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  1. #1

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    Einschätzung zur KFW Program 152 (Einzelmaßnahme) erbeten

    Hallo zusammen,

    ich habe ein Projekt vor welches im Frühjahr 2012 starten soll. Damit ihr wisst um was es geht, schreibe ich euch erstmal ein paar Fakten zum Objekt.

    Es handelt sich um:

    Art: 1 1/2 geschossige Doppelhaushälfte in Massivbauweise

    Material: Hohlblockstein ca. 30 cm

    Baujahr: 1954

    Merkmale: Vollunterkellert

    Im Rahmen des KFW Programms 152 sollen folgende Arbeiten erledigt werden:

    1. Erneuerung sämtlicher Fenster

    2. Außendämmung des Gebäudes

    3. notwendige Zusatzarbeiten im Rahmen der vorher beschriebenen Tätigkeiten.


    Nun habe ich mich für folgende Variante bezüglich der Fenster entschieden:

    Fenster:


    Hersteller: istegal

    Typ: erst recht egal 90mm

    Art:

    Kunststoff- Fenster, Mitteldichtung flächenversetzt, Dämmkeil im Blendrahmen, Blendrahmen 84mm, Glügel 80mm.

    Glas:

    ISO-Wärmeschutzverglasung 0.6, Ug-Wet 0.7,

    Aufbau: 4/12/4/12/4 mm

    Randverbund: warme Kante


    Die Dämmung soll folgendermaßen aussehen:

    System: WDVS

    Dicke: 140mm

    Dämmwert: 035


    Wie würdet Ihr als Experten diese Kombination bewerten?

    LG vom Chris aus Duisburg
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  2. Einschätzung zur KFW Program 152 (Einzelmaßnahme) erbeten

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Was soll denn jetzt bewertet werden?
    Die Fenster erfüllen die Voraussetzungen für die Einzelmaßnahmen auf jeden Fall.
    Beim WDVS muss man durchrechnen.
    Notfalls nimmst Du halt anstatt WLG 0,35 WLG 0,32.

    Gruß
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  4. #3
    Themenstarter

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    Also soweit ich das richtig verstanden habe, stehen die Zahlen 035 bzw. 032 für die Wärmeleitgruppe.

    Wenn ich jetzt ein 140mm starkes Dämmsystem mit der WLG Gruppe 032 verbauen lassen, macht das einen gravierenden Unterschied hinsichtlich des Gesamtpreises im Vergleich zu 140mm mit WLG 035?
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  5. #4

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    Zitat Zitat von Siedler Beitrag anzeigen
    Was soll denn jetzt bewertet werden?
    Das frage ich mich auch.

    Die Maßnahmen werden geplant, durchgerechnet, und dann umgesetzt. Danach bestätigt, und auch die KfW ist zufrieden.

    Mit den 14cm WLG035 liegt der Wandaufbau deutlich unter den Anforderungen der EnEV. Jetzt stellt sich die Frage, was ist geplant bzw. was soll erreicht werden.

    Gruß
    Ralf
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  6. #5
    Themenstarter

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    Also ich möchte bei der Dämmung erreichen, dass ich den Wärmedurchganskoeffizient von 0,20 U nicht überschreiten.

    Um dies zu gewährleisten muss ich wissen welche Stärke bzw. Wärmeleitgruppe das Material haben muss.

    Ziel:

    Erreichung der Vorgaben zum maximal durchlässigen U-Wert nach KFW. Also maximal 0.20 U!

    Lg vom Chris
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  7. #6

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    Mit 14cm WLG035 und 30cm "Hohlblock" kommst Du gerade so auf die 0,2W/m2K. Die Frage wäre noch, ob die Außenwände nicht eine Innendämmung haben. Früher wurden bei solchen Wänden gerne mal Gipskartonplatten mit 20mm "Styropor" an die Außenwände geklebt. Dann wärst Du auf jeden Fall unter 0,2.

    Mit 14cm WLG032 wäre der U-Wert etwa 0,18W/m2K (ohne Innendämmung). Mehrpreis musst Du bei Deinem Handwerker erfragen, das hängt vom Hersteller, Einkaufsquellen usw. ab.

    Gruß
    Ralf
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  8. #7
    Themenstarter

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    Dankeschön

    Eine Dämmung der Innenwand besteht definitiv nicht!

    Am Montag erwarte ich einen von der KFW zugelassenen Energieberater der mir dann zusätzlich sagt was ich machen bzw. was verbaut werden soll.

    Wenn das Material mit WLG 035 in Verbindung mit der 140mm Stärke reicht bin ich wirklich zufrieden!

    LG vom Chris
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  9. #8

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    Ansonsten gibt´s halt anstatt 14cm WLG035 Platten, solche mit 16cm. Der Aufpreis ist nicht so gewaltig.

    Gruß
    Ralf
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  10. #9
    Themenstarter

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    Mir wäre schon lieb wenn ich bei einer Stärke von 140mm bleiben könnte.

    Sonst muss nicht nur der Giebel, sondern das komplette Dach auch zwei Seiten vorgezogen werden.

    Die Mehrkosten die das verursacht möchte ich mir nicht ausmalen

    LG vom Chris
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  11. #10

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    Also mein Altbau ist mit Backsteinen gemauert. Laut Berechnung beträgt der U-Wert 1,42.
    Mit 14 cm WLG 0,35 würde der U-Wert - laut Berechnung - 0,21 betragen.
    Erst mit 14cm und WLG 0,32 würden die KFW-Anforderungen erfüllt.
    Alternativ natürlich 16cm WDVS, wobei - meiner Meinung nach - nicht jedes Objekt einen derart dicken Aufbau - aus optischen Gründen - verträgt.

    Gruß
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  12. #11
    Avatar von Hundertwasser
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    Zitat Zitat von Siedler Beitrag anzeigen
    Mit 14 cm WLG 0,35 würde der U-Wert - laut Berechnung - 0,21 betragen.
    Erst mit 14cm und WLG 0,32 würden die KFW-Anforderungen erfüllt.
    Geforderter U-Wert lt EnEV 0,24. Wird also in deinem Fall locker unterschritten.
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  13. #12
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    Das ist nicht ganz richtig so..... Laut ENEV sind es 0.24 U.

    Da die KFW jedoch ihre Vorgaben bei den Einzelmaßnahmen in diesem Jahr verschärft hat fordert sie folgendes:

    bei Erdberührten Wänden: maximal 0.25 U

    sonst: maximal 0.20 U

    LG vom Chris
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  14. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  15. #13

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    Schon klar.
    Laut EnEV 0,24, KFW für Einzelmaßnahmen 0,20.
    Da die Konditionen der KFW für Einzelmaßnahmen jedoch alles andere als prikelnd sind, muß man schon gut durchrechnen, ob ein Verzicht auf KFW in Verbindung mit dafür eingesparten Kosten nicht besser ist.

    Gruß
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  16. #14

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    Da man jetzt ja auch schon für die Einzelmaßnahmen jemand zum Absegnen
    braucht, macht es ggf. bei Renovierung mehr Sinn, den Arbeitslohn als
    haushaltsnahe Dienstleistung anzusetzen (geht nicht, wenn man die Maßnahmen
    von der KfW "fördern" läßt) und sich den Papierkram zu sparen, wenn es nicht für
    mehr als die 5% reicht.
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