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Risse durch Schwund

Diskutiere Risse durch Schwund im Forum Mauerwerk auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    Idee Risse durch Schwund

    Hallo zusammen!

    Ich plane auf meinem Grundstück ein EFH.

    Ursprünglich sollte es ein Fertighaus werden, mittlerweile bin ich wieder etwas davon ab.

    Nach einiger Recherche bin ich auf Herrn Thalhammer's Seite gestoßen und die T9-G'schichten

    Nun habe ich einen Architekten darauf angesprochen und der meinte, das wenn auf dem Hochlochziegel direkt verputzt werden würde (was man ja beim T9 machen kann, oder?), man Risse sehen würde. Er empfiehlt daher, mit einem einfachen 17,5er T14 zu arbeiten und dann ein WDVS vorzusetzen.

    Die Risse kämen von unterschiedlichem Schwund der Decken zu den HLZ-Mauern. Die von den Herstellern vorgeschlagene Methode zur Vermeidung dieser Sache (waren es irgendwelche "Bahnen"?), sei zu fehleranfällig.

    Ja, watt denn nu? Ich denke, datt is alles so einfach?

    TIA,
    Andre
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  2. Risse durch Schwund

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  3. #2
    Bauexpertenforum Avatar von Josef
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    "mmmh"

    Nun habe ich einen Architekten darauf angesprochen und der meinte, das wenn auf dem Hochlochziegel direkt verputzt werden würde (was man ja beim T9 machen kann, oder?), man Risse sehen würde. Er empfiehlt daher, mit einem einfachen 17,5er T14 zu arbeiten und dann ein WDVS vorzusetzen.

    Die Risse kämen von unterschiedlichem Schwund der Decken zu den HLZ-Mauern. Die von den Herstellern vorgeschlagene Methode zur Vermeidung dieser Sache (waren es irgendwelche "Bahnen"?), sei zu fehleranfällig.
    .
    "ah nee" weisst wenn´s jetzt geheißen hätte 24er T 1.2 mit ner 12er Druckfestigkeit hätte ich mich vielleicht noch anfreunden können aber 17,5 T14 mit womöglich mit ner 4er Druckfestigkeit dann hab ich lieber Risse im Putz
    .
    "ich" mag gar ned sagen was ich von der Aussage halte ... "nur" sowiel dann müsste ganz Bayern da momolitisch diese Risse haben
    .
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  4. #3
    Themenstarter

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    T9

    Hallo Josef,

    <HTML><small>schwenken wir vom PM-"Sie" mal auf das Forum-"Du" </small></HTML>

    Die Aussage, dass es Risse gibt, bezog sich nicht nur auf einen 17,5er T14, sondern vielmehr AUCH auf einen 30er T9.

    Als Alternative wurde wurde dann der 17,5er T14 mit einem WDVS genannt, da auf der Verblendung dann natürlich die dann auch beim T14 auftretenden Risse nicht mehr sichtbar sind. Also: Von einer Direktverputzung eines Porotonziegels wurde grundsätzlich abgeraten.

    Ja, ist das denn so unmöglich?

    Andre
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  5. #4
    Bauexpertenforum Avatar von Josef
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    sondern vielmehr AUCH auf einen 30er T9.
    und genau da liegt der Hund begraben ... "entweder" mit WDVS oder monolitisch "dann" aber >36.5cm ... iss ja "klar" daß ich mir mit nem 30er Aussenmauerwerk gerade im Deckenbereich die Risse sprichwörtlich herbei ziehe (!)
    .
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  6. #5

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    m.E. ist das verwenden eines 17.5 poroton + WDVS unsinnig.
    warum soll ich einen teuren poroton als tragendes system verbauen und ein WDVS draufpacken??
    entweder oder.
    einen druckfesten, schallbewährten stein und eine dämmung oder gleich eine monolitische wand.
    sone mischung bringts nicht. insbesondere bei einbauteilen, auflagern etc. die einen festeren stein bedingen. das ganze ist nur unnötig teuer.
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  7. #6
    Themenstarter

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    Andre

    Vielen Dank für Eure Antworten, aber ich krieg da noch keine Linie rein.

    Was ist also richtig (Mehrfachnennung möglich)?
    a) Eine ordentliche monolitische Wand mit T9 bedarf eines 36.5er Steines
    b) Eine ordentliche monolitische Wand mit T9 bedarf eines 42er Steines
    c) Eine ordentliche Wand mit WDVS kann nicht vernünftig mit einem Poroton-Stein egal welcher Dicke und Ausführung gebaut werden
    d) Eine ordentliche Wand mit WDVS kann mit einem Poroton-Stein kann mit einem 30er T14 gebaut werden
    e) Eine Wand mit T9 und WDVS ist bzgl. Wärmedämmung spitze

    Da bin ich jetzt mal gespannt, ich blick einfach noch nicht durch...

    TIA,
    Andre
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  8. #7
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    a) ja
    b) naja
    c) nein
    d) nein - unwirtschaftlich
    e) theo-rettich ja - aber unwirtschaftlich
    f) wenn wdvs, dann 17,5er oder 24er t1.2 und statiker "onboard"
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  9. #8
    Themenstarter

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    @mls

    Deine Aussage f) steht so aber im Widerspruch zu Sepp's Aussage, habe ich das richtig verstanden?

    Sorry, wenn ich das vermeintlich offensichtliche Frage, aber ich hab ja keine Ahnung

    TIA,
    Andre
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  10. #9
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    KS + VWDS = Wärmedämmung wird in der Hauptsache durch den VWDS erzielt, Schalschutz des KS ist besser als der des Ziegel – aber dann muss das System auch zu Ende gedacht werden. Was nutzt die schwerste Wand, wenn ich dann in dieser große – normal – Fensterelemente einbaue. Oder anders – bedarf es den Schalschutz?

    Poroton + VWDS = dann, wenn Statisch Möglich als 17,5er. Bei uns in der Gegend üblich.

    m.E. ist das verwenden eines 17.5 poroton + WDVS unsinnig.
    warum soll ich einen teuren poroton als tragendes system verbauen und ein WDVS draufpacken??
    entweder oder.
    Sepp, hier habe ich wohl was verpasst, wir kaufen den Hlz günstiger ein als den KS-P. Durch die schnellere Verarbeitung, können wir den zudem per m³, ca. 20€ günstiger anbieten.

    Das beste (OK Mein Favorit) + (weil regional gewöhnt und immer wieder gewünscht) 17,5er (Hlz oder KS) + Dämmung + Verblendung.
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  11. #10

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    ich denke wir sind einer meinung
    ich habe einen HLZ nicht als poroton deklariert.
    zum preisunterschied HLZ-KS kann ich keine genaue auskunft geben, jedoch bauen bei uns (nach deren aussage) einige rohbauer mit KS wirtschaftlicher.
    der vorteil bei ks liegt bei einzubauenden elementen z.b. metallbau und deren befestigung.
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  12. #11
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    Ja, ist denn ein HLZ nicht immer ein Porotonziegel?

    Andre
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  13. #12
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    poroton ist markenname - deshalb.
    poroton kann ein "ultraleicht" sein - auch deshalb nicht

    es geht scho a bissi um kleinigkeiten - wie die unterscheidung t14 und t1.4 .. ein lausiger, kleiner punkt ist ein grosser, grosser unterschied

    was sinn macht, ist e. frage der statischen, thermischen und evtl. akustischen anforderungen .. und der kosten - weitere nebenbedingungen lasse ich mal weg.
    das ist nicht abstrakt zu diskutieren, sondern das ist detailarbeit deines architekten und deines tragwerksplaners.
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  14. #13

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    eben hab ich´s selbst gemerkt.
    die aussage t14 und hlz kam etwas durcheinander.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
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    Mal so eine Zusatzfrage:
    Sind denn bei monolithischer Bauweise Risse unvermeidlich?

    Mir hat gerade noch einmal eine Architektin gesagt, dass es immer Risse im Putz gibt. Ist das eine Wahrheit, die ich akzeptieren muß?

    Wieder mal:
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  17. #15
    Themenstarter

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    Habe die Antwort indirekt gefunden: http://www.bau.de/checklisten/fachbe...m#Spritzbewurf

    Ich folgere daraus:
    Risse sind unvermeidbar, sie müssen aber unsichtbar bleiben.

    Ist das korrekt?
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