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Frage zum Kredit berechnung

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  1. #1

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    Frage zum Kredit berechnung

    Hallo
    ich habe mich entschlossen eine Wohnung zu Kaufen als Kapitalanlage.
    Ich war auch bei der Bank, die mir ein Angebot erstellt hat. Jedoch sind noch einige Fragen offen die ich nicht ganz verstanden habe. Meine Finanzierung sieht folgendermassen aus, wenn ich mir behilflich sein könnt wäre super.

    Darlehnsbetrag 131.000 EUR
    Sollzinssatz: 3,470 %
    Effektiver Jahreszins: 3,52 %
    Zinsbindung 10 Jahre.

    Nun meine Frage, was ist der sollzins und der Eff. Jahreszins. ?
    und wieviel Euro zinsen zahle ich für die 131 T Eur. ?

    ich berechne das immer so stimmt diese Methode ?

    131.000*3,47/100 = Jährliche Zinsen

    --> jährliche Zinsen/12 = monatlicher zinsaufwand.
    ohne Berücksichtung der Tilgungen.

    Will mich vor dem nächsten Banktermin nochmal bischen schlau machen

    Wäre für jede Antwort dankbar
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  2. Frage zum Kredit berechnung

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  3. #2

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    Zitat Zitat von fatiih Beitrag anzeigen
    Nun meine Frage, was ist der sollzins und der Eff. Jahreszins. ?
    Der Sollzins ist der reale Zins den man bezahlen muss. Der eff. Zinssatz enthält noch alle Nebenkosten wie Gebühren, Provisionen oder was auch immer noch zusätzlich zu zahlen ist.

    Für einen Vergleich immer den eff. Zins heranziehen.

    Zitat Zitat von fatiih Beitrag anzeigen
    ich berechne das immer so stimmt diese Methode ?

    131.000*3,47/100 = Jährliche Zinsen

    --> jährliche Zinsen/12 = monatlicher zinsaufwand.
    ohne Berücksichtung der Tilgungen.
    Das ist nicht richtig. Es kommt erst einmal darauf an, WAS für ein Darlehen vereinbart wird. Üblich wäre in diesem Fall ein Annuitätendarlehen. Bei einem Annuitätendarlehen bleibt die monatliche Rate konstant, und durch die Tilgungen reduziert sich der monatliche Zinsanteil, während sich der Tilgungsanteil erhöht.

    Hier finden sich weitere Infos zum Annuitätendarlehen:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Annuitätendarlehen

    Gruß
    Ralf
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  4. #3

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    Ein weiterer Grund für den Unterschied zwischen effektivem und Sollzins ist die Tatsache, dass die Raten in der Regel monatilich und nicht jährlich bezahlt werden. Dadurch geht der Kreditnehmer praktisch immer in Vorleistung.
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  5. #4

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    Da haben beide "Vorredner" was übersehen:

    Der Effektivzinssatz ist leider seit einer Novelle durch die EU kein vergleichender Maßstab mehr für die echte Vergleichbarkeit von Kreditkosten. Die Banken müssen seither den Effektivzins für die zu erwartende Gesamtlaufzeit angeben, also auch die Zeit nach Ablauf der Zinsfestschreibung. So kam es in der Vergangenheit dazu, dass sogar der Effektivzins niedriger als der Nominalzins war.
    Also: Von der Bank alle Kosten für den Kredit aufführen lassen und im Kreditvertrag auch ausschließlich festschreiben lassen.

    Und was der Softwareentwickler schreibt, ist so auch nicht richtig, da i.d.R. heute bei Kreditverträgen mit Privatpersonen die monatliche Zins- und Tilgungsverrechnung vereinbart wird. Sollte auch im Kreditvertrag drin stehen!
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  6. #5

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    Zitat Zitat von R.B. Beitrag anzeigen
    Der Sollzins ist der reale Zins den man bezahlen muss. Der eff. Zinssatz enthält noch alle Nebenkosten wie Gebühren, Provisionen oder was auch immer noch zusätzlich zu zahlen ist.

    Für einen Vergleich immer den eff. Zins heranziehen.
    Vorsicht. Das ist so allgemein falsch. Der Effektivzins enthält viele weitere Kosten eben nicht. Er taugt als Vergleichswert zudem nur bei Krediten mit ähnlichen Randbedingungen. Du kannst damit weder 10 Jahre Zinsbindung vs. 15 Zinsbindung beurteilen, oder verschiedene Kreditformen. Beispielsweise Annuitätendarlehen vs Ansparen statt Tilgen und dann nach der Ansparphase tilgen (Bausparvariante).
    Ich würde immer über Zahlungsplan vergleichen. Wann zahlst Du wirklich was. Und wieviel zahlst Du insgesamt. Nur dann kannst Du auch sauber Scenarien durchrechnen, also Nutzung von Sondertilgung, Anpassung der Tilgungshöhe, Einbeziehung von Alternativen (Anlage statt Tilung) etc.

    Grüße
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  7. #6

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    Zitat Zitat von fatiih Beitrag anzeigen
    Hallo
    ich habe mich entschlossen eine Wohnung zu Kaufen als Kapitalanlage.


    ich berechne das immer so stimmt diese Methode ?

    131.000*3,47/100 = Jährliche Zinsen

    --> jährliche Zinsen/12 = monatlicher zinsaufwand.
    ohne Berücksichtung der Tilgungen.
    Ohne Einbeziehung von Tilung und Einmalzahlung ist die Berechnung soweit korrekt. Wie willst Du den Kredit denn strukturieren? Bei einer Kapitalanlage gibt es ja aufgrund Steuern durchaus andere Varianten als das typische Annuitätendarlehen eines Selbstnutzers. Oder wirst Du deine Kapitalanlage doch selber bewohnen?

    Grüße
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  8. #7

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    Zitat Zitat von tanzbaer Beitrag anzeigen
    Vorsicht. Das ist so allgemein falsch.
    Zitat Zitat von ecobauer
    Da haben beide "Vorredner" was übersehen:
    Ihr habt beide Recht. Aber schaut Euch mal die Fragestellung an, der TE versteht nur

    Da war meine verkürzte Antwort schon grenzwertig, aber eine noch einfachere Erklärung ist mir auch nicht eingefallen.

    Gruß
    Ralf
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  9. #8

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    Mal was ganz Anderes: wenn du nicht extrem wenig Eigenkapital hast, dann solltest du sicherlich auch noch günstigere Angebote finden.
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  10. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  11. #9
    Avatar von moumou
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    Zitat Zitat von fatiih Beitrag anzeigen
    Hallo
    ich habe mich entschlossen eine Wohnung zu Kaufen als Kapitalanlage.
    Schau' mal bitte, was eine "echte" Kapitalanlage ist.
    Du hast das Kapital bereits - und lässt es arbeiten = Kapitalanlage.

    Hier nimmst Du einen Kredit und trägst das Risiko, dass der Mieter nicht zahlt, Dir die Wohnung verwüstet, die Miete nicht mit der Inflation anhebbar sein wird -> oder ist ein Staffelmietvertrag vereinbart bei der "Kapitalanlage" ?

    Ganz ehrlich: Kapitalanlage: Kapital anlegen nicht ausleihen.

    Was ist, wenn der Mieter nicht zahlt?
    Was ist der Grund für den Verkauf?

    Was ist, wenn in dem Haus was saniert/repariert werden muss? Dann zahlst Du. Deine Rendite sinkt dann ... auf max. 2% wenn es hart kommt.

    Und dann kannst Du Geld, was Du schon hast, auch direkt auf's Tagesgeldkonto bringen.
    Das geld was du ausleihst, kostet Dich noch zusätzlich einen Teil der Rendite.

    Du hast die Kosten, erwartete Rendite, Mieteinnahmen etc auch gar nicht in Deine Frage mit einbezogen - wie können wir dann die Rentabilität und das Risiko berechnen?
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  12. #10
    Livestrong
    Gast
    Miep falsch. Klar kann eine Immobilie ein lohnendes invest sein. Nur meißtens schafft das keine wohnung
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