Ergebnis 1 bis 3 von 3
  1. #1

    Registriert seit
    10.2011
    Ort
    Dasing
    Beruf
    Selbstständig
    Beiträge
    1

    Wasser im Sockel nach Fertigstellung

    Hallo zusammen,

    ich habe vor 1,5 Jahren ein Haus gekauft, das 2001 gebaut aber nicht fertiggestellt wurde. Die Fassade war verputzt, jedoch noch nicht gestrichen.
    Ums Haus war das Grundstück noch nicht aufgeschüttet und nicht gepflastert.
    (Immer von einer Hausverwaltung versorgt(geheizt etc.) befindet es sich in einem Top Zustand)

    Der Architekt, der die Fertigstellung übernahm war mit seiner zweiten Firma zugleich Bauleiter. In Auftrag gegeben wurde u.a. die Fertigstellung der Fassade und das Pflastern des Hofes.

    Der Malermeister hat die Fassade mit Algizid ? behandelt dann grundiert und gestrichen. (Markenhersteller)

    Beim Pflastern wurde ohne Noppenfolie bis ans Haus gepflastert. Also auch kein Kiesstreifen etc. (mit Aquapor)

    Jetzt zum Problem:
    Ca. 6-8 Monate nach Fertigstellung traten deutliche Wasserlinien im Sockel auf. Nach langem Hin und Her wurde jetzt ein Meter des Pflasters geöffnet und festgestellt, das es beim Abschluss des Wärmedammverbundsystems keine Dichtschlemme gibt.

    Das war die ganzen Jahre wohl kein Problem da das zum Teil, aus dem Betonputz austretende Gewebe nicht komplett "unter der Erde" war. Nach Aufschütten und Pflastern, jetzt aber eine "Kaminwirkung" hat und das Wasser einzieht.

    Hätten die Parteien Architekt/Bauleiter - Malermeister - Pflasterer das vorher prüfen/erkennen müssen? Es wäre an den meisten Stellen ohne Aufwand, aber mit dem maximalen Aufwand von 2 min. festzustellen gewesen.

    Jetzt behauptet der Architekt, das dies mein Problem sei, da niemand verpflichtet sei, bzw. niemand davon ausgehen kann, das mit der Fassade etwas nicht stimmt, da der Sockel zum Zeitpunkt als die Arbeiten begonnen ja trocken war.

    Was sagt Ihr ?

    Viele Grüße,
    Toni
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  2. Wasser im Sockel nach Fertigstellung

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  3. #2

    Registriert seit
    12.2011
    Ort
    Köln
    Beruf
    Bauer
    Beiträge
    1

    Böse

    Habe das gleiche Problem, gibt es dazu eine Lösung. Es gibt eine 5 jährige Gewährleistung, kann der GU zur Verantwortung gezogen werden? Oder führt das zu aufwendigen Gerichtsverfahren mit hohen Kosten und keinen Erfolg?
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  4. #3

    Registriert seit
    09.2007
    Ort
    Hannover
    Beruf
    Arbeiter
    Beiträge
    829
    Den Architekten trifft die Schuld als Bauleiter. Er hätte sich einen Überblick verschaffen müssen wie der Stand der Dinge ist, da das Ganze so lange stillstand und er ja nicht wissen konnte wo genau die Arbeiten abgebrochen wurden. Von dir als Laien kann solches Wissen nicht erwartet werden, genau deshalb hast du ihn dir ja als Bauleiter ins Boot geholt.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen