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  1. #1

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    Dämmung T10er 36.5 nachträglich

    Hallo,

    habe vor knapp 2 Jahren ein Einfamilienhaus (10mx12m - eineinhalbgeschossig) mit dem T10er 36.5 gebaut. Aktuell plane ich das Haus verputzen zu lassen - eine 10er Dämmung würde mich durch meine Eigenleistung und Beziehungen zum Material knapp n 1000er Kosten.

    Ich weiß, mehr Sinn wäre der 24er und dann die Dämmung gewesen

    Aber was meint ihr, macht es Sinn für den überschaubaren Mehrpreis diesen Stein noch zu dämmen.

    Was würde ich da rausholen?

    Heizen tue ich mit einer LW Wärmepumpe, und geplant mit einem Kamin später mal (ab und an).


    Danke und Gruß
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  2. Dämmung T10er 36.5 nachträglich

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Ohne groß zu rechnen und in Verbindung mit ner LWP würd ich wenns wirklich nur 1000 Euro mehr kostet zur Dämmung raten und persönlich auch machen.

    Gruß Flo
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  4. #3

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    laut U-Wert Rechner geht der von geht von jetzt durchschnittlichen 0,26 auf dann gute 0,15 zurück. Hab mal Standard EPS 035 genommen oder hast du was anderes vor?

    Gruß Flo
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  5. #4
    Avatar von fmw6502
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    vor dem Loslegen auch an Fensterbretter, Übergang zum Erdreich etc. denken bzw. ausplanen (lassen)

    Gruß
    Frank Martin
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  6. #5
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    Hi,

    ja habe auch mal mit dem U-Wert Rechner gespielt, und das gleiche rausbekommen. Ja plane mit 035er.

    Also ihr denkt das macht Sinn auf 015er runterzufahren?

    Ja Fensterbänke werde ich etwas mit größerer Ausladung brauchen. Aber da ich die neuen noch folierten zurückgeben kann, und nur ca. 16m brauche hält es sich in Grenzen.

    Gruß
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  7. #6

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    Die Aussenwand macht ca. 30% der Aussenflaeche eines durchschnittlichen Hauses aus.

    Deine Aussenwand wuerde bei einem U-Wert von 0,15 somit um 42% besser gedaemmt sein.

    Bei angenommen Heizkosten von 1.000 EUR/Jahr wuerdest du also Folgendes sparen:
    1000 * 0,42 * 0,3 = 126

    Im Endeffekt sparst du dadurch also 12,6% Heizkosten im Jahr.
    Nach ca. 8-10 Jahren haette sich die Daemmung somit amortisiert (kommt halt auf den Gesamtverbrauch an). Vorausgesetzt du arbeitest umsonst

    Aber weisst du ueberhaupt, wie man ein WDVS korrekt verbaut? Ich denke, dass insbesondere die Details als Laie nicht so einfach zu bewerkstelligen sind.
    Nicht dass dein Verputzer im Nachhinein Bedenken anmeldet und die Gewaehrleistung ablehnt
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  8. #7
    Bulla2000
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    Bist Du so unzufrieden mit dem T10 36,5? Haben unseren Neubau auch mit diesem Stein gebaut, gerade weil wir kein Plastikzeug außen rundherum haben wollten.
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  9. #8

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    Zitat Zitat von Bulla2000 Beitrag anzeigen
    Bist Du so unzufrieden mit dem T10 36,5? Haben unseren Neubau auch mit diesem Stein gebaut, gerade weil wir kein Plastikzeug außen rundherum haben wollten.
    Ich denke mal, das ist Jammern auf hohem Niveau.
    Wie gesagt, es bewirkt eine Verminderung der Heizkosten um ca. 10 - 15 %, was bei den sowieso schon niedrigen Kosten nicht die Welt ist (die oben genannten 1.000 EUR/Jahr verbraucht man in den neueren Haeusern ja ueberhaupt nicht).
    Wir haben auch "nur" einen U-Wert von 0,23 (36,5 cm Bims-Daemmstein mit Lambda 0,09).
    Das war vor 5 Jahren noch das Non-Plus-Ultra ohne Daemmung.
    Heute geht man dann in der Mauerstaerke eher auf 42 cm, kommt aber ohne Daemmung auch nur auf einen U-Wert von 0,18 oder so.

    Daemmung ums Haus herum wollten wir auch keine.
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  10. #9
    Themenstarter

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    Hi, zunächst mal danke für die Infos. Ja ich bin zwar nur techniker auf energieelektronik, habe das komplette haus mit meinem Vater gebaut. Mein alter herr baut Häuser seit er 16 ist und ist mittlerweile 66. Also hab da schon nen Fachmann zur Seite. Vom arbeiten her kann ich über den poroton nix sagen, und nen Winter habe ich auch noch nicht durchgeheizt, da ich die Heizung erst im sommer eingebaut habe. Mir kommt halt einfach nur der Gedanke das die heizkosten in den kommenden Jahren einfach steigen werden und JETZT habe ich die Möglichkeit was zu machen - wenn ich es nicht machen sollte, werde ich, so wie ich mich kenne, in einigen Jahren sagen - hätte ich's doch gemacht. Klar muss immer das Geld gegenüber der armotisationszeit passen.

    Gruß
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  11. #10

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    Also wenn du das wirklich zu dem Preis machen kannst, wuerde ich persoenlich es wahrscheinlich auch machen.

    Ich werde das evtl. mal in 20 Jahren in Erwaegung ziehen, wenn sowieso ein neuer Fassadenanstrich/eine neue WP als Investition anstehen.
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  12. #11

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    ...daß sich während eines Planunsgprozesses Dinge ändern, vielleicht verbessert werden, ist normal. Daß aber nachdem das Haus geplant und gemauert wurde, numehr ein gänzlich anderes Fassadensystem erwogen wird, ist zumindest mal sehr ungewöhnlich!

    Insgesamt sah ich bis dato den T10 durchaus nicht als die Krone der Schöpfung. Der berühmte Bröselkeks, was mittlerweile bei T9 und T8 besser gelöst wurde. Es war eben ein Komprmiss zwischen Dämmen und Tragen. Diesen, für monolithisches Mauerwerk ersonnen Stein, nun mit einem WDVS zu beglücken ist schon etwas abenteuerlich. Wäre dies in 10 - 15 Jahren geschehen, quasi im Rahmen einer "Altbausanierung", würde ich es verstehen......so aber.......

    Vielleicht beim nächsten Haus zuerst zu Ende hirnen und dann das geplante konsequent umsetzen. Jetzt eine Kehrtwende ist schon etwas seltsam....

    Grüße

    Thomas
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  13. #12

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    Zitat Zitat von Thomas B Beitrag anzeigen
    Vielleicht beim nächsten Haus zuerst zu Ende hirnen und dann das geplante konsequent umsetzen. Jetzt eine Kehrtwende ist schon etwas seltsam....
    Seltsam vielleicht, aber bei 10 cm Daemmung doch auch kein Beinbruch, oder?
    Was aendert sich ausser den Fensterbaenken?
    Die Aussenanlagen sind ja sowieso noch nicht fertig...
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  14. #13

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    Ein Beinbruch ist es sicherlich nicht.

    Aber: Dann hätte ich (wenn WDVS) doch in Bezug auf Statik, Schallschutz und späterer Nutzung "besseres" Mauerwerk (wenn rot, dann Hlz; wenn weiß, dann Kalksandstein) gewählt. Der Bröselkeks ist eben ein Kompromiss gewesen, der es aber ermöglicht monolithisch zu bauen. darauf wird nun verzichtet.

    Und: Der T10 kostet mehr als ein Hlz! Mit einem günstigeren Hlz hätte man sich also spielend mehr Dämmung leisten können....insgesamt etwas fragwürdig das Vorgehen.

    Aber natürlich kein Beinbruch!

    Thomas
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
    Bulla2000
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    Zitat Zitat von BitteDanke Beitrag anzeigen
    Ich werde das evtl. mal in 20 Jahren in Erwaegung ziehen, wenn sowieso ein neuer Fassadenanstrich/eine neue WP als Investition anstehen.
    Genauso planen wir es auch, daher auch die KWL (innerhalb der KHZ), da man die dann spätestens braucht.
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  17. #15

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    Genauso planen wir es auch, daher auch die KWL (innerhalb der KHZ), da man die dann spätestens braucht.
    Entschuldige die Offenheit, aber du scheint's von Bauphysik nicht den blassesten Schimmer zu haben.

    Auch ein monolithischer Bau muss natuerlich luftdicht sein. Diese Luftdichtheit wird durch den Innenputz sowie die Dampfbremse hergestellt.
    Dies sollte dir eigentlich ein Blower-Door-Test nach Fertigstellung des Innenputzes nachweisen.
    Deswegen brauchst du die KWL natuerlich auch schon jetzt!

    Oder glaubst du etwa an die beruehmten atmenden Waende?
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