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Muss Heizungsbauer Nachfolger berücksichtigen?

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  1. #1

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    Muss Heizungsbauer Nachfolger berücksichtigen?

    Liebes Forum,

    unsere Heizungsleitungen aus Kupferrohr (wir renovieren, keine Fußbodenheizung) wurden wegen eines Anbaus neu verlegt. Sie verlaufen vom Altbau über den Betonboden des nicht unterkellerten Anbaus wieder zurück in den Altbau. Natürlich gut gedämmt mit Isolierschlauch, wegen nicht unterkellert.

    Nun kommt der Estrichleger (er hatte dauernd den Termin verschoben und keine Zeit sich das vor Ort anzuschauen) und sagt, dass ein nicht unterkellerter Anbau eine Schweißbahn braucht und er die mit den bereits verlegten Heizungsrohren nicht anbringen kann. Die Rohre müssten nochmals raus, er kommt nicht unten drunter. Kupferrohre kann man auch nicht so einfach hochheben.

    Gerade war der Heizungsbauer da. Ich koche. Der sagt, das hätte ich ihm doch sagen müssen, dass da erst die Schweißbahn hin muss, so etwas könne er doch nicht wissen! Das wäre nicht sein Fachgebiet! Das Entfernen der Rohre müsse ich übernehmen!

    Ist das tatsächlich so, oder ist es nicht eher so, dass eine Schweißbahn das einfachstes Bau 1 x 1 ist und er das sehr wohl wissen muss. Über den nicht unterkellerten Anbau hatten wir lange genug wegen der Heizungsrohrisolierung gesprochen.

    Ich kämpfe mit dieser Firma wegen noch mehr Sachen herum. Sie haben einfach alles eingebaut, ohne sich darum zu scheren, ob das Nachfolgegewerk weiterbauen kann. Die Heizungsrohre liegen am Übergang Altbau / Anbau ein Stück auch so hoch, dass sie evtl. sogar knapp aus dem Estrich rausschauen würden. Erst dann verspringen sie nach unten.

    Das Herunterlegen der Rohre will er auch nicht übernehmen. Er ist der Meinung, dass man ja die Isolierung entfernen könnte und ein an dieser Stelle dann nicht isoliertes Heizungsrohr ruhig ein Stück im Estrichzement liegen kann. Das wäre eine zu vernachlässigende Fläche Der Aufwand, es jetzt nochmal weiter runter zu legen, wäre viel zu hoch, da man dann die Wand nochmal komplettt aufmachen muss und die ist bereits fertig verstuckt.
    Wenn ich es zahle, macht er es, aber er hat keine Schuld. Er sprach davon, dann evtl. das Rohr abzuschneiden und mit irgendwelchen Fittings zu arbeiten, die aufgesteckt, aber nicht verpresst werden, weil er angeblich, auch wenn er die Wand öffnet nicht mehr richtig zum Verpressen hinkommt. Das Gerät zum Verpressen der Kupferrohre wäre einfach zu groß. Diese Zusammensteckvariante wäre zugelassen und würde auch gehen.

    Hilfe, bitte sagt was dazu?
    Gruß
    Karin
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  2. Muss Heizungsbauer Nachfolger berücksichtigen?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Was soll man dazu sagen?

    Irgendjemand war für die Planung verantwortlich, und irgendjemand für die Bauleitung. Denjenigen würde ich mir zur Brust nehmen. Entweder Müll geplant, oder die Arbeiten nicht überwacht, oder Beides.

    Ob man dem Heizungsbauer in´s Genick treten kann? Vielleicht,.... aber nach den bisherigen Infos würde ich mir das sehr gut überlegen. Der Schuß könnte nach hinten losgehen.

    Mehr gibt meine Glaskugel nicht her.

    Gruß
    Ralf
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  4. #3

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    Das klingt nach "mach-mal-irgendwie"-Aufträgen.
    Daher vermutlich Planungsfehler.
    Wer war denn mit der Planung und der Gewerkekoordination beauftragt?
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  5. #4

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    Wer hats denn geplant?

    Zitat Zitat von Julius Beitrag anzeigen
    Das klingt nach "mach-mal-irgendwie"-Aufträgen.
    Daher vermutlich Planungsfehler.
    Wer war denn mit der Planung und der Gewerkekoordination beauftragt?
    Eben, darum gehts und um mehr.

    In den technischen Unterlagen zum "Heizungssystem" finden sich Angaben zur Planung und Ausführung. "Ich nix wisse" seitens des Heizungsbauers könnte ihm übel aufstoßen.

    z.B. http://www.kme.com/assets/uploads/ol...sunterlage.pdf *siehe C 2.3

    Es empfiehlt sich die technischen Unterlagen zum eingebauten System zu besorgen. Nachsehen ob sich was zum Thema Abdichtung findet. Wenn ja bestand zumindest eine Hinweispflicht seitens des Heizungsbauers.

    Wenn er selbst die Heizungsanlage "geplant" hat, dann siehts nochmal anders aus...

    MfG MichaelG
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  6. #5

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    Zitat Zitat von MichaelG Beitrag anzeigen
    ...

    Es empfiehlt sich die technischen Unterlagen zum eingebauten System zu besorgen. Nachsehen ob sich was zum Thema Abdichtung findet....
    Hast Du eine Idee, warum im Kochbuch des Heizungslieferanten etwas zur notwendigen Gebäudeabdichtung gegen aufsteigende Feuchtigkeit stehen sollte? Es geht hier ausdrücklich nicht um eine Fußbodenheizung.
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  7. #6
    Baufuchs
    Gast
    Zitat Zitat von MichaelG
    siehe C 2.3


    Und was steht da?

    "Die Abdichtung hat der Bauwerksplaner zu planen"

    Den hat der Bauherr nicht beauftragt, hat also selbst geplant.
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