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  1. #1

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    schallentkopplung Betontreppe durch Mineralwolle?

    Hallo Forum,
    beim Bau unsere Einfamilienhauses wurden drei Etagentreppen mit Ortbeton hergestellt. Aufgrund nicht ausgleichbarer Abweichungen wurde durch einen vereidigten Gutachter der Abriss aller drei Treppen angeordnet. Die Treppenschalungen werden gerade neu aufgebaut und ich möchte abermalige Fehler vermeiden, da wir schon 3 Monate verloren haben.
    Bei Herstellung der Schallentkopplung des Treppenkörpers wird bei den Zwischenpodesten auf ***öck Tronsolen Typ AZ gesetzt. Leider will man wie beim ersten Treppenversuch beim Entkoppeln des Laufes gegen die Treppenhauswand statt auf den ***öck Typ PL abermals auf labberige Mineralwolle setzen (nicht feste Platten, sondern völlig weiches bieg- und komprimierbares Zeug, schwammähnlich) setzen. Mit welchem Material die Läufe gegen die Etagendecke und die Bodenplatte dämmen/entkoppeln will, habe ich noch nicht klären können.
    1) Ist diese Dämmung per Mineralwolle (Schwamm) aRdT bzw. funktioniert das? Was nehmt Ihr? Duch diesen labberigen Zustand der Steinwolle ohne jeden Überstand über die Rohbetonstufen habe ich Sorge, wie das hinterher angeputzt werden soll und die Treppenbeläge nicht am Putz anliegen.
    2) Welches Material verwendet Ihr bei Ortebtontreppen für die Entkopplung der Läufe gegen die Etagendecken/Bodenplatte? Das muß doch sicher eine bauaufsichtliche Zulassung haben?

    Danke und Gruß
    tata
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  2. schallentkopplung Betontreppe durch Mineralwolle?

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  3. #2

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    die schallentkoppelung der treppenläufe muss durch die bereits bezeichneten konsolen an allen tragenden bauteilen erfolgen. im bereich der bodenplatte muss das detailliert geplant werden.

    die flankentrennung an aufgehenden wänden kann mit mineralwolle erfolgen. die dämmwolle muss für den verwendungszweck und für die einbausituation geeignet sein.

    wenn du sorgen hast, dass dein treppenbelag am putz anliegt, ist diese sichtweise falsch. treppenbelag und putz dürfen akkustisch nicht verbunden werden, sonst erfolgt über den treppenbelag die schallweiterleitung in den putz und damit in die wand.
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  4. #3
    Themenstarter

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    Hallo Rolf a i b,
    woran erkenne ich, daß es sich um geeignete Mineralwolle für den Verwendungszweck eignet? Meine Sorge ist, das das Wasser aus dem Ortbeton in die Dämmwolle läuft und dort mit Teilen des Betons verhärtet und somit als Schallträger fungiert. Schließlich ist die Dämmwolle ja ein Teil der Schalung für die Ortebtontreppe.
    Meine Sorge beim Belag rührt daher, daß bei der Einbauanleitung von ***öck die Flankentrennung über den Körper der Betontreppe hochgezogen wird, damit der Belag dagegenlaufen kann. Das schlappe Zeug, was bei mir verwendet wird, wird direkt oberhalb des Treppenkörpers abgetrennt, weil es sonst ohnehin abknickt. Wenn der Putzer von oben kommt, putzt er bis zur Roh-Stufe und ich muß dann den Treppenbelag (Massivholz) mit einer von oben sichtbaren Dämmung versehen. Bei der ***öck-Anleitung wird von oben gegen das feste Dämmelement geputzt.

    Danke und Gruß
    tata
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