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  1. #1

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    Pellets vs. Gas

    Hallo zusammen.

    Ich habe schon einiges zum Thema hier gelesen.
    Trotzdem möchte ich die Experten nochmal zu Einschätzungen für folgende Situation bitten.

    Haus, Bj 1928, Doppelwändige Mauern mit 6cm Luftzwischenraum, neues Dach inkl. Dämmung in 2009, überwiegend neue bzw. jedenfalls "neuere" Isolierglasfenster.

    Wohnfläche inkl. eines Anbaues von 50qm, den wir noch durchführen, ca. 260qm, verteilt auf 3 Etagen.

    Derzeit sind Gasetagenheizungen -alt- verbaut.

    Wir möchten eine neue zentrale Heizungsanlage. Die Ausgangssituation möchte ich mal so beschreiben, dass es natürlich auch um den Geldbeutel geht, aber wir auch großen Wert auf eine ökologische und nachhaltige Lösung legen.

    Wir haben nun ein Angebot mit einer Kombi aus Solarthermie zur WW-Aufbereitung, 400l WW-Kessel und alternativ 18kw Pellet oder Gas.

    Wie sind Eure Meinungen. Lohnen sich die Mehrkosten von rd. 10TEUR für Pellets. Der zusätzliche Keller tut uns nicht weh. Außerdem wollen wir den Luftzwischenraum des Mauerwerkes noch dämmen. Bleibt dann überhaupt genug Sparpotential für Pellets übrig.

    Ich freue mich auf Expertenmeinungen und gerne auch Erfahrungsberichte von Pelletsheizern. Danke
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  2. Pellets vs. Gas

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Ich empfehle, den Admin um einen Usernamenswechsel zu bitten.
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  4. #3

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    Wurde schon einmal überschlägig die Heizlast ermittelt?

    Ein Pelletkessel hat gegenüber einer Gastherme Vor- und Nachteile. Ein großer Vorteil besteht darin, dass Pellets aktuell günstiger sind als Gas. Man kann bei einem entsprechend bemessenen Pelletbunker auch den Einkaufspreis ein wenig steuern, indem man den Preis beobachtet und versucht zu einem "günstigen" Zeitpunkt zu kaufen.
    Ein Nachteil wäre, dass ein Pelletkessel etwas erhöhten Betreuungsaufwand erfordert. d.h. man muss regelmäßig reinigen und Asche entsorgen.

    Der Aufpreis erscheint mir auf den ersten Blick etwas hoch, doch das kann man erst beurteilen, wenn alle Fakten auf dem Tisch liegen.

    Was die Einsparung in kWh bzw. Euro betrifft, so wären die Heizlast oder zumindest die bisherige Verbräuche von Vorteil. Es würde mich nicht wundern, wenn wir hier von Verbräuchen im Bereich 40.000kWh p.a. reden. Da wären mit Pellets schnell mal Einsparungen > 1.000,- € p.a. drin.
    Aber es ist erfahrungsgemäß schwierig die Verbrauchskosten zu schätzen, da auch die Preise in der Zukunft ungewiss sind.

    Gruß
    Ralf
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  5. #4
    Themenstarter

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    Hallo R.B.

    Also, über einen der Mieter habe ich die bisherigen Verbräuche (Gasetagenheizung) in Erfahrung gebracht. Für die betroffene Wohnung (1. OG - 72qm) ca. 19.000 kwh.

    Bestand (Altbau) sind dann noch EG mit 72qm und DG m. offenem Spitzboden, ca 60qm. Im Anbau entstehen 50qm, dann natürlich wesentlich besser gedämmt.

    Von daher erscheinen mir ca. 45.000 bis 55.000 kwh wohl nicht ganz unrealistisch.
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  6. #5

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    Na dann vergleichen wir mal.

    Unterstellen wird 50.000kWh, dann wären das in Pellets etwa 2.200,- € p.a. Je nach Gasanbieter liegen Deine Gaskosten bei 2.700,- € bis weit über 3.000,- €. Im Moment ist das schwierig zu vergleichen, denn ständig gibt´s Erhöhungen, und derjenige der heute billig erscheint, kann bis zum Vertragsabschluß bereits einer der teuren Anbieter sein.

    Gruß
    Ralf
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  7. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  8. #6

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    Bedenke das Pelletgeräte einen hohen Installationsaufwand bedeuten und nicht gerade billig sind.......
    Die Pellets sind wesentlich günstiger, aber wie sich der Pelett Markt entwickelt?
    De Kundendienst von Viessmann sagte mal zu mir " Eine Pelletheizung möchte seinen Besitzer sehen" Nicht weil die Geräte schlecht sind, aber man immer mal wieder nach seiner Pellettaustragung und dem Gerät einfach sehen muss.
    Seit ihr dafür bereit?

    Ich würde Solar auf Heizungsunterstützung setzen.
    Eventuell ein neues Micro BHKW
    Strom selber nutzen oder verkaufen,
    Energiesteuer zurück..........
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  9. #7

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    Mal auf den Punkt gebracht.

    Die Energiekosten tragen die Mieter, dier Installationskosten Du.
    Eine Gasheizung läuft zu 99,9% selbständig, eine Pelletheizung nicht.

    Gibt es einen Hausmeister der eh ab und zu vorbeischaut und schnell erreichbar ist?
    Oder Du machst einen Wartungs- und Betreuungsvertrag für den Pelletkessel mit dem Installateur.
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