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  1. #1

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    Schallbrückenproblem Keller

    Hi,
    bitte schaut euch mal folgende Zeichnung an, die ein Schallbrückenproblem im Keller zwischen 2 Reihenhäusern darstellt und teilt mir bitte mit, was ihr von der vorgeschlagenen Lösung haltet (bzw. ob ihr bessere vorschlagen würdet. 'Abreissen' ist keine Lösung ).
    Erklärende Beschreibung: Die 2 RH's sind versetzt gebaut. Kelleraussenwand WU-Beton. Kellerkommunwände (je17,5) gemauert mit Dämmmaterial (4cm)zwischendrin. Die Trennung sollte wie eingezeichnet (gestrichelt A) durch die Betonaussenwand verlaufen, so dass eine Trennung der RH's ab Bodenplatte vorliegt (Die Zeichnung zeigt nur 1 Eck zwischen den beiden RH's; im anderen Eck liegt natürlich dieselbe Situation vor). Bodenplatte ist durchgehend.

    So, nun wurde aber die Kelleraussenwand durchbetoniert. Dies wurde bemängelt. Daraufhin wurden in diesem Eck 2 Trennschnitte in der Kelleraussenwand gemacht (blau). Jetzt wird natürlich bemängelt, dass die Kommunwände natürlich immer noch direkt miteinander verbunden sind (durch die entstandene Eck-Beton-Säule).

    Jetzt meine Frage: Wie kann man diese Situation schallschutztechnisch am besten noch entschärfen ? Durch einen Spalt(rot) je Ziegelmauerseite (d.h. einer rechts oben und einer im anderen RH auf der anderen Seite im anderen Eck. Achtung: Der 2-te Spalt ist nicht korrekt eingezeichnet) ? Oder wäre dies schallschutztechnisch noch schlechter als wenn man die Situation gleich ohne weiteren Ziegelmauerspalt belässt, da in diesem Bereich ja dann die RH-Trennung selber nur mehr 17,5 cm Mauerwerk + Dämmung beträgt (also sozusagen eine durchgehende Fuge bleibt).
    Oder sollte schon je einen Spalt machen und diesen jeweils raumseitig noch irgendwie dämmen (ohne dass natürlich wieder alles verbunden wird).

    Bitte geht nur auf den Schallschutz ein. Dichtigkeit des Kellers bitte mal unbeachtet lassen.

    Gruß,
    Douny
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  2. Schallbrückenproblem Keller

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  3. #2
    Bauexpertenforum
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    Wenn die Ecke schon mit den 2 Schnitten abgetrennt ist, ...

    ... dann die Ecke herausnehmen und neu ausmauern mit Fuge diagonal.

    Ist etwas Bastelmauerwerk.
    Dürfte aber günstiger als noch ein paar Schnitte sein und wär so wie es sein soll.
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  4. #3
    Bauexpertenforum Avatar von Josef
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    Variante "A" wär der Preis gewesen ... "wie" sieht des aus die Fugen werden durchgeschnitten ... mit was und wie breit ??? ... und der betreffende Deckenteil auch noch ein Schnitt ???
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  5. #4
    Themenstarter

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    Hi,

    @Josef: Variante A war ursprünglich geplant. Diese Variante wurde aber nicht durchgeführt, weil es eben durchbetoniert wurde. Als Lösung wurden je Ecke die 2 Betonwandschnitte durchgeführt. Dies ist aber m.E. nicht korrekt gelöst. Weiteres ist grad noch nicht geplant. Es gibt aber am Freitag ein Gespräch mit dem Unternehmer. Und auf das will ich gut vorbereitet sein. Darum würde ich hier gerne wissen, wie man dies noch am besten lösen kann.

    @Pemu: Bringt man das hin, dass dieses auf die Bodenplatte betonierte Stück von der Bodenplatte getrennt wird ? Man müßte ja haarscharf über der Bodenplatte trennen und dabei beachten, dass die seitlichen Wandstücke nicht auch noch angeschnitten werden, oder ? Und oben an der Decke müßte dasselbe nochmal geschehen. Ist das machbar ?
    Und wenn ja, wird man wohl bzgl. Dichtigkeit eine weitere schwere Aufgabe vor sich haben.
    Aber wenn machbar, hört sich diese Lösung nicht schlecht an.

    Vielleicht kann noch einer Stellung nehmen zur eingezeichneten Lösung. Schnitte durchführen oder ist dies schalltechnisch noch schlechter, da dann ja nur eine 17,5cm-Wand als Trennung der Häuser vorhanden ist (Rohre sollen ja auch nicht in den Kommunwänden verlaufen).

    Gruß,
    Douny
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  6. #5
    Bauexpertenforum Avatar von Josef
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    zu PeMu

    "oder" noch besser wie beschrieben des Eck rausbrechen und den Fugenverlauf wie geplant herstellen (!)
    .
    "was" ich immer noch ned weiß ist die Decke drüber schon betoniert ... "auch" hier sollte die Dämmung in der Decke den Fugenverlauf folgen ansonsten bringt der ganze Aufwand schalltechnisch gar "nichts" (!)
    .
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  7. #6
    Bauexpertenforum Avatar von Josef
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    "hat" sich grad erledigt

    ich habe die Foto im alten Betrag angeschaut ... EG Mauerwerks steht bereits ... sprich wie vorher ... alles freimachen bis zur Deckenfuge damit auch am Übergang Decke/Wand den Dämmverlauf aufnehmen kann (!)
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  9. #7
    Themenstarter

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    @Josef:
    Mal wieder eine sehr schnelle Antwort

    Also ist ein Entfernen dieser draufbetonierten Säule kein Problem ? Weder oben noch unten ?

    Und dann muss man wohl noch Gehirnschmalz verbrauchen, um das Ganze dicht zu halten.
    Geändert von Douny (23.02.2005 um 19:26 Uhr)
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  10. #8
    Bauexpertenforum Avatar von Josef
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    "alles" kann zum Problem werden wenn´s die falschen machen

    daher würd ich mal den zuständigen Statiker befragen die Ecke mittels "nicht" überschnittenen Sägeschnitten und Kernbohrungen rausnehmen ... "die" Dämmanschluss in der Decke suchen und nach Variante "A" samt richtigen Mauerwerksanschluss herstellen ... "und" danach ist ein Abdichtungsprofi gefragt ... "denn" das ganze soll ja auf Dauer dicht und trocken bleiben (!)
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