht gehört. Ich kenne nur die Art in der rundum und unterhalb einer Betonplatte gedämmt wird und diese dann geglättet wird. Also ohne Dehnungsfugen, etc.)
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  10. #9
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von mls Beitrag anzeigen
    so bestechend die idee einer glatten und angeblich fix-und-fertigen oberfläche klingen
    mag: für das wärmebrückenproblem und für das luft-/winddichtigkeitsproblem
    gibt es lösungen - aber keine g´scheiten. letzteres ist natürlich eine
    frage des standpunkts: oft gilt ja, je billig, desto gut...
    Habe für beide Möglichkeiten (Schwedenplatte und Bodenplatte mit Estrich) Angebote eingeholt. Angebote waren fast gleich, egal in welcher Version. Die Bauer der ersten Variante sagen, dass die Hausbauer, die mit ihnen zusammenarbeiten, Fugendichtband illmod 600 zur Abdichtung nehmen. Was sagen die Experten hier? Ist das nix?
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  11. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  12. #10
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    @susannede
    Danke für den pdf. Link. werde ich mir mal durchlesen.
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  13. #11

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    Zitat Zitat von DdoubleU1961 Beitrag anzeigen
    Habe für beide Möglichkeiten (Schwedenplatte und Bodenplatte mit Estrich) Angebote eingeholt. Angebote waren fast gleich, egal in welcher Version. Die Bauer der ersten Variante sagen, dass die Hausbauer, die mit ihnen zusammenarbeiten, Fugendichtband illmod 600 zur Abdichtung nehmen. Was sagen die Experten hier? Ist das nix?
    Bis vor kurzem wusste ich noch nicht mal, dass es überhaupt eine Schwedenplatte gibt, geschweige denn, dass es Dichtigkeitsprobleme geben könnte.

    Wenn es keine preislichen Unterschiede gibt, wo liegen dann die Vor- und Nachteile dieser beiden Bauweisen?

    Hans
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