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Puffergröße Stückholzheizung

Diskutiere Puffergröße Stückholzheizung im Forum Regenerative Energien auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    Frage Puffergröße Stückholzheizung

    Hallo,

    wir planen eine Stückholzheizung (alleinige Wärmequelle) für ein EFH mit Einliegerwohnung (insgesamt 250 m2 beheizte Fläche, Dämmniveau: Effizienhaus 55). Kessel 28 KW (Fröling S4 Turbo 28kW). Ausgeschrieben und vergeben sind 2 * 1000 Liter Puffer (Fremdfabrikat).

    Jetzt hat mir ein Bekannter (Heizungsinstallateur, hat schon mehrere Scheitholzanlagen installiert) Bedenken gegenüber dieser Kombination angemeldet:

    - Puffer zu klein (rät zu 3000 l), Kessel kann seiner Meinung nach bei Komplettabbrand Wärme nicht ganz an Puffer abgeben
    - Fremdfabrikat für Puffer wäre nicht zu empfehlen, sollte auch von Kesselhersteller (Fröling) genommen werden, angeblich besseres Zusammenspiel mit Kessel und im Problemfall würde sonst immer die Verantwortung zwischen Kessel-und Pufferhersteller hin und hergeschoben.

    Meinungen dazu?

    Danke und Gruß,
    Christian
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  2. Puffergröße Stückholzheizung

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  3. #2

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    Wie oft willst Du pro Tag anschüren?
    Wie hoch ist die Heizlast des Gebäudes?
    Wie sieht die Nutzung (zeitmäßig) des Gebäudes aus? (Abwesenheitszeiten)
    Wie wird WW erzeugt?

    Ich finde 2 x 1.000 Liter bei 28kW auch etwas knapp, aber ohne die Rahmenbedingungen zu kennen, kann man das nur schwer beurteilen.

    Was den Speicherhersteller betrifft, so hätte ich mit einem Fremdfabrikat kein Problem. Ich wüßte auch nicht, was es da zwischen Kessel- und Pufferhersteller hin- und herzuschieben gäbe.
    Vereinfacht gesagt, sind das simple Blechkisten, egal von welchem Hersteller.

    Gruß
    Ralf
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  4. #3
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    Hallo Ralf,

    danke für die Antwort!

    Zu den Fragen:
    > Wie oft willst Du pro Tag anschüren?

    Ich rechne mit jeden zweiten Tag in der Übergangszeit, einmal täglich im Winter

    > Wie hoch ist die Heizlast des Gebäudes?

    Hm, die hat mein Heizungsbauer ermittelt, müsste ich nachfragen. Mit einem Online Rechner (überschlägige Ermittlung) komm ich bei den Gebäudedaten (m2, Dämmstandard) auf 9,25 KW. In der Größenordnung 10 KW war das glaub ich auch.

    > Wie sieht die Nutzung (zeitmäßig) des Gebäudes aus? (Abwesenheitszeiten)

    Vorerst nur 2 Personen, beide tagsüber vollzeit berufstätig. Mittelfristig wohl ganztägige Nutzung durch 5 Personen (2 Kinder + Schwiegermutter (Einliegerwohnung))

    > Wie wird WW erzeugt?

    Erstmal auch mit Holz. Solar ist vorbereitet, nachdem wir das Holz aus dem eigenen Wald haben, würden wir's aber evtl auch dabei belassen (wenn's uns nicht zu sehr nervt, im Sommer auch einzuheizen ;-)


    Nachdem im Aufstellungsraum nur eine 90er Türöffnung drin ist, wirds mit größeren Puffern schwierig. Allerdings könnte ich einen 3. 1000-Liter Puffer dazustellen. (Dürfte wohl ineffizienter werden, als ein oder 2 größere, wieviel der Effekt in der Praxis ausmacht, mag ich nicht einzuschätzen..)

    Viele Grüße,
    Christian
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  5. #4

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    2000l ergeben bei einem delta T von 50 Grad eine Speicherkapazität von ca. 115 kWh. Der Fröling S4 Turbo 28kW hat 145l Speicher das sind abhängig vom Holz 150-270 kWh an Wärme. Das wird eng, auch wenn man die Heizlast von 10 kW ansieht. Mehr Speicher wäre IMHO sinnvoll.
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  6. #5

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    Dann wäre noch die Frage, ob FBH im Haus oder Radiatoren?

    Zitat Zitat von chf01 Beitrag anzeigen
    Hallo Ralf,
    Ich rechne mit jeden zweiten Tag in der Übergangszeit, einmal täglich im Winter
    Also bestenfalls irgendwas um 160kWh am Tag, in der Praxis wohl eher weniger noch etwas weniger.

    Zitat Zitat von chf01 Beitrag anzeigen
    > Wie hoch ist die Heizlast des Gebäudes?

    Hm, die hat mein Heizungsbauer ermittelt, müsste ich nachfragen. Mit einem Online Rechner (überschlägige Ermittlung) komm ich bei den Gebäudedaten (m2, Dämmstandard) auf 9,25 KW. In der Größenordnung 10 KW war das glaub ich auch.
    10kW könnte grob passen. Dann wird´s mit einmal Laden pro Tag aber knapp.

    Zitat Zitat von chf01 Beitrag anzeigen
    > Wie sieht die Nutzung (zeitmäßig) des Gebäudes aus? (Abwesenheitszeiten)

    Vorerst nur 2 Personen, beide tagsüber vollzeit berufstätig. Mittelfristig wohl ganztägige Nutzung durch 5 Personen (2 Kinder + Schwiegermutter (Einliegerwohnung))
    Wenn tagsüber niemand zuhause ist, könnte das unangenehm werden. Bis Du Abends nach Hause kommst ist die Bude kühl, dann einheizen und es dauert seine Zeit bis das Haus wieder auf Temperatur ist. Ist es dann so weit, dann gehst Du in´s Bett und der Puffer kühlt im Keller schon wieder aus.

    Zitat Zitat von chf01 Beitrag anzeigen
    > Wie wird WW erzeugt?

    Erstmal auch mit Holz. Solar ist vorbereitet, nachdem wir das Holz aus dem eigenen Wald haben, würden wir's aber evtl auch dabei belassen (wenn's uns nicht zu sehr nervt, im Sommer auch einzuheizen ;-)
    Da muss das Konzept aber passen, sonst geht Dir der WW-Speicher durch die Decke.

    Zitat Zitat von chf01 Beitrag anzeigen
    Nachdem im Aufstellungsraum nur eine 90er Türöffnung drin ist, wirds mit größeren Puffern schwierig. Allerdings könnte ich einen 3. 1000-Liter Puffer dazustellen. (Dürfte wohl ineffizienter werden, als ein oder 2 größere, wieviel der Effekt in der Praxis ausmacht, mag ich nicht einzuschätzen..)
    Der Hersteller empfiehlt etwa 2.000 Liter wenn ich das richtig gesehen habe. Ob diese ausreichen, das muss man anhand der Heizflächen etc. beurteilen.

    Gruß
    Ralf
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  7. #6
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    Hi,

    danke für die Infos.

    > Wenn tagsüber niemand zuhause ist, könnte das unangenehm werden. Bis Du Abends nach Hause kommst ist die Bude kühl, dann einheizen und es dauert seine Zeit bis das Haus wieder auf Temperatur ist. Ist es dann so weit, dann gehst Du in´s Bett und der Puffer kühlt im Keller schon wieder aus.

    Ich hab eigentlich vor, morgens vor der Arbeit einzuheizen. Das mag etwas mehr Verbrauch bedeuten, aber den ersten Winter sollte das Haus denk ich ohnehin richtig trockengeheizt werden, und im nächsten Winter sollte dann auch schon Nachwuchs da sein, also dann "durchgehender" bewohnt ;-)

    > Da muss das Konzept aber passen, sonst geht Dir der WW-Speicher durch die Decke.

    Wir bekommen eine Frischwasserzelle.

    > Dann wäre noch die Frage, ob FBH im Haus oder Radiatoren?
    > Der Hersteller empfiehlt etwa 2.000 Liter wenn ich das richtig gesehen habe. Ob diese ausreichen, das muss man anhand der Heizflächen etc. beurteilen.

    Wir bekommen durchgehend FBH.

    Viele Grüße,
    Christian
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  8. #7

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    Ich haben eine S4 mit 15 kw und beheize ca. 200m² habe den Fröhling Schichtspeicher 2200l und der reicht aus. In der Überganzzeit kannst du den Kessel auch nur zu 3/4 beladen und dann passt es sicher rein. Ist alles eine Sache der Übung und testen. Habe meinen seit Ende 2009 im Betrieb und habe in den ersten Monanten es immer wieder geschafft ihn in die Feuerhaltung zu bekommen (d.h Puffer voll und kann keine Wärme mehr aufnehmen). Bist du dir sicher das es 28 kw sein müssen? Ich habe 15 kw und die reichen völlig aus bei extremer Kälte letzten Winter -20°C mussten wir 1x 3/4 früh anheizen und 1x 3/4 Abend anheizen, macht aber mit dem Kessel keine Probelme.
    Je mehr Puffer umso mehr Verluste durch einfaches rumstehen.
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  9. #8
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    Ok, danke für die Info, das sind ja relativ ähnliche Ausgngsbedingungen.

    Bei der Dimensionierung des Kessels hab ich mich auf meinen Heizungsbauer verlassen. Der 15er, 22er, 28er ist ja im Prinzip der selbe Kessel, jeweils 145 l Füllraum. Auch kein großer Preisunterschied. Nachdem da die Wärmemenge (== Füllmenge) für einen Abbrand gleich ist, sollte der einzige wesentlich Unterschied sein, dass sich der Puffer etwas schneller warm wird, was ja zumindest kein Nachteil wäre. Oder überseh ich da was?
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  10. #9

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    Wir haben im eigenen Haus (etwa 175m²) auch einen Fröhling mit 30 kW und 2000 Liter Puffer. Und ich komme gut damit zurecht. Neubau, Holzrahmenbauweise, damals KfW-40-Standard (Bj. 2004).

    Wenn der Puffer leer (ca. 30°C) ist und keine Wärme abgenommen wird, kann ich den Kessel etwa 1,5 mal vollschlichten mit Holz. Das heißt: ein mal richtig vollknallen und abbrennen lassen. Und dann nochmal ein paar Scheite nachlegen. Dann ist der Puffer voll.

    Es kommt nicht zuletzt auf die Heizkreistemperatur an, wie viel Energie man speichern kann. Bei einen Niedertemperatursystem "passt mehr rein". Wenn der Puffer aber schon bei 45°C "entladen" (also hohe Heizkreistemperatur) ist, dann siehts anders aus.

    Ein etwas überdimensionierter Kessel tut m.E. bei einem Heizsystem mit Puffer weniger weh. Weil der Kessel ohnehin immer auf Volllast läuft, und damit im Bereich des höchsten Wirkungsgrades...
    Die größere Dimensionierung kann auch ein Vorteil sein: weil nämlich der Holzvorrat schneller abbrennt und man eher nachlegen kann.
    Oder wenn das Haus mal ausgekühlt ist. Dann wird's eher warm. Aber selbst bei unserem 30kW-Kessel dauert es eine knappe Stunde, bis er von 25°C auf 72°C aufgeheizt ist, bis dann die Speicherladepumpe anläuft. Und erst dann kann langsam mal der Heizkreis versorgt werden.

    Bei der geschilderten Nutzung scheint mir die Dimensionierung ausreichend.

    In der Übergangszeit, wenn nicht viel geheizt wird (höchstens abends mal), ist mir persönlich das System etwas zu träge. Deshalb überleg ich, einen Kaminofen zusätzlich aufzustellen. Das reicht mir, wenn's abends etwas kühler wird und tagsüber die Sonne nicht geschienen hat.
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  11. #10

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    darf ich mal fragen wieviel Holz ihr im Jahr verbrennt?

    Und ob ihr alle nen eigenen Wald habt oder das Holz kauft?

    cu
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  12. #11

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    Bei den ganzen Berechnungen der Brennstoffmengen bitte auch immer den Standort berücksichtigen - Je besser der Wärmedämmstandard des Objektes ist je größer ist die Differenz zwischen demselben Objekt an einem klimatisch "warmen" und einem "ungünstigeren" Standort.
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  13. #12

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    Zitat Zitat von xxcrashxx2 Beitrag anzeigen
    Hi

    darf ich mal fragen wieviel Holz ihr im Jahr verbrennt?

    Und ob ihr alle nen eigenen Wald habt oder das Holz kauft?

    cu
    wir wohnen hier auf einem Ausläufer der schwäbischen Alp und haben keine eigenen Wald.
    Ich kaufe folglich mein komplettes Brennholz ofenfertig vom Bauern. Jährlich brauch ich je nach Solarstrahlung im Winter (weniger abhängig von der Temperatur) zwischen 12 und 15 Ster Weichholz, einschließlich Warmwasserbereitung.
    KfW-40 (Bj. 2004), große Räume (Hauptwohnraum hat etwa 350m³ Raumluftvolumen mit einer größten Höhe ca. 9 Meter - offen bis zum First) keine Solaranlage, keine Lüftungsanlage; aber eine sehr wärmeliebende Ehefrau ;-)
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  14. #13
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    Danke für die Hinweise!

    > wieviel Holz ihr im Jahr verbrennt?

    Erfahrungswerte fehlen noch, ich rechne mal mit 15 Ster inkl WW.

    > Und ob ihr alle nen eigenen Wald habt oder das Holz kauft?

    Haben wir. Zudem ist die Heizerei bei uns recht bequem, weil wir ein Hanghaus haben, daher kann man die Gitterbox mit dem Holz einfach ebenerdig reinschieben.
    Geändert von chf01 (08.12.2011 um 14:19 Uhr) Grund: .
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
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    > Hauptwohnraum hat etwa 350m³ Raumluftvolumen mit einer größten Höhe ca. 9 Meter - offen bis zum First

    Interessant, so ähnlich (nicht ganz so hoch, max. 7 m im Galeriebereich) wird das bei uns auch. Wie sind eure Erfahrungen damit? Wir befürchten etwas, dass die Aufwärmphase ziemlich lange dauern könnte, weil die Wärme "erstmal nach oben abhaut". Oder ist das bei Strahlungswärme (Wohnzimmer FBH, Galeriegeschoss Wandheizung) nicht so tragisch, wenn die Luft kühler ist?
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  17. #15

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    Zitat Zitat von chf01 Beitrag anzeigen
    > Hauptwohnraum hat etwa 350m³ Raumluftvolumen mit einer größten Höhe ca. 9 Meter - offen bis zum First

    Interessant, so ähnlich (nicht ganz so hoch, max. 7 m im Galeriebereich) wird das bei uns auch. Wie sind eure Erfahrungen damit? Wir befürchten etwas, dass die Aufwärmphase ziemlich lange dauern könnte, weil die Wärme "erstmal nach oben abhaut". Oder ist das bei Strahlungswärme (Wohnzimmer FBH, Galeriegeschoss Wandheizung) nicht so tragisch, wenn die Luft kühler ist?
    naja, so schlimm ist es nicht. Ich weiß ja nicht, was Sie mit Aufwärmphase meinen. Holzhaus oder massiv? Wir haben ein Holzhaus, da ist die Speicherfähigkeit geringer.
    Aber nicht zuletzt hängt es von der Dimensionierung der Heizflächen ab. Eine FHB hat ja bei diesem Dämmstandard vermutlich eher zuviel Leistung, müsste man aber rechnen.
    Die Wärme "steigt" vielleicht nach oben. Aber dank gutem Wärmeschutz und hoher Luftdichtheit geht sie dort nicht verloren. Und wenn es oben mal warm ist, dann "staut" sich die Wärme doch relativ bald nach unten... ;-)
    Das funktioniert tatsächlich gut...

    Die Problematik bei hohen Räumen ist aber eher, dass sich gerade bei hohen Räumen eine ggf. spürbare Raumluftwalze einstellt, wenn nur unten geheizt wird. Dies wir eher als unbehaglich empfunden. Dies kann man scheinbar nur durch höhere Raumtemperatur kompensieren.
    Oder man versucht, diesen Raum gleichmäßiger zu beheizen. In diesem Fall wäre der Fußboden oben auf der Galerie ebenfalls mit Fußbodenheizung zu belegen, würde ich auf jeden Fall empfehlen! Oder sonstige Heizflächen. Auch wenn man es von der Leistung her vielleicht nicht braucht. Denn dann stellt sich nicht so ein großes Temperaturgefälle in dem relativ hohen Raum ein. Damit ist der "Antrieb" für die Raumluftwalze geringer, es wird weniger Luftbewegung geben, was ein Plus an Behaglichkeit bedeutet.

    Sowas empfehle ich immer, wenn es einen hohen Luftraum gibt oder Raumverbund nach oben, in dem sich eine Luftwalze ausbilden kann...
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