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Gemeinsame Verlegung von Leitungen rund um PV

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  1. #1

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    Gemeinsame Verlegung von Leitungen rund um PV

    2-stöckiges Haus bekommt PV-Anlage knappe 5KW.


    In welchen Schächten, Rohren etc führt man PV-Leitungen(werden von der Firma gestellt), Erdungsleitung der PV Schienen, dazu kommende Antennenleitungen von der neu zu errichtenden Hauswand-Satanlage, vom 0,5m überstehendem Satteldach unten Nut und Federbretter bis ins KG(dort Wechselgleichrichter und Satmatrix) aussen am Fallrohr entlang.
    Welche Leitungen dürfen miteinander, welche getrennt?

    Welches (UV-beständige?) Material hinsichtlich Leitungsträger, Erdungsleitung, Antennenleitungen nehmen.
    Darf man auch Schraubkabelschuhe für die Erdung nehmen(keine Presszange!)

    Wie bringe ich die Bohrunge/en in den Kellerraum(Beton) ca 20cm überm Pflaster
    wieder dicht und die obere Bohrung zum Dach (in den Nut und Federbrettern

    Schon malen vielen Dank!
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  2. Gemeinsame Verlegung von Leitungen rund um PV

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  3. #2
    Themenstarter

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    Haallooo!

    Niemand da der was dazu sagen kann?

    Wenigstens ob man die Solarleitungen von den Antennenleitungen trennen muß(wieviel cm?)

    Danke!
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  4. #3

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    Ob man die Leitungen laut Norm zusammen verlegen darf, weiß ich nicht. Technisch gesehen sind die PV-Leitungen ja Gleichstromleitungen und somit aus EMV-Sicht nicht so kritisch wie Wechselstromleitungen. Bei entsprechend gut geschirmten Antennenleitungen sollte da eigentlich nix passieren.

    Unsere PV-Anlage wurde nicht Geerdet. Scheint auch eine Ideologiefrage zu sein. Insofern haben wir auch keine Erdungsleitung.

    Da die Leitungen außen verlget werden sollen würde ich diese in ein Entsprechendes Edelstahlrohl verlegen. Das erschlägt im Groh das UV-Problem und hilft auch gegen Sabotage.

    Dicht? Silikon?!
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  5. #4

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    Zitat Zitat von Bauhamster0815 Beitrag anzeigen
    Technisch gesehen sind die PV-Leitungen ja Gleichstromleitungen und somit aus EMV-Sicht nicht so kritisch wie Wechselstromleitungen. Bei entsprechend gut geschirmten Antennenleitungen sollte da eigentlich nix passieren.
    Quatsch. Der WR produziert auch auf der DC-Seite ein nicht unerhebliches Störspektrum, und gerade die langen Leitungen sind ideale Antennen.

    Zitat Zitat von Bauhamster0815 Beitrag anzeigen
    Unsere PV-Anlage wurde nicht Geerdet. Scheint auch eine Ideologiefrage zu sein. Insofern haben wir auch keine Erdungsleitung.
    Nochmals Quatsch. Und das hat auch nichts mit Ideologie zu tun. Nur weil Deine Anlage nicht korrekt installiert wurde, muss das noch lange nicht richtig sein. Die Anlage muss zumindest an den Potenzialausgleich sofern keine Blitzschutzanlage vorhanden ist. Ansonsten ist auch eine Anbindung an die Blitzschutzanlage erforderlich.

    Zitat Zitat von Bauhamster0815 Beitrag anzeigen
    Dicht? Silikon?!
    Quatsch Nr. 3. Es gibt entsprechende Durchführungen. Silikon hat hier nichts verloren.

    Gruß
    Ralf
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  6. #5

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    Zitat Zitat von R.B. Beitrag anzeigen
    Nur weil Deine Anlage nicht korrekt installiert wurde, muss das noch lange nicht richtig sein. Die Anlage muss zumindest an den Potenzialausgleich sofern keine Blitzschutzanlage vorhanden ist. Ansonsten ist auch eine Anbindung an die Blitzschutzanlage erforderlich.

    Gruß
    Ralf
    Und das steht WO?
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  7. #6

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    Zitat Zitat von Bauhamster0815 Beitrag anzeigen
    Und das steht WO?
    VDE 0100, Teil 712

    Gruß
    Ralf
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  8. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  9. #7

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    Hm... die DIN VDE 0100-712:2006-06 die ich kenne, sagt lediglich, dass ein Potentialausgleich gemacht werden muss, wenn er nötig ist. Sie trifft aber kleine Aussage darüber WANN sie nötig ist. Meine Anlage ist auf dem Dach... da hat keiner was zu suchen. Somit gibt es doch weder einen Grund für einen funktionalen Potentialausgleich noch für einen Schutzpotentialausgleich. Die Module (meine zumindest) sind nach Schutzklasse II zertifiziert und DÜRFEN wiederum nicht an den Potentialausgleich angeschlossen werden.

    Alles in allem kein einfaches Thema...
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  10. #8

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    Zitat Zitat von Bauhamster0815 Beitrag anzeigen
    Meine Anlage ist auf dem Dach... da hat keiner was zu suchen. Somit gibt es doch weder einen Grund für einen funktionalen Potentialausgleich noch für einen Schutzpotentialausgleich.
    Das ist nicht richtig. Es gibt genügend Gründe warum mal jemand auf´s Dach muss.

    Nebenbei bemerkt ist die Schutzklasse des einzelnen Moduls zweitrangig, wenn durch die Verschaltung eine Spannung > 120V erzielt wird. Zudem sind die meisten WR heute trafolos, so dass sich auch von dieser Seite Anforderungen ergeben.

    Gruß
    Ralf
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