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  1. #1

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    Lwp hp06l-k-bc

    Hallo zusammen,

    wir sind immer noch auf der Suche nach einem Eigentum und haben nun in einem Angebot für eine Neubau-DH mit ca. 120 m² Wohnfläche, ggf. kommt aber noch ein ausgebautes DG hinzu, als alleinigen Wärmeversorger eine Luft-Wasser Wärmepumpe HP06L-K-BC angeboten bekommen, da kein Gas- bzw. Fernwärme-Anschluss vorhanden ist.

    Mich würde nun interessieren, ob es Sinn macht mit einem solchen Gerät zu heizen und Warmwasser zu erzeugen?
    Wäre dieses Gerät ausreichend für die Größe des Hauses?
    Hat wer vllt. sogar Erfahrung mit diesem Gerät?

    Besten Dank schon einmal.
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  2. Lwp hp06l-k-bc

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  3. #2

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    Zitat Zitat von Stefan S Beitrag anzeigen
    Mich würde nun interessieren, ob es Sinn macht mit einem solchen Gerät zu heizen und Warmwasser zu erzeugen?
    Kann schon sinnvoll sein, wobei eine WP mit Flächenkollektor die bessere Effizienz liefert.

    Zitat Zitat von Stefan S Beitrag anzeigen
    Wäre dieses Gerät ausreichend für die Größe des Hauses?
    Das kann man pauschal nicht sagen. Heizlastermittlung des Gebäudes heranziehen, und diese mit der Leistungskurve der WP vergleichen. Dann weiß man mehr.

    Zitat Zitat von Stefan S Beitrag anzeigen
    Hat wer vllt. sogar Erfahrung mit diesem Gerät?
    Eine Produktbesprechung wird es hier nicht geben.

    Gruß
    Ralf
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  4. #3
    Themenstarter

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    Vielen Dank erst einmal für die schnelle Antwort.

    Stimmt es denn, dass bei einer LW-WP eine Fußbodenheizung mehr oder weniger dazugehört, da diese nicht die Leistung bringen würde um eine herkömmliche Heizung warm zu bekommen?

    Da ich für das Haus inkl. LW-WP (und dazugehörige Fußbodenheizung) nur einen Preis bekommen habe, kann ich schlecht abschätzen, wie viel eine solche Heizungsanlage kostet.

    Gibt es denn Alternativen (Sole) zu einer solchen LW-WP, welche sich preislich im ähnlichen Rahmen bewegt? Pellets dürften wohl ausscheiden, da dieses Objekt keinen Keller vorsieht und dementsprechender Lagerraum schwer zu finden sein dürfte.
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  5. #4

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    Noch als Ergänzung:

    Das Modell liefert für eine LWP ganz ordentliche Daten. Viel wichtiger ist aber, dass die LWP auch zum Haus passt. Deswegen mein Kommentar mit der Heizlast.

    Gehen wir mal davon aus, dass das Haus mit einer Heizlast um 6kW klar kommt, dann dürfte das o.g. Modell auch bei Außentemperaturen unter -10°C noch die Heizlast abdecken.

    Man beachte aber den steilen Leistungsanstieg mit steigenden Außentemperaturen. Da sind wir schnell bei > 9kW Heizleistung die man in den Griff bekommen muss. Für die WW-Erzeugung steht dafür ausreichend Leistung zur Verfügung.

    Gruß
    Ralf
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  6. #5

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    Zitat Zitat von Stefan S Beitrag anzeigen
    Stimmt es denn, dass bei einer LW-WP eine Fußbodenheizung mehr oder weniger dazugehört, da diese nicht die Leistung bringen würde um eine herkömmliche Heizung warm zu bekommen?
    er vorsieht und dementsprechender Lagerraum schwer zu finden sein dürfte.
    Für jede WP gilt, je höher die Differenz zwischen Quellen- und Senkentemperatur, um so schlechter wird die Leistungszahl.
    d.h. wenn ich Heizflächen habe die eine hohe VL Temperatur benötigen(Bsp.: Heizkörper), dann wird die Leistungszahl schlechter sein als bei einer FBH die richtig dimensioniert mit Temperaturen < 35°C ausreichend Heizleistung liefert.

    Gruß
    Ralf
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  7. #6
    Themenstarter

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    Das wird ja hochwissenschaftlich :-).

    Verstehe ich es denn richtig, dass wenn man ein leistungsfähigeres Gerät, z.B. hp08l-k-bc oder gar hp10l-k-bc nehmen würde, dass diese den steilen Leistungsanstieg mit steigenden Außentemperaturen eher verarbeiten würden?

    Und woher weiß man, ob die LW-WP bei einem Neubau zum Haus passt?

    Besten Dank noch einmal,

    Stefan
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  8. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  9. #7

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    Zitat Zitat von Stefan S Beitrag anzeigen
    Verstehe ich es denn richtig, dass wenn man ein leistungsfähigeres Gerät, z.B. hp08l-k-bc oder gar hp10l-k-bc nehmen würde, dass diese den steilen Leistungsanstieg mit steigenden Außentemperaturen eher verarbeiten würden?
    Falsch verstanden. Der steile Leistungsanstieg ist gerade das was man NICHT möchte, denn wohin mit dieser überschüssigen Leistung?

    Das Haus braucht bei steigenden Außentemperaturen immer weniger Heizleistung um auf die gewünschte Raumtemperatur zu kommen. Gut wäre eine WP die dann die Leistung regelt (sogenannte Inverter), oder zumindest die Leistung konstant hält (Sole, DV), aber nicht eine WP die dann noch viel überschüssige Leistung liefert.

    Zitat Zitat von Stefan S Beitrag anzeigen
    Und woher weiß man, ob die LW-WP bei einem Neubau zum Haus passt?
    Siehe meinen obigen Kommentar mit der "Heizlast".
    Man benötigt eine Heizlastermittlung nach EN12831. Dort steht, welche Heizleistung aufzubringen ist, damit das Haus bei Auslegungstemperatur (min. Außentemperatur) noch ausreichend warm wird.

    Gruß
    Ralf
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  10. #8

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    Kurz gesagt:
    Ohne ausschließlich FBH im (außerdem sehr gut gedämmten) Haus kommt eine WP nicht ernsthaft in Betracht.

    Sollte der Hausanbieter einen Aufpreis für FBH fordern, würde ich ihn als unseriös ansehen...

    Welche WP geeignet ist, zeigt dann die Heizlastberechnung. Danach brauchts noch die Anlagenauslegung (z.B. Verlegeabstand).
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