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Hausabwasseranschluss Abwasserkanal Sanierung Dichteprüfung

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  1. #1

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    Hausabwasseranschluss Abwasserkanal Sanierung Dichteprüfung

    Hallo Zusammen,

    mein Abwasserkanal ist leider sanierungsbedürftig. :-(...
    In den letzen 2 Jahren ist es 2x zur Verstopfung gekommen. Der Schacht direkt vor meinem Haus (30cm von der Fassade weg) ist bis zur Hälfte mit Wasser/Fäkalien voll gewesen (Schacht ca. 2,3m tief und 90cm breit). Also Verstopfung vom Schacht zum stadtischen Hauptabwasserkanal. Habe die Verstopfung per Kanalreinigung öffnen lassen und eine "kleine" Kamera-Untersuchung durch geführt.

    Die Bilanz ist erschreckent.

    D.h. mehrere Muffen sind raus, ausbrüche vom den Steinrohren zu sehen und weiterhin sind absacker (min. 2x) zu erkennen. Das Abwasserkanal vom Schacht bis zum stadtischen Hauptabwasserkanal ist ca. 15m lang. Davon sind ca. 5m auf meinem Grundstück (Vorgarten), 2m asphaltierter Bürgersteig, 1,5m befinden sich unter einem 7m hohen Baum und der Rest ist asphaltierte Straße (Landstraße).

    Vom Schacht Richtung Haus ist es auch nicht besonders super. Der Schacht ist an der einen Grenze des Hauses und die Durchführung ins Haus am anderen Ende ca. 8m Kunststoffrohre. Die Neigung sind ist vermutlich zu gering weil die Fäkalien/Reste nicht richtig abfließen. Im Haus veerläuft das Abwasserkanal ca. 1,5m unter der Betonplatte dann kommt es aus der Bodenplatte raus und verläuft die Wand entlang.

    Ich würde mir zutrauen vom Haus Richtung Schacht den Kanal selber zu erneuern. Natürlich mit "freundschaftlicher/nachbarschaftlicher" Unterstützung.

    Das was mir Sorgen macht sind halt die ca. 15m vom Schacht bis zum Hausabwasserkanal.
    Soweit mir bekannt ist das in Dortmund Sache des Eigentümers, d.h. der Hauseingentümer muss für die Sanierung/Instandhaltung aufkommen. Ich bin zwar kein Fachmann aber so wie der Kanal aussieht würde ich sagen das Inliner o.ä. verfahren nicht in Frage kommen. Die Absacker würden damit nicht behoben und es würde immer wieder zur Verstopfung kommen.

    Was würde mich den eine komplett neue Leitung kosten?

    Also aufmachen lassen, alte Leitung raus und neue rein. Oder alte liegen lassen und versetzt neue Leitung verlegen (Damit ich nicht auch noch den Baum bezahlen muss). Ob das machbar ist? Was würde das Tiefbauamt sagen wenn man eine neue Leitung versetzt installieren würde??? Eine Idee??

    Gibt es da irgendwelche Fianzierungen vom Staat/Komune? Das ist doch sicherlich extrem teuer und momentan kann ich das auf gar keinen Fall leisten.

    Oder andere Vorschläge??

    Gruß Micha

    P.s.
    Es ist ein Reihenhaus mit 6 Häusern also 6 Eigentümern. Ob jeder seinen eigenen Schacht hat ist mir unbekannt. Der Schacht und Abwasserkanal von dem ich Rede ist nur an mein Haus angeschlossen. Da meine Abwasserkanalrohre in einem schlechten Zustand sind vermute ich das die anderen Abwasserkanälenicht viel besser sind. Wäre so etwas möglich. Wir machen einen großen Sammelschacht im Vorgarten jeder schließt sich auf eigene Kosten an den Sammelschacht an und von hier aus nur eine Leitung Richtung stätischem Hauptabwasserkanal. Dann müsste der aspfaltierte Bürgersteig und Landstaße nur einer Stelle aufgemacht werden. Ich vermute dies Wäre günstiger weil der größte Teil der Sanierungskosten durch das aufmachen der Landstraße zustande kommen. Da müssten natürlich alle 6 Eigentümer mitziehen.
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  2. Hausabwasseranschluss Abwasserkanal Sanierung Dichteprüfung

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
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    Ahso. Wohngebäude deckt dies nicht ab. Bereits angefragt.
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  4. #3

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    Mahlzeit!

    Also wenn das Infoblatt hier stimmt:

    http://www.kfw.de/kfw/de/I/II/Downlo...u_Juli2011.pdf

    Auf Seite 3:

    Mehr Sicherheit

    Auch nützliche Maßnahmen werden gefördert
    und finanziert: der Einbau von
    Blitzableitern und Alarmanlagen genauso
    wie die im Wassergesetz vorgeschriebene
    Dichtheitsprüfung der Abwasserleitungen
    oder die Entsorgung von Asbest.
    Sollte das mit dem KfW Programm 141 also möglich sein, zumal diese auch die Materialkosten tragen würden (siehe Seite 4)

    Im
    Gegensatz zu den Programmen Altersgerecht
    Umbauen oder Energieeffizient
    Sanieren fördert die KfW im
    Programm Wohnraum Modernisieren
    außerdem auch Eigenleistungen. Begabte
    Heimwerker können so etwa
    ihre Materialkosten finanzieren.
    In wie fern genau das also funktioniert müsstest du mal bei deiner Bank anfragen!

    Bin aber auch nur Laie, von daher keine Gewähr auf Richtigkeit etc.!

    lg René
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  5. #4
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    Korrekt, gem. eurer Satzung fällt die Unterhaltung der Anschlussleitung in deinen Aufgaben- und Kostenbereich. Da Undichtheit erkannt, ist zügiges Handeln nicht zu vermeiden. Erneuerung geht grundsätzlich in offener oder auch geschlossener Bauweise. Bzgl. der Frage, welche Verfahren hier möglich sind ist z.B. auch die Tiefenlage und die Größe des öffentlichen Kanals mit entscheidend.

    Parallelverlegung kann ggf. Sinn machen.

    Weiteres Vorgehen: eigenen Planer suche oder vorher mal bei der Stadtentwässerung anklopfen, die sind dort in der Regel ziemlich hilfsbereit.

    Kostenangaben schwer möglich aber fürs erste kann man mal eine Spanne zwischen 300 und 800 Euro pro laufendem Meter einrechnen. Gem. eurer Satzung dürfen diese Arbeiten nur von der Stadt freigegebene Unternehmer machen. Da müsste es dann eine Liste geben.
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