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  1. #1

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    Grundwasserpumpe für Garten im WW Keller

    Mahlzeit allerseits,

    ganz klar ist es nicht, aber aus dem Bodengutachten des Nachbargrundstücks geht hervor, dass es ratsam sein könnte, den Keller in WW auszuführen. Die 2 Nachbarn im Neubaugebiet haben das jedenfalls gemacht, so dass wir uns wohl anschliessen werden. In unserer Region ist das Grundwasserproblem ohnehin allgegenwärtig wg. Tagebau und drohender Pumpenabschaltung in 25 Jahren.

    Zu meiner Frage: Wir wollten ursprünglich die Grundwasserpumpe zur Gartenbewässerung dauerhaft im Keller platzieren. Ich habe keine Lust, die Pumpe aus dem Garten vor dem Frost in den Keller zu buckeln. Aber ist es nicht absurd, einen dichten Keller zu bauen und dann ein Loch für die Pumpe zu bohren? Oder ist das kein Problem und man bekommt das dauerhaft dicht?

    Danke für Eure Einschätzung!
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  2. Grundwasserpumpe für Garten im WW Keller

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
    Bauexpertenforum
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    Die Lösung sieht so aus, dass man den Brunnen ausßerhalb des Hauses im Garten platziert und dort eine Unterwassermotorpumpe installiert. Die kann immer im Brunnen bleiben weil das Grundwasser ja nicht einfriert. Bzgl. der Rohrleitungen gibt es auch Lösungen.
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  4. #3

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    Es gibt druckwasserdichte Rohrdurchführungen, aber ich würde in so einem Fall bereits der Pumpe nicht trauen. Ein Loch in eine WW, und dazu noch in der Bodenplatte, wäre für mich ein No-Go.

    Gruß
    Ralf
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  5. #4
    Bauexpertenforum
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    auf die Lösung im Keller war ich gar nicht mehr eingegangen weil sie leicht zu vermeiden ist und man alles dransetzen sollte sie zu vermeiden.

    und ja Ralf, die Schwachstelle läge eher in der Pumpenkonstruktion/Verrohrung als in einer fachgerechten Wanddurchführung.
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  6. #5
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von Manfred Abt Beitrag anzeigen
    die Schwachstelle läge eher in der Pumpenkonstruktion/Verrohrung als in einer fachgerechten Wanddurchführung.
    Danke für die Info!

    Ich dachte nur an die typischen oberirdischen Gartenpumpen. Aber mit der Unterwassermotorpumpe verlege ich die Schwachstelle ja wohl in eine nicht zugängliche Bohrung. Und verlagere das statische Problem der Abdichtung zum Wartungsproblem beim "Rotating Equipment". Wie wartungsintensiv ist eine solche Pumpe? Wir haben einen 600m² Garten, haupsächlich Rasen - habe noch keine Ahnung, welche Größe man dafür benötigt. Die Kosten sind sicherlich auch erheblich höher?
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  7. #6
    Bauexpertenforum
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    na, ich sehe schon einen Unterschied, ob ein Defekt an einer trocken aufgestellten Pumpe zur Flutung eines (ggf. augebauten) Kellers (incl. Dämmung unter schwimmendem Estrich) oder zu einem Druckausgleich in einem eh gefluteten Bohrloch führt.

    Pumpe kann man ja auch wieder rausziehen.

    Und ja, Unterwassermotorpumpen sind teurer, Wartungsbedarf eigentlich = 0 bei guter Pumpe.
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  8. #7
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    Zitat Zitat von Manfred Abt Beitrag anzeigen
    Wartungsbedarf eigentlich = 0 bei guter Pumpe.
    ok- üpberzeugt, das hört sich vernünftig an. wie identifiziere ich die gute pumpe? Hast du eine Empfehlung? Die bei OBI im regal unten rechts ;-)

    Kurz gegoogelt: KSB, BHS, Flowserve, ...
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  9. #8
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  10. #9

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    Für den Garten

    tut´s allerdings auch eine Saugpumpe im Schacht. Wenn die ein Rückschlagventil hat ist sie sofort da und man entleert sie einmal im Jahr so im Oktober, wenn man sowieso kein Wasser mehr im Garten braucht.
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  11. #10

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    noch

    U-Pumpe ist natürlich immer besser. Man muss aber sehen, dass sowohl die Pumpe (etwas) als auch der Brunnen (deutlich) mehr kostet, letzterer wegen größerem Ausbau-und Bohrdurchmesser.
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  12. #11
    Themenstarter

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    Vielen Dank für die Antworten! Fazit: Die weisse Wanne wird nicht durchgebohrt, die Pumpe kommt in den Garten. Nächstes Jahr dann die Entscheidung, welche Pumpenart. Hängt davon ab, wieviel dann noch im Budget ist ;-)
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  13. #12

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    Wir haben die Gartenpumpe in der Garage. Das Brunnenrohr wurde mit etwas Abstand
    zur Garage eingespült und beim Mauern der Garage haben wir zwei 50er Rohre in der
    Wand als Ein- und Auslass für die Schläuche eingebaut.
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  14. #13

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    @Stevie: Wie klappt das dann da mit dem Frostschutz?
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Zitat Zitat von wall Beitrag anzeigen
    @Stevie: Wie klappt das dann da mit dem Frostschutz?
    Ganz gut, da die Garage durch die Restwärme der zwei Autos relativ
    frostfrei ist.
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  17. #15
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    noch ne Kellerfrage: Wir bauen den Keller in WW, Lastfall 6 drückendes Wasser nach DIN 18195.

    Derzeit ist keine Drainage geplant, GÜ hält das für Unsinn. Wenn überhaupt, dann keine Drainage nach DIN, sondern nur ein Schacht mit Pumpe in 40cm Kunststoffrohr unter Bopla. 1500 Euro Mehrpreis. Aber ist Quatsch, weil ja der Keller ohnehin gegen stehendes Wasser ausgelegt ist. Wenn also tatsächlich mal das Wasser so hoch stehen sollte, müßte die Pumpe immer laufen.

    Was meint ihr dazu?
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