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PU Schaum als Horizontalsperre?

Diskutiere PU Schaum als Horizontalsperre? im Forum "Bautenschutz" auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    Frage PU Schaum als Horizontalsperre?

    Hallo zusammen,

    mein Haus Baujahr 1927 hat gemauerte Kellerwände die ca. 60 cm dick sind. Eine Teerpappe wurde als Horizontalsperre zwischen der zweiten und dritten Ziegelreihe eingebaut. Eine alte Bleiwasserleitung ging direkt unter dieser Horizontalsperre durch die Wand ins Haus. Da rund um diese alte Bleileitung der Mörtel zwischen den Ziegelsteinen an der Kellerinnseseite stark sandete habe ich den Keller von aussen aufgegrabe n.
    An der Kelleraussenwand ist rund um die Bleileitung kein Putz mehr an den Steinen und damit auch der Teeranstrich weg. Weiter sind zwischen Rohr und Wand Lücken oder Spalten die bis 40cm tief in die Wand hineingehen.

    Habe jezt die Bleileitung komplett entfernt um das besser abdichten zu können.
    Nun kann ich in das Loch hineingreifen und muß feststellen das das Rohrloch nicht einfach gerade in die Wand geht sondern drumherum weitere Hohlräume sind. Insbesondere kann ich auch fühlen das nach oben hin die Teerpappe an einigen Stellen fehlt währen sie an anderen Stellen gut zu fühle ist.

    Frage ist nun wie kann ich hier die Horizontalsperre am besten wieder reparieren.

    Ist es eine gute Idee den Hohlraum mit 2 Komponenten PU Schaum zu befüllen? Ist PU Schaum dauerhaft wasserdicht und könnte in den Hohlräumen die Aufgabe der Horizontalsperre übernehmen?

    Oder welche andere Lösung ist am besten für mein Problem geeignet?

    Vielen Dank für eure Hilfe.
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  2. PU Schaum als Horizontalsperre?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Hallo Stephan,
    hatte dasselbe Feuchtigkeitsproblem wie die. Habe auch freigegraben und eine Horizontalsperre eingebracht.

    Ich habe mich für das Sägeverfahren entschieden. Dabei wird mittels einer (geliehenen) Mauersäge eine Fuge geöffnet und mittels Plastikkeilen wieder geschlossen.
    (Kann dir bei Interesse nähere Infos dazu geben).
    Das Säge (gerade im Solbereich) ist schon bei meiner 40cm Wand derbe Anstrengend. Den Keller habe ich fertig, bald kommt das EG dran...

    Habe auch lange überlegt welches Verfahren das Beste für mich ist, in einem Jahr weiß ich mehr...

    Gruß Jockel
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  4. #3
    Themenstarter

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    Hallo Jockel,

    danke für den Tip. Mauersäge funktioniert bestimmt sicher klingt aber auch nach deutlich mehr Arbeit als ein bischen PU-Schaum spritzen.

    Hoffe das jemand mit PU-Schaum schon Erfahrung hat. sonst komme ich auf dich zurück.

    Stefan
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  5. #4

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    Seit wann ist ein gespritzter PU-Schaum "wasserdicht"?

    Gruß
    Ralf
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  6. #5

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    @Stefann2011/@Jockel2002
    Ich hoffe die Nutzungsbedingungen dieses Forums wurden gelesen?!!

    Kommt mir sehr wie Bastel-Wastel-Beratung vor und trägt mit Sicherheit nicht zu einer nachhaltig fachlich korrekten Lösung des in #1 sehr notdürftig beschriebenen Problems bei!
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  7. #6

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    Zitat Zitat von Dingo Beitrag anzeigen
    @Stefann2011/@Jockel2002
    Ich hoffe die Nutzungsbedingungen dieses Forums wurden gelesen?!!
    Auch wenn er sie nicht gelesen hat, der thread steht schon auf der watchlist.

    Gruß
    Ralf
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  8. #7

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    Der PU-Schaum ist für die Horizontalsperre nicht geeignet.

    Schaumpräperate sind nur eine ergänzung, z.b. bei drückendem Wasser um den Wasserfluss schnell zu stoppen.

    Ich würde dir zum befüllen der Hohlräume Mineralische Produkte empfehlen, z.b. einen Zementleim, oder eine Zementsupension.

    Ziehen die Wände denn Wasser? Wenn ja, wie sieht es aus? ist die Durchfeuchtung nur Punktuell? bis zu welcher höhe?


    Ich steh dir gerne für weitere Fragen zur verfügung.


    Gruß vom Abdichter
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  9. #8
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    Bilder

    Habe noch ein paar Bilder gemacht um das Problem besser zu beschreiben. Im ersten Bild sieht man das Loch in der Mauer von aussen. Das zweite Bild ist dann direkt am Locheingang aufgenommen worden. Das Dunkele an der Lochdecke ist die Horizontlsperre. Das dritte Bild ist weiter im Loch aufgenommen. Man sieht das die Horizontalsperre unterbrochen ist. Die Lochtiefe bis zum diagonal liegende Stein ist etwa 40 cm. Die Gesamtmauerstärke ist 60 cm.
    Im vierten Bild ist die Kamera leicht nach rechts gedreht da sich an dieser Seite ein Hohlraum befindet. Hier sieht man das die Horizontalsperre unterbrochen ist und der hintere Teil nach unten durchhängt. Im fünften Bild ist die Kamera noch weiter nach rechts gedreht. Man sieht das dort die vordere und hintere Horizontalsperre noch zusammenhängen.

    Das Loch in der Mauer ist groß genug um mit einem Arm hineinzugreifen, aber im Loch müßte man quasi blind nach Gefühl arbeiten, da der Arm im Loch gleichzeitig die Sicht versperrt.

    Was macht man hier am besten um die Horizontalsperre wieder dicht zu kriegen?
    Oder sollte man den Hohlraum offen lassen und nur die Wand zumauern? In solch einem Hohlraum kann die Feuchtigkeit ja eigentlich auch nicht weiter aufsteigen, oder doch?

    Habe verstanden das PU Schaum keine Lösung ist.

    Vielen Dank für eure Kommentare.
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  10. #9

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    Schauen Sie sich piiiiiiieeeeeeeeep Brunenschaum an.

    XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX

    Auch Abdichten von Mauerdurchbrüchen

    [MOD] Brunnenschaum ist kein fachgerechtes Abdichtungsmittel für Wände. Daher bitte solche Laien-Bastelverweise schlicht unterlassen.
    Danke
    [/MOD]
    Geändert von Ralf Dühlmeyer (17.10.2011 um 07:44 Uhr) Grund: Firmenverweis gelöscht.
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  11. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  12. #10

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    Für eine nachträgliche einzubringende Horizontalsperre gilt:
    1. Das Material muss sich auch in den kleinsten Kapillaren verteilen können und das Wasser verdrängen (kapillardepression).
    2. Es darf das Mauerwerk nicht verstopfen, sonder sollte atmungsaktiv (hydrophob) sein, um Taupunktverschiebungen nach innen auszuschließen.
    Also bitte nur Produkte nutzen, die auch dafür gedacht sind, ansonsten holt man sich weitere Schwierigkeiten ins Haus!

    Gruß Thorsten
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  13. #11

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    bei einem partiellen problem mit aufsteigender feuchtigkeit macht eine verkieselung (z.b. Dingensbummens) sinn. die poren werden ausgekleidet und der kapillare wassertransport unterbunden.
    sie ist kein ersatz für eine funktionsfähige aussenabdichtung!
    die ehemalige fuge in der die teerpappe gelegen hat, kann durchaus mit diffusionsdichten materialien wieder hergestellt werden.
    polyurethane werden in der betonsanierung als abdichtende injektionsstoffe dauerhaft eingesetzt, was allerdings nicht mit den pu-schaumdosen aus dem baumarkt vergleichbar ist.
    gruß von
    betonsanierer
    Geändert von JamesTKirk (05.11.2011 um 12:02 Uhr) Grund: Keine Werbung bitte !! Danke !!!
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