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Söller Ausbau

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  1. #1

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    Söller Ausbau

    Hallo zusammen

    Ich komme so langsam zum Ausbau unseres Söllers. Dort soll ein Arbeitszimmer evt. mit einem Sofa als Gästebereich entstehen, also nur ein Nebenraum. Von unten sind - von früher her - Spanplatten montiert, die mit Lattung (3cm) und Fermacell 10mm Stärke neu verkleidet wurden. Die Sparren sind 160mmx80mm und das lichte Maß zwischen den Sparren beträgt etwa 60mm.
    Die Isolierung ist zweitrangig, weil ich in diesen Räumen nicht unbedingt Heizungen montieren möchte bzw. nur eine, denn zwischen den Sparren liegen Wasserleitungen, Lüftungsrohre, Kabel usw. was eine Zwischensparrendämmung fast unmöglich macht.
    Nun folgendes Problem wie gehe ich den neue Bodenaufbau an.
    Meine Idee währe eine Lage 18mm OSB mit den Sparren verschraubt zu verlegen, auf dieser Schicht eine Lage druckfesten Styropor oder ähnliches und wieder eine Lage OSB, aber diese schwimmend verlegt.
    Wie richte ich am besten den Boden aus? Muss da noch Fließ oder ähnliches dazwischen, reicht dies führ den normalen Schallschutz (kein trittschall)?????????
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  2. Söller Ausbau

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  3. #2

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    Zitat Zitat von Marten0815 Beitrag anzeigen
    Hallo zusammen

    Ich komme so langsam zum Ausbau unseres Söllers.
    Söller? Meinst Du damit den Dachboden? Ich dachte immer das wäre ein Balkon.

    Zitat Zitat von Marten0815 Beitrag anzeigen
    Dort soll ein Arbeitszimmer evt. mit einem Sofa als Gästebereich entstehen, also nur ein Nebenraum.
    Darfst Du den Dachboden überhaupt zu Wohnraum ausbauen?
    Ist das statisch möglich?

    Zitat Zitat von Marten0815 Beitrag anzeigen
    Die Sparren sind 160mmx80mm und das lichte Maß zwischen den Sparren beträgt etwa 60mm.
    Der lichte Abstand beträgt wohl eher 60cm?

    Zitat Zitat von Marten0815 Beitrag anzeigen
    Die Isolierung ist zweitrangig, weil ich in diesen Räumen nicht unbedingt Heizungen montieren möchte bzw. nur eine, denn zwischen den Sparren liegen Wasserleitungen, Lüftungsrohre, Kabel usw. was eine Zwischensparrendämmung fast unmöglich macht.
    Dachsparren? Oder was ist mit den Leitungen und Rohren gemeint?

    Was sagt die EnEV dazu?
    Entweder Geschoßdecke gedämmt, wenn der Dachboden unbeheizt bleibt, oder das Dach dämmen.

    Zitat Zitat von Marten0815 Beitrag anzeigen
    Nun folgendes Problem wie gehe ich den neue Bodenaufbau an.
    Meine Idee währe eine Lage 18mm OSB mit den Sparren verschraubt zu verlegen, auf dieser Schicht eine Lage druckfesten Styropor oder ähnliches und wieder eine Lage OSB, aber diese schwimmend verlegt.
    Wie richte ich am besten den Boden aus? Muss da noch Fließ oder ähnliches dazwischen, reicht dies führ den normalen Schallschutz (kein trittschall)?????????
    Diese Fragen stellen sich noch nicht, so lange die obigen Details noch nicht abgeklärt sind. Schritt für Schritt.

    Was (welche Räume) befindet sich unter dem auszubauenden Dachboden?
    Wie ist die Geschoßdecke aufgebaut?

    Gruß
    Ralf
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  4. #3
    Themenstarter

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    Mit Söller meinte ich Dachboden

    Ein Teil des Dachbodens war schon ausgebaut (Elternzimmer), durch eine komplette Erneuerung der Außenhaut, Isolierung, Dach und Dampfbremse wurde der Komplette Dachboden ausgeräumt und soll jetzt neu ausgebaut werden.

    Der Lichte Abstand beträgt 60cm habe da wohl eine null vergessen, und die Außenhaut wurde nach dem heutigen Stand gedämmt sprich Pavatex und eine 200er zwischensparrendämmung.
    Der Aufbau der Zwischendecke bzw. Geschossdecke sieht wie folgt aus: von unten nach oben Fermacell 1cm Lattung, Spannplatte 1cm und schließlich die Sparren. Zwischen den Sparren liegen kabelschächte Lüftungsrohre Wasserleitung usw. was eine sinnvolle Isolierung sehr schwierig macht. Da die oberen Räume nicht unbedingt zusätzlich geheizt werden sollen, wollte ich einen Kompromiss eingehen, mit einer minimalen Isolierung bzw. Schalldämmung.
    Vielen Dank für die Antworten
    Gruß Martin
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  5. #4

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    Da die Decke zwischen den Balken nicht gedämmt ist, jedoch die Dachschräge, dann werden die Räume sowieso mitbeheizt - von den darunterliegenden. Du kannst Dich also insoweit auf die Schalldämmung beschränken.

    Im Prinzip geht so ein Aufbau (wobei 18er Platte evtl. statisch zu wenig ist) - allerdings nimmt man nicht Polystyrol (zu hart), sondern (relativ weiche) Trittschalldämmatten aus Mineralfaser.

    Aber Vorsicht - wenn die unterseitige Deckenverkleidung nicht überall gut an die gedeckelten Wände angeschlossen ist, kann es u.U. zu Kondensatausfall in der Decke kommen.
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