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FBH mit niederer Aufbauhöhe

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  1. #1

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    FBH mit niederer Aufbauhöhe

    Hallo Community,

    ich habe eine Frage.
    Wir planen eine Haussanierung. Nun würden wir gerne eine S/W Wärmepumpe
    als Heizung einsetzen. Die Wärmebedarfsermittlung wir noch gemacht.
    Mich quält momentan nur folgendes.
    Für eine Niedrigenergieheizung, also auch Fußbodenheizung, wird standartmäßig
    eine bestimmte Aufbauhöhe fällig. Diese sollte bei uns mit 7 - 8 cm ausfallen.
    Zu Kaufen gibt es FBH mit einem Rohr-Ø von 10 - 14mm. Versch. Hersteller
    werben mit "minimalem Aufbau und höchste Reaktionsgeschwindigkeit".
    Die dünnen FBH wären für uns die Lösung.
    Wie sind diese FBH Heizungen. Funktionieren diese, wie ist die Haltbarkeit.
    Hat jemand dies auch schon eingesetzt.
    Würde es jemand zugeben, falls diese Systeme einfach nix halbes und nix
    ganzes sind und seine Anlage für 40T€ nicht 100% funktioniert?

    Ich bin sehr stutzig, weil jemand gesagt, daß altbewährtes immer noch das
    Beste ist.

    Meine Alternative wäre eine Pelletsheizung ohne FBH.

    Kann mit jemand berichten.
    Vielen Dank.
    Gruß Basti
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  2. FBH mit niederer Aufbauhöhe

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  3. #2

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    Durch dünneres Rohr kannst Du allenfalls (17mm minus 10mm) 7 mm Aufbauhöhe einsparen. Diese Einsparung erkaufst Du durch einen gewaltigen Druckverlust, der eine Erhöhung der Förderhöhe der Pumpe zur Folge hat. Höhere Stromkosten.
    Wichtiger ist die Stärke und Qualität der Dämmung. Notfalls lässt sich ein Teil der Dämmung unter die kellerdecke bringen. Das muss aber jemand vor Ort beurteilen un berechnen.
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  4. #3
    Themenstarter

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    Das mit der Dämmung an der Kellerdecke ist geklärt.
    Ich möchte nur wissen, ob diese FBH, welche so niedrig aufbauen, wirklich
    so gut sind wie die Verkäufer dies darstellen.
    Ich habe durch hohe Druckverlusste höhere Stromkosten.
    Wie sieht das mit der Schlaufenlänge aus? Die muß bestimmt eher kurz
    sein. Dann benötige ich im Raum 2 oder 3 Schlaufen.
    Baulichbedingt haben diese Heizungen keinen Wärmespeicher (Estrich).
    Dafür reagieren diese sehr schnell. Spüre ich das? Wird der Boden dann
    kühl, bis die FBH wieder fördert?
    Das sind meine Bedenken. Wenn sich hier jemand befinden würde, der genau
    das gleiche Problem hatte und die besagte FBH verwendet hat, könnte ich
    hier mal die Erfahrungen austauschen. Aber sollten diese Systeme einfach
    schlecht sein, würde dies ein betroffener garnicht zugeben.

    Vielleicht gibt es auch eine 7cm FBH mit Estrich und Dämmung an der
    Kellerdecke, welche keine erhöhte Stromkosten verursacht. Sondern
    tadellos und sparsam wie geplant funktioniert.

    Gruß Basti
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