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Wo kommt das Wasser her....

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  1. #1

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    Wo kommt das Wasser her....

    Hallo,

    wie haben ein kleines Problem. Nachdem wir tapiziert haben mussten wir nun feststellen, dass wir Wasserflecken an Wänden haben. Bis Dato war alles Trocken. Der Estrich ist nun ca. 8 Wochen drin.
    Das komische ist, dass wir die Wasserflecke nun schon 1,5 Woche haben und Sie nur sehr langsam weggehen.

    Anbei ein paar Bilder
    http://torald.de/bau/1.jpg
    http://torald.de/bau/2.jpg
    http://torald.de/bau/3.jpg
    http://torald.de/bau/4.jpg

    Wir haben uns nun mit unserer Baufirma auseinander gesetzt und überlegt, wo das Wasser herkommen kann. Der Heizungsmensch hat die Fussbodenheizung überprüft und die Wasserleitung mit einem Drucktest überprüft. Nach einem halben Tag ist die Wasserleitung von 4,1 auf 3,8 bar abgefallen. Bei der Fussbodenheizung ist kein Druckabfall zu erkennen.
    Von aussen wurde nun schon ein Abdichtungspasse aufgetragen.

    Nun stellt sich für uns Laien die Frage, wie sollen wir weitermachen. Die Fliesen sollten privat verlegt werden. Soll ich mir von der Baufirma schriftliches Okay zum weitermachen holen, oder lieber noch abwarten.
    Des weiteren habe ich gelesen, dass man die Wasserleitung mit mehr als den normalen Druck testet, ist das korrekt. Es handelt sich um eine Plasteleitung.

    Ich wäre über jeden Hinweis dankbar.
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  2. Wo kommt das Wasser her....

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  3. #2

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    bist Du sicher, dass es Feuchtigkeit ist? Und nicht "übergeschwappter" Estrich oder ähnliches?

    Wenn's aus der Fußbodenheizung käme, müsste eigentlich auch der Estrich selbst nass werden, nciht nur die Wand. Außerdem müsste ein (wenn auch ggf. geringer) Druckverlust bemerkbar sein.

    Wenn es eine Wasserleitung wäre, müsste man ja noch feststellen können, ob ab allen betroffenen Stellen überhaupt einen Leitung in Wand oder Decke liegt! Der Druckverlust erscheint mir zumindets (Laie) nicht normal, kann aber viele Ursachen haben.

    Dann kämen natürlich auch noch die Abwasserleitungen in betracht.

    Kondensatz scheint es für mich nciht zu sein, es sein, ist ja wohl zumindets in einem Fall auch eine Innenwand, oder?
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  4. #3

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    Zitat Zitat von bulb82 Beitrag anzeigen
    Des weiteren habe ich gelesen, dass man die Wasserleitung mit mehr als den normalen Druck testet, ist das korrekt. Es handelt sich um eine Plasteleitung.
    Das ist korrekt. DIN EN1264-4, es sind aber auf jeden Fall die Herstellervorgaben einzuhalten.

    Zitat Zitat von bulb82 Beitrag anzeigen
    Nun stellt sich für uns Laien die Frage, wie sollen wir weitermachen. Die Fliesen sollten privat verlegt werden. Soll ich mir von der Baufirma schriftliches Okay zum weitermachen holen, oder lieber noch abwarten.
    Funktionsheizen erfolgt?
    Belegreifheizen abgeschlossen? CM Wert?

    Bevor solche grundlegenden Dinge nicht geklärt sind, würde ich nicht im Traum daran denken, auf den Estrich auch nur eine einzige Fliese zu kleben.

    Gruß
    Ralf
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  5. #4
    fumo
    Gast
    Hallo,

    was ist das denn für ein Wandputz? Gipsputz?

    Habe die Erfahrung, dass Bereiche bei Gipsputz auf denen viel Tapetenkleister war, unglaublich lange zum trocknen brauchen...

    Gruß
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  6. #5
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von Uwe! Beitrag anzeigen
    bist Du sicher, dass es Feuchtigkeit ist? Und nicht "übergeschwappter" Estrich oder ähnliches?
    nein, dazu war der Estrich schon zu trocken.

    Zitat Zitat von Uwe! Beitrag anzeigen
    Wenn es eine Wasserleitung wäre, müsste man ja noch feststellen können, ob ab allen betroffenen Stellen überhaupt einen Leitung in Wand oder Decke liegt! Der Druckverlust erscheint mir zumindets (Laie) nicht normal, kann aber viele Ursachen haben.
    Der Heizungsbauer meinte dass der Druckverlust keine Rolle spielt, da es zu wenig in der Zeit sei.

    Zitat Zitat von Uwe! Beitrag anzeigen
    Dann kämen natürlich auch noch die Abwasserleitungen in betracht.
    kann eigentlich nicht sein, da die ja unter der betondecke liegen

    Zitat Zitat von Uwe! Beitrag anzeigen
    Kondensatz scheint es für mich nciht zu sein, es sein, ist ja wohl zumindets in einem Fall auch eine Innenwand, oder?
    Es sind sowohl Innen als auch Aussenwände betroffen. Jedoch eher die Aussenwände. Wichtige Info!!!!


    Zitat Zitat von R.B. Beitrag anzeigen
    Das ist korrekt. DIN EN1264-4, es sind aber auf jeden Fall die Herstellervorgaben einzuhalten.
    Aber fakt ist doch, dass es definitiv mehr als der Leitungsdruck sein muss, oder?

    Zitat Zitat von R.B. Beitrag anzeigen
    Funktionsheizen erfolgt?
    Belegreifheizen abgeschlossen? CM Wert?
    Ja, da dies ein Anbau ist, und wir an eine vorhande heizung angeschlossen wurden, haben wir jeden tag um 5°C erhöht bis maximum und das gleiche wieder zurück. Was ist ein CM Wert bzw belegreifheizen?

    Zitat Zitat von R.B. Beitrag anzeigen
    Bevor solche grundlegenden Dinge nicht geklärt sind, würde ich nicht im Traum daran denken, auf den Estrich auch nur eine einzige Fliese zu kleben.
    Danke für die Bestätigung!


    Zitat Zitat von fumo Beitrag anzeigen
    was ist das denn für ein Wandputz? Gipsputz?
    Gruß
    Es ist ein normaler Wandput, an den stellen wo leitungen verputzt wurden, sind in der tat mehr wasserspuren zu sehen. Aber auch im Bad, wo noch nicht tapiziert wurde, sind Flecken von daher hat es nix mit dem Kleister zu tun.



    Schon mal danke für die Zahlreichen Antworten.
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  8. #6

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    Zitat Zitat von bulb82 Beitrag anzeigen
    Aber fakt ist doch, dass es definitiv mehr als der Leitungsdruck sein muss, oder?
    natürlich, das war aber bei den 4,x bar bereits der Fall. Der Betriebsdruck einer FBH bzw. Heizungsanlage bewegt sich irgendwo um 2 bar, +-0,x bar je nach Anlagenkonstellation.

    Zitat Zitat von bulb82 Beitrag anzeigen
    Ja, da dies ein Anbau ist, und wir an eine vorhande heizung angeschlossen wurden, haben wir jeden tag um 5°C erhöht bis maximum und das gleiche wieder zurück. Was ist ein CM Wert bzw belegreifheizen?
    Über das Funktionsheizen und Belegreifheizen haben wir uns hier schon die Finger wund getippt. Die Suchfunktion liefert alle Infos.

    Beim Funktionsheizen (Stresstest) muss die max. Temperatur dann über 4 Tage gehalten werden.

    Das Belegreifheizen wird so lange durchgeführt, bis der Estrich "belegreif" ist. Durch die CM Messung wird die Feuchte des Estrich überprüft.
    Das kann mitunter schon 2-3 Wochen dauern bis der Estrich belegreif ist.

    Gruß
    Ralf
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  9. #7

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    Foto von der Aussenwand?
    Ansonsten find ich Leckage Suchen aus der Ferne so ziemlich unmöglich. Sowas kann nur vor Ort erfolgen.
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