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Dachziegel Braas Turmalin Probleme

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  1. #1

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    Dachziegel Braas Turmalin Probleme

    Hallo zusammen,

    ich habe mein Dach meines Neubaus mit Braas Trumalin eindecken lassen. Die Qualität der Ziegel (insbesondere Flügeligkeit) und die Verlegung (Fugenbild) sind enttäuschend. Aber ich lasse die Bilder sprechen...
    Braas sagt im Übrigen, die Ziegel seien in Ordnung.
    Hat jemand Erfahrungen mit den Braas Turmalin? Warum sind die Fugen so ungleichmäßig?
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  2. Dachziegel Braas Turmalin Probleme

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  3. #2

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    Oh...ja...schick!

    Ich kann mir aber auch nicht so ganz vorstellen, daß dies ursächlich an den Ziegeln bzw. deren Maßhaltigkeit liegt.

    das Aufkanten kann durchaus auch seine Ursache in einem nicht sauber fluchtenden Dach haben...die Qualität der Verlegung jedenfalls müssen wir hier nicht diskutieren. Bevor hier der Hersteller in die Pflicht genommen wird würde ich mal dem Dachdecker zart aufs Schulterchen klopfen....so was darf man dem Kunden/ Bauherren nicht las Leistung offereieren.

    Was sagt denn der Bauleiter (egal ob nun mit eigenem Architekt oder GU gebaut wird) zu der abgelieferten Arbeit???? So etwas wird von eben diesem ja eingetaktet, koordiniert, überwacht und schließlich und endlich auch "bewertet".

    Grüße

    Thomas
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  4. #3
    Themenstarter

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    Antwort

    Hallo, ja der Architekt sagt, dass geht nicht besser...
    Auf mein Drängen wurde im Abnahmeprotokoll das Fugenbild gerügt und diese Leistung nicht abgenommen. Geld ist auch einbehalten. Trotzdem tut sich nichts. Wer kann helfen?
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  5. #4

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    Mein Gott, wann lernen Industrie, Dachdecker und Planer endlich, die Bauherren vorher über die Risiken dieser trendigen Flachziegel aufzuklären???

    Je ebener ein Ziegel ist, desto eher fallen solche Sachen auf. Das ist klar. Der Aufwand für eine saubere Verlegung dieser Flachziegel müsste kalkulatorisch doppelt so hoch sein wie der für gewellte Ziegel. Mindestens!
    Und zwar schon beim Zimmerer, der den Dachstuhl abbindet und richtet.

    Dann lieber geich Faserzementschineln aufs Dach - da sind die Probleme kleiner.
    Oder ne Blechdeckung - das ist was fürs Leben und richtig kalkuliert auch nicht teurer!!!

    Aber nu liegt der Kram mal.

    Ob die Fugen schlampige Verlegung oder zu hohe Toleranzen der einzelnen Ziegel sind, muss vor Ort geprüft werden.
    Sind die Ziegel wirklich verdreht oder ist es schlicht die nicht gestellte erhöhte Anforderung an die Ebenheit der Unterkonstruktion. (Sparren und Lattung)
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  6. #5
    wasweissich
    Gast
    Zitat Zitat von Ralf Dühlmeyer Beitrag anzeigen
    über die Risiken dieser trendigen Flachziegel aufzuklären???
    ralf , wenn die richtig trendy wären , hätten die eine kantenlänge von mindestens 98 cm ........
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  7. #6

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    naja - hier unten liegen die auf jedem 2. neuen Dach... die werden auf sortierten 40x60 Latten gelegt - kostet über alles runde 2 eur mehr für den Unterbau ...
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  8. #7
    Themenstarter

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    Hallo zusammen,
    vielen Dank für die Hinweise. OK, was ich verstanden habe, ist, dass die Fugen definitiv nicht in Ordnung sind, richtig? Die Ziegel sind tlw. flügelig, d.h. verdreht, erkennt man an den Nahaufnahmen (unten ist bei den Turmalin eine durchlaufende Sicke, die sollte von Ziegel zu Ziegel nahtlos anschließen, tut sie aber nicht). Wenn der Unterbau nicht in ordnung sein sollte, hat doch der Dachdecker eine Hinweispflicht, wenn er verlegt, bzw. bevor er verlegt? Wie komme ich als Bauherr jetzt weiter?
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  9. #8

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    Ist der Archi wirklich so ne Pfeife?
    Oder in Wahrheit doch nicht Deiner, sondern der des BT/GÜ...?
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  10. #9

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    ...ja der Architekt sagt, dass geht nicht besser...
    Das ist Dein Architekt oder der des GU (sofern mit GU gearbeitet wird...)?

    Dein Architekt sollte auf Deiner Seite stehen und Deine Interessen gegenüber den Handwerkern vertreten.

    Was die "Welligkeit" anbelangt, so hat Ralf es ja schon etwas drastisch formuliert, ich hatte es angerissen: Ist das Dach nicht 100%-ig in der Flucht, so dekct eine glatte Dachdeckung hier jede Unebenheit gnadenlos auf. Ein gewellter Ziegel vermag so etwas zu kaschieren. Das Fugenbild jedoch läßt für mich auf eine eher unmotivierte Dachdeckerausführung schließen....

    Hier wäre Dein Architekt eigentlich gefordert....so es denn Deiner ist....
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  11. #10

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    Nachtrag:
    ...es wäre also nett, wenn Du uns erstmal über das vertragliche Konstrukt aufklärtest. Das würde es uns etwas einfacher machen zu beurteilen wer hier was einzufordern hätte.

    Immer diese fragmentrisch vorgetragenen Informationen.....
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  13. #11
    Gast360547
    Gast

    die beurteilung ...

    Moin,

    ... kann nicht anhand der Bilder und schon gar nicht aus den Nahaufnahmen erstellt werden. Entscheidend ist das Gesamterscheinungsbild aus dem betrachtungsüblichen Abstand von 8m.

    Die Beurteilung und Bewertung wird allerdings recht subjektiv ausfallen, da technische Vorschriften nur in sehr begrenztem Umfang zur Verfügung stehen.

    Mein Rat: nehmen Sie ein paar Euro in die Hand und beauftragen Sie einen öbuv Sachverständigen des Dachdeckerhandwerks, der sich der Sache annimmt und im Zweifel auch Ihrem Architekten auf die Füße tritt.
    Spenge (OWL?) ist ja nicht aus der Welt.

    Grüße

    stefan ibold
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  14. #12

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    Zitat Zitat von Ralf Dühlmeyer Beitrag anzeigen
    Mein Gott, wann lernen Industrie, Dachdecker und Planer endlich, die Bauherren vorher über die Risiken dieser trendigen Flachziegel aufzuklären???
    Ich muss zugeben, dass dies von unserer Hausbaufirma auch nicht passiert ist. Unser Dach ist sauber eingedeckt, allerdings stehen manche Ziegel im Bereich der Dachfenster wegen den Eindeckrahmen etwas hoch. Erst als es eingedeckt war, bin ich darauf gestossen, dass es hier überhaupt ein Problem geben kann. Gut, es ist jetzt nicht so, dass es uns großartig stören würde. Aber man hätte drauf hinweisen können.
    Auf jeden Fall gab es einen deutlichen Aufpreis gegenüber den Standardziegeln, der sich allein durch Mehrkosten der Ziegel selbst nicht erklären lässt. Insofern hat man sich den angesprochenen höheren Aufwand auch durchaus bezahlen lassen.
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