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Alte Jauchegrube still legen

Diskutiere Alte Jauchegrube still legen im Forum Sanierungskonzept & Kostenschätzung auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    Alte Jauchegrube still legen

    Hallo,

    ich habe in meinem Altbau zwei alte Jauchegruben aus dem Kälber- und Rinderstall. Die Gruben befinden sich jeweils zur Hälfte unter dem Gebäude und zur Hälfte außerhalb.

    Die aktuelle Situation sieht so aus, dass nach extrem starkem Regen etwa Wasser bis zur Mitte steht (fließt zum großen Teil von oben durch den Deckel und drückt durch die Wand). Die Zuläufe der Grube von den alten Stallungen sind alle von oben mit Mörtel verschmiert worden. Es gibt also keinen Zulauf mehr, der noch irgendeine Funktion hat.

    Das Wasser läuft in beiden Gruben nach einiger Zeit ab. Die Gruben sind also nicht mehr richtig dicht. Ich würde die Gruben gerne verfüllen, weil darüber eine Terasse entstehen soll und ich später im Fall der Fälle keinen Zugang mehr dazu habe.

    Die Öffnung der Grube ist so groß, dass man reinklettern kann. Die Gruben sind seit über 15 Jahren außer Betrieb. Meine Tendenz sähe nun so aus: Den Boden der Grube aufstämmen, bis zum Erdreich. Split einfüllen und die Öffnung von oben dann mit 10cm Beton verschließen. Ist das so sinnvoll oder erwarten mich dann irgendwelche Probleme?

    Falls benötigt, kann ich gerne heute Abend noch ein paar Fotos machen und diese mit dazu stellen.
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  2. Alte Jauchegrube still legen

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  3. #2
    Bauexpertenforum
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    nur reinklettern solltest du da jetzt ganz bestimmt nicht, sonst besteht die nicht ganz kleine Wahrscheinlichkeit, dass du unten bleibst.
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  4. #3
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    und zur Sache: sprich mal mit einer Kanalbaufirma, ob die dir die Gruben "verdämmen" können. Dann ergeben sich auch keine statischen Unwägbarkeiten, wie sie bei der Splitlösung vorhanden sind.
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  5. #4
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    Hallo,

    ich würde die Arbeiten nicht alleine durchführen, sondern natürlich zu zweit. Sprich eine Leiter oder ein Seil steht dann zur Verfügung. Ggf. kann man das Loch oben auch noch vergrößern.

    Was heißt "verdämmen" in diesem zusammenhang? Verdichten? Eine Kanalbaufirma wollte ich jetzt für das ganze ehrlich gesagt nicht einschalten.
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  6. #5
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    es geht darum, dass sich in solchen Gruben gerne Gas (CO) ansammeln kann, welches du nicht riechst, du merkst nicht mal, wie du müde wirst, schläfst einfach unten ein und bist mausetot. Dein Kumpel will dich retten und legt sich dann neben dich.

    Ohne Multi-Gaswarngerät geht man in solche Gruben nicht rein! Und wenn es gestern ging, geht es morgen noch lange nicht.

    und Verdämmen ist verfüllung mit einem "Dämmer", anfangs wie Wasser, später wie sehr weicher Beton.
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  7. #6
    Themenstarter

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    Hallo,

    danke für den Hinweis. Ich habe mir ein entsprechendes Warngerät für nächstes WE nun als Leihgerät organisiert. Die Grube hat etwa 3,5m³.

    Ich werde die Grube nun unten aufstemmen, damit eventuell eindringendes Wasser abfließen kann und das ganze dann mit einer 7:1:1 Mischung Beton unten verfüllen, wobei ich hier noch nen bissl Bauschutt (kleine Steine und Geröll) einmische. Die Öffnung oben verschließe ich mit etwas mehr Zement im Beton (4:1:1). Zwischendurch mit ein paar langen Latten stampfen um es zu verdichten. Ich denke das sollte dann passen, oder?

    Den Betonmischer stelle ich mir nach den Stämmarbeiten einfach neben die Grube und kann direkt reinkippen.

    Oder gibt es noch irgendwas anderes zu beachten?

    Habe übrigens auch bei einer Kanalbaufirma angefragt, die würde ca. 1000-1500 EUR dafür nehmen (bisher ohne Besichtigung). Der Beton kostet mich nun 150 EUR und nen paar Stunden arbeit.
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