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  1. #1

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    Bitte um Kommentare zum Grundriss

    Hallo!

    Erst einmal möchte ich ein großes Lob an dieses Forum und den Leuten, die dies mit Leben füllen, aussprechen!

    So!
    Folgedes Haus möchten wir demnächst bauen.
    Kommentare, aber vor allem Verbesserungsvorschläge sind erwünscht!







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  2. Bitte um Kommentare zum Grundriss

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  3. #2

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    recht guter ansatz mit einigen punkten zur verbesserung:

    das wohnzimmer ist zu schmal
    die einbuchtung am eingang ist etwas zu tief
    die luftraeume über dem eg solltet ihr nochmals überdenken, aus meiner sicht passt das verhaeltnis raumgroesse und raumhoehe nicht
    im schlafraum das bett nicht unterm fenster
    im gaeste-wc waschbecken und wc tauschen, erleichtert den einstieg in die dusche

    es ist eine gute grundlage für einen vernünftigen entwurf - bitte in dem stil fortsetzen.
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  4. #3

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    recht nett...

    mir wäre kochen/theke (ebenso terrasse) zu groß,
    dafür wohnen und essen zu klein.

    dann gäbe es vielleicht auch weniger, vor- und /rücksprünge...
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  5. #4

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    Mir wäre eine Kälte-Schleuse im Eingangsbereich wichtig - ansonsten sicher verwendbar, kommt auf die Familie an!
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  6. #5
    ManfredH
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    Ich kann mich nicht so recht damit anfreunden.

    Der Grundriss ist sicher ganz ok, von Kleinigkeiten mal abgesehen, wie z.B. die schon erwähnte Schlafzimmer-Möblierung (Bett vor Fenster), oder auch die m.E. ungünstige Platzierung der Türe zwischen Küche und Hausarbeit. Und die Orientierung des Schafzimmers nach Süden > ist das gewollt?

    Aus energetischer Sicht ist der Grundriss weniger günstig > eine im Verhältnis zur Grundfläche sehr grosse Aussenwandabwicklung, Schlafzimmer hat 3 Aussenwände...

    Was mir aber überhaupt nicht gefällt ist der Baukörper: von Osten ein 16 m breiter Giebel (fast so breit wie das Haus lang ist), der Ansatz des südlichen Teils direkt am First, und ganz besonders der Kniestock, der sich m.E. sehr ungünstig auf die Proportionen in den Ansichten auswirkt.
    Wofür braucht man denn für Abstell-/Lagerräume einen solch hohen Kniestock? Und auch wenn der Dachraum als Aufenthaltsraum genutzt werden sollte (was ja wohl anzunehmen ist), würde diesem eine etwas geringere Raum. bzw. Dachhöhe wahrscheinlich guttun - besonders auch im Bereich der Lufträume.

    Wäre schön, wenn auch die Schnitte eingestellt würden, und ich würde empfehlen, auch noch einen Schnitt durch Küche / Wohnzimmer / Luftraum zu legen.
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  7. #6
    Bauexpertenforum Avatar von Marion
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    Der Bereich Kochen/HWR-Wohnen-Essen ist stark verbesserungswürdig.

    Beispiel:
    Die Idee einer Durchreiche/Esstheke finde ich grundsätzlich mal nicht schlecht, aber bitte nicht zum Wohnzimmer hin. Da muss der Funktionenzusammenhang der Bereiche Küche-Esszimmer beachtet werden. Die Theke ist auch auf Küchenseite unglücklich plaziert, weil sie die Wege zu den Türen bremst. Küche bietet für die Größe nur wenige Möblierungsmöglichkeiten.

    Marion
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  8. #7

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    Fassade!

    Die will mir nicht goutieren!

    Speziell da sgetilete Satteldach, das dann letztendlich wieder zu einem Satteldach wird. Ein teil wurde einfach weggeschnippelt. Die Übergänge sind eher unschön, der Gesamteindruck (von außen) kann durch die "theoretische Ansicht" verscheliert werden. aber so wird man das Gebäude ja nie sehen, da es in der Relität zu perspektivischen Verzerrungen kommen wird. Ein Modell (3D-Animation) könnte helfen.

    Durchreiche: Hat man das jetzt wieder? Wurde in den 70er gerne gemacht und dann zugestellt, weil es sich als nicht funktional erwies bzw. schlichtweg nicht angenommen wurde.

    Bett vor dem Fenster finde ich nicht problematisch. Aber es sollte dann noch ein weiteres Fenster geben! Lufträume sehe ich wie oben beschrieben (rolf a i b). Diese benötigt man eher um Sichtbezüge (oben guckt nach unten oder umgekehrt) zu schaffen. Hier ist es nur ein Raum, ein schacht!

    Was passiert im OG (außer gigantischen Lagerflächen)?????

    Wohnen wäre mir auch deutlich zu schmal...und dann der Schacht (Luftraum) oben drüber. Höhenversatz von Wohnen nach Essen...warum? Einfach so, weil schick oder als Stolperfalle für ungebetene Gäste?

    Warum gerade 23° Dachneigung??? Die meisten Dachziegel haben eine Regeldachneigung von 25°. O.K., müssen ja keine Dachziegel drauf...würde mich aber interessieren.

    Eine Garage = 1 Stellplatz? Würde bei uns in der Region nicht reichen (2 Stellplätze!), mag bei Euch aber durchaus anders sein...

    Mein Gesamteindruck: nette Accessoires, (geradeläufige Treppe, Schiebetürelemente...) aber insgesamt will es mir nicht gefallen. Fassade(!!!), Lufträume, Raumgrößen und Raumabfolgen....sorry.

    Grüße

    Thomas
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  9. #8

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    Zitat Zitat von Thomas B Beitrag anzeigen
    Was passiert im OG (außer gigantischen Lagerflächen)?????
    Das frage ich mich auch! Bei diesem eigentlich schönen Raum, aus dem man viel machen kann ....
    Sieht ein wenig nach der Vermutung aus, dass dies bauantragsmäßig kein Aufenthaltsraum sein darf, weil die Limits des B-Plans schon durch das EG ausgereizt sind. Und die spätere Nutzung wird sich dann wie von Geisterhand ganz anders einstellen ...
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  10. #9
    ManfredH
    Gast
    Zitat Zitat von ralf9000 Beitrag anzeigen
    Sieht ein wenig nach der Vermutung aus, ...
    Ein wenig?!? - Das hast du aber sehr zurückhaltend formuliert

    Ich würde es nicht wagen, es in einem Bauantrag dermassen offensichtlich darzustellen.

    Ausserdem - gibt es da nicht auch die Regelung (zumindest in BY), dass es für die Bewertung von Geschossflächen, Rettungswegen etc. schon ausreicht, wenn die betreffenden Räume als Aufenthaltsräume ausbaubar und nutzbar wären - hatte mal so einen ähnlichen Fall, habe aber die genauen Einzelheiten nicht mehr in Erinnerung.
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  11. #10
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    Danke für die Kommentare und Anregungen bis hier hin!

    Das OG soll als weiteres Kinderzimmer dienen. Dieses würde dann von der Größe her abgeschnitten werden (zum Süden hin), wo dann ein großzügiges Bad inkl. Sauna hin soll.
    Sollte doch kein 3.Kind kommen (oder lässt auf sich warten), so würde dieser Raum als Hobbyraum oder Spielzimmer für die vorhandenen Kinder genutzt werden.
    Die Galerie wird als „Arbeitszimmer“ genutzt.

    Zum >Höhenversatz von Wohnen nach Essen< : Ich hätte es persönlich auch lieber in einer Ebene, jedoch soll meine Frau auch in diesem Haus leben… ;( ))

    Die Durchreiche soll eher mehr eine Thekenfunktion bieten. Die Küche wollten wir vom Wohnbereich etwas abschotten, jedoch soll der Blick Richtung Garten (wegen den Kindern) vorhanden sein; zumal die Küche durch die großen Fensterflächen im Wohnbereich heller wird.

    Zur Garage und dem einen Stellplatz: Ja, leider ist dies nicht anders umzusetzen, da wir bereits jetzt das Baufenster durch den „Schlaftrakt“ um 1 m Überschreiten.
    Als (etwas ungünstigere) Alternative könnte der Grünstreifen am Anfang der Einfahrt (neben dem ersten Kinderzimmer) als Stellplatz genutzt werden. Ansonsten kann man aber auch 30 m weiter an der Straßenseite das zweite Auto parken.

    Ein 3D-Modell des Hauses (mit Sketup von Google umgesetzt), sowie einen A-A Schnitt kann ich gerne noch reinstellen.

    @ papeFT: Eine Kälte-Schleuse im Eingangsbereich hätten wir auch gerne, jedoch lässt sich diese wegen der Treppe nicht umsetzen! Oder hast du evtl. noch eine Idee zur Umsetzung? Dann immer her damit.

    @ rolf a i b: Die Einbuchtung im Eingangsbereich haben wir bewusst etwas tiefer gestaltet, damit Kinderwaagen, Fahrräder, 3-Rad und Co. darauf abgestellt werden können, ohne dass diese nass werden. Zu den Lufträumen und der Raumhöhe, welche zur Größe des Raumes nicht passt: Wir entscheiden die Höhe wenn der Rohbau steht und passen uns diese dann letztendlich am Schluss so an, wie sie uns zuspricht. Müssen wir dann mal sehen.

    Zum OG: Dies ist normale Wohnfläche. Probleme beim Bauantrag gab es keine. Mein Archi hat beim Bauamt das OG nur als „kein Vollgeschoß“ geklariert. Warum genau, weiß ich nicht mehr (schon fast ein Jahr her)…
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  12. #11

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    Irgendwie verstehe ich das Alles nicht....

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    O.K.

    Und dann:
    Probleme beim Bauantrag gab es keine. Mein Archi hat beim Bauamt das OG nur als „kein Vollgeschoß“ geklariert. Warum genau, weiß ich nicht mehr (schon fast ein Jahr her)…
    Klingt für mich wie: Planungsphase schon längst abgeschlossen, die Handwerker wollen alsbald loslegen. Was kann man dann noch groß machen? Klar..kleinere Änderungen (Tür verschieben usw.) lassen sich auch jetzt noch problemlos einplanen.

    Aber substantiell ist wohl alles erledigt. Wofür dann das Ganze????

    Wie schon gesagt: an einigen Stellen mag Kritik angebracht sein, sie kann aber durchaus Euren Bedürfnissen entsprechen (schmales wohnzimmer mit Schacht darüber). Die Kubatur des baukörpers, das weggeschnippelte halbe Satteldach...geht für mich persönlich gar nicht. Überhaupt nicht.

    Was für eine Dachdeckung ist denn nun vorgesehen. Die 23° wundern mich denn doch ein wenig....

    Thomas
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  13. #12

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    Zitat Zitat von Bungalowfan Beitrag anzeigen
    Zum OG: Dies ist normale Wohnfläche.
    Nach dem Plan und wenn dieser für die Baugenehmigung verwendet wurde, aber nicht. Daraus resultiert, nutzt ihr diese Fläche als Wohnfläche, muss eine Nutzungsänderung beantragt werden ...

    Zudem, in NRW wird in vielen neueren B-Plänen (meines Wissens auch in Steinhagen) vom folgenden Passus aus §20 Abs. 2 + 3 BauNVO zur Ermittlung der Geschossfläche Gebrauch gemacht:
    Im Bebauungsplan kann festgesetzt werden, dass die Flächen von Aufenthaltsräumen in anderen Geschossen einschliesslich der zu ihnen gehörenden Treppenräume und einschliesslich ihrer Umfassungswände ganz oder teilweise mitzurechnen oder ausnahmsweise nicht mitzurechnen sind.
    Guck mal nach, ob Euer B-Plan (in textlichen Festlegungen) von diesem Passus Gebrauch macht und sag uns mal um wieviel die GFZ (Geschossflächenzahl) im Bauantrag unter der maximalen GFZ des B-Plans liegt.
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  14. #13

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    Nach dem Plan und wenn dieser für die Baugenehmigung verwendet wurde, aber nicht.
    ..ich glaube das muß erstmal nicht unser Problem sein, denn:
    Probleme beim Bauantrag gab es keine. Mein Archi hat beim Bauamt das OG nur als „kein Vollgeschoß“ geklariert.
    Letztendlich haftet der Architekt für die Planung. Sollte sich seine "Deklaration2 als nicht zutreffend erweisen, so kann ggf. eine Tektur zum Bauantrag eingereicht werden. Möglich natürlich auch, daß das nicht vorhandene Vollgeschoß eine Festsetzung im B-Plan war, der der Kollege so nachkommen wollte. Mir will das OG auch nicht so recht als "kein Vollgeschoß" erscheinen....aber...egal.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    WC Türe

    Nur ein Detail: Ich finde die Tür vom Schalfzimmer ins Bad merkwürdig.
    Klar will man als Eltern gerne ohne Flurbenutzung ins Bad. Das geht meiner Meinung nach aber nur wenn es ein reines Elternbad ist.

    Wenn ein Kind oder Freunde der Kinder usw. im Bad sind müssten sie ja immer die Elterntür abschließen um ungestört z.B. die Toilette zu benutzen.
    Auch wenn später die Kinder mal nach Hause kommen wenn die Eltern schon schlafen empfinde ich die Tür als sehr störend.
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  17. #15

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    Hallo Thomas,

    bezüglich deiner Verwunderung über die DN 23 Grad:

    Wundert mich etwas, wir haben eine Standard-Flachdachpfanne (Erlus E58) eingebaut, Regeldachneigung 20 Grad. (Andere (teurere) Ziegel wären da noch wesentlich weiter runter gegangen))

    Wir haben ein versetztes Pultdach (18 und 24 Grad), Unterdeckung Klasse 3 (2 Zusatzanforderungen wegen Wohnnutzung). Bedenken weder seitens Architekt noch Zimmerer.

    Sind da die Herstelleraussagen deiner Erfahrung nach zu optimistisch?

    Gruß,
    Christian
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