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Hof mit Regenabflussrinne

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  1. #1

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    Hof mit Regenabflussrinne

    Hallo,
    wir möchten unseren Hofraum 80m² wie folgt erstellen:

    Unterbau: 30-40 cm Schotter und verdichten
    Oberbau: 10 cm Kies auf einer Unterlage aus Niddagrevel (ist so eine Wabenstruktur damit man nicht so tief einsinkt)

    Der Hofraum hat ein Drittel mit Gefälle (auf 3m ca. 20cm), der anschließende Rest ist waagrecht (ist der größere Teil des Hofes). Der Boden ist sehr lehmhaltig, also versickert Wasser ziemlich langsam.

    Ist es ratsam eine Regenrinne einzubauen, oder bringt das wegen des Kieses und der Unterschotterung nichts?
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  2. Hof mit Regenabflussrinne

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  3. #2
    Avatar von alex2008
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    da sollte man dann eben dem Erdplanum schon ausreichend Gefälle verschaffen damit durchsickerndes Wasser zur Seite abfliesst.
    Den Ausgleich zur gewünschten Oberfflächenprofilierung dann eben mit dem Frostschutz/Tragschicht. Also dem Schotter
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  4. #3
    Themenstarter

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    Aber irgendwo staut sich ja dann das durchsickernde Wasser. Was mache ich damit? Wenn es normal regnet wäre das ja kein Problem, aber bei Starkregen (was leider bei uns mittlererweile schon mal auftritt), wohin damit dann?
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  5. #4

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    Wenn da wirklich Schotter und nicht Mineralbeton als Unterbau verbaut wird, paßt da jede Menge Wasser in die Zwischenräume.
    Aber auch mit Mineralbeton sollte da noch locker ein Regen mit 50 bis 80l /m² zwischen den Steinchen verstecken können bis der Wasserspiegel oben raus schaut. Baut doch den Aufbau mal in einer Wanne nach und schüttet Wasser rein bis es oben sichtbar wird und zählt dabei mal die Liter, rechnet das auf einen Quadratmeter um und vergleicht das mit den Niederschlagswerten.

    Interessant wird es, wenn das Wasser sich nicht nur sammelt und wartet, bis es nach unten versickert ist. Denn sobald es an einer Seite aus dem Hof abfließen kann, können Ausschwemmungen auftreten.

    Laß doch im Zweifelsfall einen Fachman sich das vor Ort anschauen.

    Helge
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  6. #5
    Avatar von alex2008
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    der Untergrund/Unterbau der nicht sonderlich wasserdurchlässig ist sollte dann eben genügend Gefälle zur Seite haben. Dann läuft das Wasser da auch seitlich weg.

    Je nachdem mit Welchen Korngemischen man den Oberbau erstellt ergibt sich zudem ein erhebliches Speichervolumen (siehe papabaut).
    Wie stabil dieser Oberbau dann bei Belastung im durchnässten Zustand noch ist ist eine andere Frage.
    Hinsichtlich der Wahl der aufeinanderfolgenden Lagen wären dann noch die Filterstabilität der einzelnen Schichten zueinander zu beachten.
    Im Zweifelsfall auf den bindigen Boden eben Geotextil als Trennschicht
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