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  1. #1

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    Außenleuchten

    Hallo Zusammen!

    Ich habe im Garten eine Trockenmauer auf der ich zwei Außenleuchten im Abstand von knapp zehn Metern aufzustellen möchte.
    Zu diesem Zweck habe ich mir ein Elektro-Leerrohr (WPL 20) für Strom gekauft, dass ich im Erdreich zu den Standorten der Lampen vergraben möchte.
    Zur Verdeutlichung: Ein 20m Kabel an dem nach 10m die erste Lampe, nach 20m die zweite Lampe angeschlossen werden soll.

    Meine Fragen:
    Muss zu jeder Lampe ein einzelnes (!?) Leerrohr gelegt werden, oder gibt es vielleicht Abzweigungen, ein T-Stück, oder was auch immer (damit ich mit einem Kabel und einem Leerrohr auskomme)?

    Die Lampen müssen nicht getrennt geschaltet werden, ein dreiadriges Kabel sollte doch reichen, oder?

    Hat jemand vielleicht Tipps, wie ich das vernünftig umsetze?
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  2. Außenleuchten

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  3. #2

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    Ein Installationsrohr vom Ausgangspunkt zur ersten Leuchte, und ein weiteres von dort zur zweiten Leuchte. Evtl. dazwischen eine Verteilerdose.

    Was für eine Leitung hier zum Einsatz kommt, hängt von mehreren Faktoren ab. 3 Adern reichen aus, aber der Querschnitt wäre vorab zu prüfen. Das hängt von der vorhandenen Installation ab. Bei der gewünschten Länge könnte es mit den üblichen 3x1,5 verdammt eng werden.

    Eli holen, der soll sagen was Du wo und wie verlegen sollst, er kommt dann vorbei und verklemmt die Sache und macht die notwendigen Messungen.

    Gruß
    Ralf
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  4. #3
    Themenstarter

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    Gibt es spezielle Verteilerdosen für den Außenbereich, das ganze wird im Erdreich vergraben?

    Kann man einen nötigen Querschnitt bei ca. 20m nennen?
    Die vorh. Installation ist knappe fünf Jahre alt. Die Leitung, die Leuchten, sollen an einer Außen-Steckdose der Garage nageschlossen werden.
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  5. #4

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    Zitat Zitat von R.B
    .;621861
    Was für eine Leitung hier zum Einsatz kommt, hängt von mehreren Faktoren ab. 3 Adern reichen aus, aber der Querschnitt wäre vorab zu prüfen. Das hängt von der vorhandenen Installation ab. Bei der gewünschten Länge könnte es mit den üblichen 3x1,5 verdammt eng werden.

    Ralf
    Entschuldige bitte aber wieso soll das bei einer Außenbeleuchtung eng werden, er will bestimmt keine 2000 W Flutlichtstrahler setzen, oder etwa doch.

    Also pauschal kann man das so nicht sagen.
    Eine separate Absicherung mit eigenen Fi würde ich aber immer empfehlen. Es gibt Jugendliche Gruppen die machen sich einen Spaß daraus über die Außeninstallation den FI "fliegen" zu lassen. Wenn man dann im Urlaub ist könnte das bitter werden.
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  6. #5

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    Zitat Zitat von Rudolf Rakete Beitrag anzeigen
    Entschuldige bitte aber wieso soll das bei einer Außenbeleuchtung eng werden, er will bestimmt keine 2000 W Flutlichtstrahler setzen, oder etwa doch.
    Weil niemand weiß was vor Ort vorhanden ist. Glaubst Du dass dafür ein eigener Kreis mit eigener Vorsicherung gelegt wird? Wenn nicht, dann wird das irgendwo auf einen vorhandenen B16A geklemmt, dazwischen bis zum Schalter schon x Meter, und dann noch 20m oben drauf.

    Wie man an den nachträglich genannten Infos sieht, war mein Gefühl gar nicht so schlecht.

    Deswegen auch mein Rat, dass sich das ein Eli vor Ort anschauen soll, dann festlegen was, wo, wie, und dann weiß man mehr.

    Gruß
    Ralf
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  7. #6

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    Zitat Zitat von Dylan Beitrag anzeigen
    Gibt es spezielle Verteilerdosen für den Außenbereich, das ganze wird im Erdreich vergraben?

    Kann man einen nötigen Querschnitt bei ca. 20m nennen?
    Die vorh. Installation ist knappe fünf Jahre alt. Die Leitung, die Leuchten, sollen an einer Außen-Steckdose der Garage nageschlossen werden.
    Eine Bastelanleitung wirst Du hier im Forum nicht bekommen. Ich sage es noch einmal, ohne zu wissen was vor Ort los ist, ist jede Empfehlung fahrlässig.

    Gruß
    Ralf
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  8. #7
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von R.B. Beitrag anzeigen
    Eine Bastelanleitung wirst Du hier im Forum nicht bekommen. Ich sage es noch einmal, ohne zu wissen was vor Ort los ist, ist jede Empfehlung fahrlässig.

    Gruß
    Ralf
    Die Garage hat 4 Sicherungen (ABB) im Sicherungskasten des an die Garage grenzenden Hauses: 1 x Garage, 3 x Starkstrom, jeweils S201-B16. Der Abstand vom Sicherungskasten zur gen. Steckdose ist 18m.

    Eine Bastelanleitung brauche ich nicht. Die Fragen meines Threads sind im großen und ganzen beantwortet.

    Danke.
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  9. #8

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    Zitat Zitat von Dylan Beitrag anzeigen
    Eine Bastelanleitung brauche ich nicht. Die Fragen meines Threads sind im großen und ganzen beantwortet.

    Danke.
    Hoffentlich hast Du das auch verstanden, denn so wie es sich liest, kannst Du an die Steckdose gar keine "Verlängerung" für die Leuchten mehr anschließen.

    Evtl. kann man von der Drehstromdose....aber das ist, wie schon gesagt, eine Sache für den Eli. Neben den LS auch RCD beachten.

    Gruß
    Ralf
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  10. #9

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    @Ralf

    Nur rein theoretisch: warum kann er keine Verlängerung dort mehr machen. Ich finde das Thema Elektrotechnik einfach interessant und möchte deswegen wissen, welche Faktoren spielen hier wichtige Rolle und an welcher Stelle genau wird es bei etwa 40m und 1,5mm2 eng?

    Danke!
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  11. #10
    Avatar von fmw6502
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    DIN 18015-1

    Der max. erlaubte Spannungsfall beträgt 3% ab dem Zähler bis zur Anschlussstelle der Verbraucher.

    Bei vielen Elektrikern wird der Spannungsfall leider zu ungenau gehandhabt. Fakt ist es sind max. 3% erlaubt. Wird diese Grenze überschritten kann diese dazu führen, das im Fehlerfalle kein Versicherungsschutz mehr besteht und der Elektriker auf den Kosten sitzen bleibt.

    Beispiel für maximale Leitungslängen nach DIN 18015 bei Wechselstrom:

    Absicherung 16A

    1,5mm² = 18m
    2,5mm² = 30m
    es gab auch schon hier einen thread dazu: http://www.bauexpertenforum.de/showthread.php?t=32686

    Gruß
    Frank Martin
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  12. #11

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    Zitat Zitat von Dylan Beitrag anzeigen
    Muss zu jeder Lampe ein einzelnes (!?) Leerrohr gelegt werden, oder gibt es vielleicht Abzweigungen, ein T-Stück, oder was auch immer (damit ich mit einem Kabel und einem Leerrohr auskomme)?
    Kabel zur ersten Lampe, und in dieser das Kabel zur 2 Lampe zusammenklemmen. Ordentliche Aussenleuchten sollten den Platz haben, um im Klemmraum 2 Kabel anzuschliessen.
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  13. #12

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    Es liegt ein fachlicher Irrtum bei der Interpretation der Norm vor:

    Erstens ist der Spannungsfall vom Sicherheitsaspekt her recht unkritisch. Bei ihm geht es "nur" um das störungsfreie Funktionieren der Betriebsmittel und den Anteil an Energie, welcher auf der Leitung verlorengeht.

    Zweitens ist er auf die höchste vorkommende Last bezogen.
    Bei ausschließlich fest angeschlossenen Betriebsmitteln, welche keine Überlast erzeugen können, wird er von diesen bestimmt (und nicht etwa vom Bemessungsstrom des vorgeschalteten Überstromschutzorgans).

    Sofern hier keine Steckdosen in jenem Ast vorhanden sind, KANN es daher (in Abhängigkeit von Art und Bemessungsleistung der einzusetzenden Lampen) sehr wohl sein, daß für diese Strecke ein Querschnitt von 1,5mm² ausreicht. Muß aber nicht.
    Das hängt auch davon ab, wieviel schon auf der Strecke vom Hausanschluß bis zum Anknüpfungspunkt (in jener Garage) "verbraten" wurde.

    Viel kritischer ist der Kurzschlußstrom (Brandschutz) und die Abschaltung beim Auftreten von Berührungsspannung (Personenschutz)!

    Wenn der Stromkreis mit 30mA-Fehlerstromschutzschalter geschützt ist, könnte es sein, daß solche eine Erweiterung ohne zusätzliches Überstromschutzorgan möglich ist. Muß aber nicht.

    Trotzdem ist es aus Vorsorgegründen (nicht auszuschließende erneute spätere Erweiterung/Umrüstung durch Laien oder unaufmerksame Fachleute) dringend anzuraten, an der Anknüpfungsstelle eine Unterabsicherung (z.B. mit B6A oder ggf. noch weniger) vorzunehmen. U.u. ist dann zwar keine Kurzschlußselektivität mehr gewährleistet, aber das wäre das kleinere Übel.

    Fazit:
    Bestandssaituation vom Fachmann begutachten lassen. Der macht Vorschlag zur Auslegung.

    Wenn Eigenleistung gewünscht, dies mit ihm absprechen. Der Eli hat vermutlich nichts dagegen, wenn der Fragesteller die (vom Eli gelieferte!) Leitung verlegt. Der Fachmann klemmt dann an, mißt durch und setzte die ggf. erforderlichen zusätzlichen Schutzorgane.
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  14. #13

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    Noch zur eigentlichen Ursprungsfrage:

    Ja, es gibt Abzweigmuffen für unzugängliche unterirdische Verlegung.

    Im geschilderten Fall würde aber auch ich eine zugängliche Abzweigstelle im Bereich der ersten Leuchte deutlich bevorzugen.
    Spätestens, wenn die Leitung mal nen Erdschluß hat, weiß man, warum (es vereinfacht die Fehlersuche ungemein!)...
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  16. #14
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von fmw6502
    Der max. erlaubte Spannungsfall beträgt 3% ab dem Zähler bis zur Anschlussstelle der Verbraucher.
    ...
    1,5mm² = 18m
    2,5mm² = 30m
    Ich habe die Gesamtlänge nachgemessen: ca. 21m ab Steckdose (+/-).
    Ich muss nicht zwingend an die Steckdose gehen, an der Decke oberhalb der Steckdose ist ein kleiner grauer Verteiler indem alle Leitungen zusammenkommen. Ich kann es auch dort anschließen. Entschuldigt die vielleicht blöde Frage, welchen Unterschied würde das machen, die Steckdose ist ebenso per 1,5mm² an der Verteilerdose angeschlossen?
    Da ich einen Schalter für die Außenbeleuchtung brauche würde ich es aber am Verteiler anschließen.
    Was wird angeschlossen?: Zwei Außenleuchten mit jew. 60W.

    Da die Kabel im Verteiler 1,5mm² sind, würde das weiterführen eines 2,5mm² Kabels doch nichts mehr bringen, oder? Da ich die 18m ja leider überschreite.

    Zitat Zitat von fuchsi
    Kabel zur ersten Lampe, und in dieser das Kabel zur 2 Lampe zusammenklemmen. Ordentliche Aussenleuchten sollten den Platz haben, um im Klemmraum 2 Kabel anzuschliessen.
    Manchmal ist die Lösung so nah! Danke für den Tipp.
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  17. #15

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    Zitat Zitat von Alex80 Beitrag anzeigen
    @Ralf

    Nur rein theoretisch: warum kann er keine Verlängerung dort mehr machen. Ich finde das Thema Elektrotechnik einfach interessant und möchte deswegen wissen, welche Faktoren spielen hier wichtige Rolle und an welcher Stelle genau wird es bei etwa 40m und 1,5mm2 eng?

    Danke!
    Julius war schneller.

    Es geht nicht nur um den Spannungsfall, sondern um die Frage ob und wie schnell der LS auslöst. Vereinfacht gesagt, bei einer langen Leitung kann der el. Widerstand so hoch sein, dass der Kurzschlußstrom nicht ausreicht um den LS auszulösen bzw. in der geforderten Zeit auszulösen.

    Gruß
    Ralf
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