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  1. #1

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    Bitumendickbeshichtung + Gewebe

    Hallo,

    bei der Kellerabdichtung mit zweifach Bitumendickbeschichtung wurde mir von einem Bekannten geraten ein Gewebe einzulegen, das die Rissanfälligkeit der Beschichtung reduzieren soll. Polier und Architekt meinen, dass dies nichts bringe, da die Dickbeschichtung bereits rissüberbrückend sei. Da ich aber an einer sehr dauerhaften und sicheren Lösung interessiert bin, wäre ich für eure Meinungen dazu sehr dankbar.

    Grüße!
    Markus
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  2. Bitumendickbeshichtung + Gewebe

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  3. #2
    wasweissich
    Gast
    wie immer im leben :

    es kommt drauf an .......


    altbau ? neubau? lastfall ? fähigkeiten des verarbeiters ?? wwinoch .....?????
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  4. #3
    Themenstarter

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    Zusätzliche Infos

    Es ist eine Neubau in Porenbeton, Abdichtung gegen Bodenfeuchte und nicht anstauendes Sickerwasser, es wird eine Drainage verlegt, leichte Hanglage bei geringfügig wasserdurchlässigen Schichten (k<10^-4 m/s).
    Die Baufirma macht bis jetzt einen sehr ordentlichen Eindruck.
    Grüße
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  5. #4
    wasweissich
    Gast
    ich glaube , da wäre gewebe angesagt..

    http://deitermann-de.km1928.keymachi.../bdb/index.htm
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  6. #5
    wasweissich
    Gast
    nachtrag: habe falsch gelesen ,
    Zitat Zitat von Markus K Beitrag anzeigen
    , Abdichtung gegen Bodenfeuchte und nicht anstauendes Sickerwasser,
    solte es ohne gehen .

    ich würde aber bei porenbeton doch lieber mit haben wollen
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  7. #6
    Bauexpertenforum Avatar von Yilmaz
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    Bei der genannte lastfall reicht eine zweilagige abdichtung ohne verstärkungseinlage min. 3mm aus.
    Viele hersteller haben ein prüfzeugnis das die kmb selbst bei drückendes wasser ohne verstärkung dicht ist. Ist aber nicht DIN-gerecht...
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  8. #7
    Themenstarter

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    Danke für eure Antworten. Da scheint der "Standard" in meiner Gegend mit der 4mm-Dickbeschichtung + Voranstrich für mich auszureichen.
    Grüße
    Markus
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  9. #8
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    Es braucht noch nicht einmal 2-lagig zu sein.
    Soviel zu den Zauberhänden von uns Handwerkern.
    Das schöne an Abdichtungen ist, wo kein Wasser da kein Schaden.
    Somit hilft
    geringfügig [ hochgradig] wasserdurchlässigen Schichten (k<10^-4 m/s).
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  10. #9
    wasweissich
    Gast
    ja so scheint es zu sein

    wenn das wasser das dann auch weiss ................. dann kann alles nur gut werden
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  11. #10
    Themenstarter

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    Zu Mark Cardens Zitat:
    Das schöne an Abdichtungen ist, wo kein Wasser da kein Schaden.
    Somit hilft
    "geringfügig [ hochgradig] wasserdurchlässigen Schichten (k<10^-4 m/s)"
    --

    Muss ich das so verstehen: Viel Schotter um die Kellerwand und eine gut funktionierende Drainage ist ein guter Schutz vor Schäden?
    Ansonsten verstehe ich es leider nicht. Bitte mal erklären.

    Markus
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  12. #11
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    Eine Dränung besteht immer aus verschiedenen Komponenten.
    Somit auch aus Dränschichten (gleich welcher Art) vor den Wänden.
    Eine dauerhafte Dränung ist das Zauberwort.
    Ich behaupte mal 85% sind es nicht.
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  13. #12
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    Danke für Ihre Antwort Herr Carden. Können Sie mir bitte einen Link oder ein paar Stichworte zu den Merkmalen einer "guten" Dränung geben, damit ich weiß, auf was ich besonders achten sollte. klar ist dies die Aufgabe meines Architekten und des Poliers, aber oft wird ja nur so gearbeitet, dass es nichts zu meckern gibt. Ob dies dann auch wirklich "gut" ist...
    Besten Dank!
    Markus
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  14. #13
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
    Themenstarter

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    Danke für die Links Herr Carden.
    Es wurden die gelben Rohre verlegt, ob es Stangen- oder Rollware ist kann ich so nicht beurteilen. Jedenfalls waren sie so flexibel, dass sie auch um Rücksprünge in weiteren Bögen gezogen wurden ohne dass ein zusätzlicher Kontrollschacht angebracht wurde. Die Rücksprünge sind etwa 1,5 m tief, die Bahn sieht wie folgt aus. Anhang 25514
    Sollte ich hier sicherheitshalber einen weiteren Spülschacht/Kontrollschacht einbringen lassen? Oder den Keller an dieser Seite, es ist die Hangseite, stärker abdichten lassen? Noch würde es mit etwas Aufwand gehen. Architekt und Bauunternehmer hielten es zwar nicht für nötig, der folgende Satz widerspricht dem aber: "An allen nennenswerten Richtungsänderungen der Dränrohre sind Spülschächte mit einem Mindestdurchmesser von 300 mm einzubauen.
    Zu reinen Kontrollzwecken, oder geringfügigen Richtungswechsel der Dränrohre, dürfen Kontrollschächte DN 100 zum Einsatz kommen."


    Ein kurzer Kommentar würde mir helfen.
    Danke!!!
    Markus
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  17. #15
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    Durch solche Versprünge, mit regelmäßig weicher Rohrbiegeform, reicht es auch ohne weiteren Spül- oder Spül- und Kontrollrohr-Schacht. Der Drän muss hier nur so aufgebaut sein wie es die Norm verlangt. Mit anderen Worten, die Sickerschicht muss hier trotzdem 30 cm in den Vertikaldrän einbinden und das Dränrohr umfassen.
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