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Zuluftrohre für raumluftunabhängigen Kamin

Diskutiere Zuluftrohre für raumluftunabhängigen Kamin im Forum Heizung 1 auf Bauexpertenforum.de


  1. #1
    Avatar von Schnabelkerf
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    Zuluftrohre für raumluftunabhängigen Kamin

    Bei unserem Neubau hat der Heizungsbauer auch einen Teil der Frischluftzufuhr für den geplanten raumluftunabhängigen Kamin erstellt. Es handelt sich dabei um ein oranges Kunststoffrohr mit 15 cm Durchmesser. Dieses tritt unter der Bodenplatte in ca. 30cm Tiefe heraus und endet ca. 70cm außerhalb.

    Nun hoffen wir den Kamin noch vor dem Winter realisieren zu können und wollen dazu die Frischluftzufuhr fertigstellen. Die Ansaugstelle soll aber nicht dort sein wo das Rohr jetzt endet (dort soll mal eine Terasse entstehen) sondern um eine Hausecke herum. Also ca. 5 Meter bis zur Hausecke, vielleicht 2 Meter um die Ecke rum und dann nach oben. Großzügig also ca. 10 Meter und 3 mal um die Ecke.

    Was sollte man da an Rohren und Bögen nehmen? Jeweils einmal 90° oder besser 2 x 45° mit einem kleinen geraden Zwischenstück? Oder gar 3 x 30°? Gibt es da empfehlenswerte Lieferanten die inkl. Lieferkosten billiger sind als der Baumarkt um die Ecke?

    Wie gestaltet man die Ansaugstelle? Wie hoch sollte das Rohr aus dem Boden herausragen und gibts da "Hütchen" die man oben raufsetzt damit es nicht rein regnet? Wie sieht es mit Gefälle aus falls doch Feuchtigkeit reinkommt/anfällt? Wenn ja zu welchen Ende? Ich glaube nicht das an den Stück im Haus ein Ablauf ist. Kontakt mit dem Heizungsbauer muss aber nach den Erfahrungen bisher auch möglichst nicht sein.

    Kondensat sollte ja eher nicht anfallen da in der Regel der Kamin nur dann genutzt wird wenn draußen die Luft kälter ist als das Erdreich.

    Das ganze machen zu lassen kommt aus finanziellen Gründen leider nicht in Frage. Es ist nicht mal klar ob genug Geld für den Kaminofen da ist. Aber da wir schon letzten Winter, dank Baufirma Insolvenz, erst nach Weihnachten einziehen konnten und dann nicht mal einen Kamin hatten dieser aber eine hohe emotionale Priorität für uns hat soll es keinen weiteren Winter ohne geben und wenn es doch klappt soll es nicht an der fehlenden Frischluftzufuhr scheitern.
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  2. Zuluftrohre für raumluftunabhängigen Kamin

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  3. #2

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    Ist überhaupt sichergestellt, dass der Ofen über diese "lange" Strecke die Verbrennungsluft ansaugen kann?

    Gruß
    Ralf
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  4. #3
    Bulla2000
    Gast
    Das frage ich mich gerade auch? Warum keine ordentliche Systemlösung (z.B. Wienerberger LAS W-18) genommen?
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  5. #4

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    Oder schlichtweg das Rohr an der richtigen Seite herausgeführt?
    Planungsfehler!

    Die lange Strecke dürfte Probleme bereiten.
    Lichtschächte wird es mangels Keller wohl nicht geben. Aber man sollte das Rohr doch an der Fassade in der Nähe seiner Austrittsstelle hochführen können. Oder eben einen Fakt-Lichtschacht dafür anlegen.

    Skizze?
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  6. #5
    Themenstarter
    Avatar von Schnabelkerf
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    Zitat Zitat von Julius Beitrag anzeigen
    Oder schlichtweg das Rohr an der richtigen Seite herausgeführt?
    Planungsfehler!
    Das wird sicherlich nicht der einzige Planungsfehler vor/nach der Insolvenz gewesen sein.

    Unseren GU können wir dank Insolvenz dafür nicht mehr haftbar machen bzw. wenn ich mich recht erinnere hat der Heizungsbauer das erst nach der Insolvenz kurz vor dem schütten des Estrichs gemacht. Sein mündlicher Auftrag lautete damals: Frischluftzufuhr für den raumluftunabhängigen Kamin bis ausserhalb des Hauses herstellen. Was da die richtige Lösung ist haben wir ihm überlassen. Ist seine Lösung so falsch das er da in der Verantwortung steht?

    Wir haben nach der Insolvenz einen befreundeten Architekten (einen echten, nicht angestellt bei einen GÜ, etc) befragt wie wir weitermachen sollen. Er hat sich den Bau angesehen und ihn für grundsätzlich i.O. befunden. Auch bei den Angeboten für die restlichen Arbeiten hat er nochmal drüber geschaut. Bei der Frage ob er den Bau richtig verantwortlich übernehmen soll hat er gemeint das würde richtig Aufwand bedeuten wenn er sich in alles einarbeitet, alles prüft etc. so das er der Meinung ist das sich das für uns nicht lohnen würde und wir das auch alleine zu Ende bringen können ohne das er ein großes Risiko sieht. Ist ja auch grundsätzlich nach der Insolvenz ganz gut gelaufen.

    Die lange Strecke dürfte Probleme bereiten.
    Lichtschächte wird es mangels Keller wohl nicht geben. Aber man sollte das Rohr doch an der Fassade in der Nähe seiner Austrittsstelle hochführen können. Oder eben einen Fakt-Lichtschacht dafür anlegen.
    Das Rohr liegt genau in der Mitte der ca. 8,5m breiten Südfassade. Klassische Aufteilung der Südfassade mit zwei doppelflügligen Terassentüren und der Kamin sitzt innen genau dazwischen. So hätte auch eine rechtzeitige Planung die Leitungslänge nur unwesentlich verkürzt da von Anfang an klar war das wir das Rohr NICHT auf unser Terrase haben wollen.

    Oder gibt es Lösungen die nicht ganz so häßlich aussehen wir ein oranges Kunststoffrohr und die vielleicht doch auf unserer Terasse an der Fassade kaum auffallen?

    Spielt für die Leitungslänge nicht auch die Leistung des Kamins eine Rolle? Es wird ein Kaminofen (Skantherm emotion S) mit nur 4 KW Leistung. Kommt der dann nicht auch mit weniger Frischluft aus so das die 10 (oder vielleicht auch nur 7 m) Leitungslänge nicht zu viel sind?
    Skizze?
    Kann ich gerne nachliefern.
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  8. #6

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    Es sollte natürlich Fake-Lichtschacht heißen (nicht: Fakt).
    Also einer, der nur dazu dient, das Ansaugrohr unterirdisch enden lassen zu können. Geht natürlich nur, wenn er an jener Stelle etwas geschützt ist, also nicht durch Blätter oder Schnee leicht zusetzt.

    Liegt das Rohr innen denn auf der Bodenplatte, also in der Dämmung unter dem Estrich???
    Und warum hätte man es nicht zu einer anderen Gebäudeseite herausführen können?

    Der Heizi wußte also nachweisbar von der Terrasse?
    Welche Lösung schlägt er denn vor?

    Was die Strömungsverhältnisse angeht, hängt dies neben dem Ofen vor allem vom Schornstein ab. Der Ofen-Hersteller sollte Euch das berechnen können.
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  9. #7
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    Avatar von Schnabelkerf
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    Zitat Zitat von Julius Beitrag anzeigen
    Es sollte natürlich Fake-Lichtschacht heißen (nicht: Fakt).
    Also einer, der nur dazu dient, das Ansaugrohr unterirdisch enden lassen zu können. Geht natürlich nur, wenn er an jener Stelle etwas geschützt ist, also nicht durch Blätter oder Schnee leicht zusetzt.
    Wenn ich nochmal so drüber nachdenke dann wollten wir ja eine aufgeständerte Holzterasse bauen. Also spricht vielleicht doch gar nichts dagegen das Rohr einfach unterhalb der Terasse rauskommen zu lassen so das man es auf der Terasse gar nicht sieht. Etwas geschützt wäre es dadurch ja auch.

    Liegt das Rohr innen denn auf der Bodenplatte, also in der Dämmung unter dem Estrich???
    Das Rohr liegt unterhalb der Bodenplatte. Also durch den Estrichm durch die Dämmung, durch die Bodenplatte (da war ein Durchbruch ausgesparrt) und dann nach aussen.
    Und warum hätte man es nicht zu einer anderen Gebäudeseite herausführen können?
    Klar hätte man das wenn wir ganz am Anfang drüber nachgedacht hätten bzw. der GÜ danach gefragt hätte wo denn das Rohr für die Frischluft raus soll. Ich meinte nur das die Leitungslänge ja nur um vielleicht 2 Meter verringert wäre wenn es gleich unter der Bodenplatte in die richtige Richtung läuft. Plus natürlich weniger Biegungen.
    Der Heizi wußte also nachweisbar von der Terrasse?
    Welche Lösung schlägt er denn vor?
    Der Heizi wusste nicht von der Terasse bzw. haben wir nicht mit ihm darüber gesprochen. Wir dachten halt immer das wäre normal das man den kürzesten Weg nimmt und von da aus dann selber weiterverlegt. Wie angedeutet möchten wir mit diesem Heizungsbauer möglichst keinen Kontakt mehr.
    Was die Strömungsverhältnisse angeht, hängt dies neben dem Ofen vor allem vom Schornstein ab. Der Ofen-Hersteller sollte Euch das berechnen können.
    Ich kann ja mal Skantherm anmailen was die als maximale Leitungslänge bei diesem Durchmesser empfehlen.
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