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Wasseraufnahme PB

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  1. #1

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    Wasseraufnahme PB

    Guten Morgen!

    Mir stellt sich gerade die Frage, wieviel Wasser ein 36.5-er und ein 11.5-er PB von der Firma mit dem Y aufnehmen kann. (Detaillierte Angaben zum Material habe ich leider nicht)
    Hintergrund:
    Seit genau einem Jahr steht ein Bautrockner in meinem Keller.
    Den Bautrockner stelle ich mal in dem einen, mal in dem anderen Kellerraum auf, verschließe dort die Fenster und die Innentür zum Flur.
    Nachdem ich ein halbes Jahr jeden Tag 20 l Wasser entsorgt habe, hole ich momentan diese Menge alle zwei Tage aus dem Gerät.
    Außenmauerwerk (36,5-er) hat außen gemessen eine Länge von 27,8m.
    Der Keller ist 2,55 m hoch von OK Bodenplatte bis UK Kellerdecke.
    Die Innenmauern (11,5) haben eine Länge von ca. 11,6 m.

    Dass Baufeuchte vorhanden ist, ist logisch und normal.
    Eine kurze Seite des Gebäudes wurde bereits freigelegt und saniert.
    Dies geschah vor einem halben Jahr - oh Wunder, die Wassermenge reduzierte sich nach der Sanierung um die Hälfte.

    Kann mir da jemand überschläglich weiterhelfen?

    Dankeschön
    Olaf
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  2. Wasseraufnahme PB

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  3. #2

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    Vielleicht hilft Dir das weiter:

    http://www.greisel.de/fileadmin/user...ht_11_scan.pdf

    Wenn ich Deine Zahlen richtig deute, dann würdest Du innerhalb eines Jahres um die 6m3, oder 6.000 Liter Wasser "entfeuchten". Da frage ich mich, woher soll diese Menge kommen? Da müssten Deine Wände fast nur aus Wasser bestehen.

    Gruß
    Ralf
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  4. #3
    Themenstarter

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    Hi Ralf!

    Danke erst einmal für den Bericht 11.
    An dem werde ich wohl am WE einiges zu knabbern habe, bis ich ihn halbwegs verstanden habe

    Jaja, der Keller hat im Winter 09/10 trotz regelmäßigem Auspumpen fast permanent unter Wasser gestanden.
    Das Regen- und Schmelzwasser vom EG floß dabei in die Fuge zw. Außenmauerwerk und Fertigbetondecke im Bereich der Balkon- und der Eingangstür.

    Fehlende Hohlkehle, Verdacht auf Schäden durch Hinterfeuchtung ...
    Für mich der Grund für die Teilschlampsanierung ...

    Die Handwerker, die die Kernbohrungen für Abwasser etc. gemacht haben, haben geflucht, wie die Rohrspatzen, weil der Bohrer ständig verschammte ...

    Da die tägliche "Dosis" nach der Sanierung der einen Seite sich deutlich reduziert hat, kann davon auszugehen sein, dass dort der Schaden behoben ist.
    Somit verbleiben ca. 180 Tage à 10 l also bisher 1,8 m³.
    Wie ich finde, ist das immer noch ne Menge ...
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  5. #4

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    Au weia.

    Lässt sich so eine Wand dann überhaupt noch retten? Ich habe mal PB erlebt, den konnte man nach so einem Attentat mit der Hand zerbröseln. Da kam aber auch noch Kälte dazu.

    Gruß
    Ralf
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  6. #5
    Themenstarter

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    Hi Ralf!

    Du machst mir ja Hoffnung ... ... aber immerhin, das Haus steht ja noch ...
    Na klar ist da der Frost reingekommen ... ab Ende Oktober 09 bis Ende April 10 ...
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  7. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  8. #6

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    Ich nehme an die Wand wurde begutachtet, evtl. der Hersteller kontaktiert, Statiker befragt.

    Gruß
    Ralf
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  9. #7

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    Wenn da ein Entfeuchter steht, nimmt der doch wohl auch Wasser aus der Luftfeuchtigkeit auf. Und die kann in einem belüfteten Keller - gerade im Sommer - auch erheblich sein!
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