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  1. #1

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    Frage Heizkreispumpe pumpt auch bei GESCHLOSSENEM Heizkörperventil

    Hallo,

    mein Haus wird über eine 35 Jahre alte Ölzentralheizung geheizt.
    Diese alte Anlage hat noch keinerlei Steuerung (lediglich die Eckventile an den Heizkörpern sind solche Thermostatventile, die bei Erreichen der eingestellten Temperatur automatisch schließen).

    Nun frage ich mich gerade, was geschieht mit der Heizkreispumpe, wenn alle Eckventile an den Heizkörpern geschlossen sind ?

    Wie gesagt, die Heizung verfügt über keinerlei Steuerung und somit läuft die Heizkreispumpe permanent.
    Doch wenn die Eckventile an den Heizkörpern alle geschlossen sind, dann pumpt die Heizkreispumpe ja gegen einen unendlichen Widerstand an, da ja das Wasser im Heizkreis nicht zirkulieren kann (bedingt durch die geschlossenen Heizkörperventile).

    Zerstört das auf Dauer nicht die Heizkreispumpe ?

    Falls das die Pumpe zerstört, wie könnte man das Problem kostengünstig beheben ?

    Vielen Dank für die Infos.
    Gruß Peter
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  2. Heizkreispumpe pumpt auch bei GESCHLOSSENEM Heizkörperventil

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Moin Peter,

    auf Grund der Tatsache das die Pumpe anscheinend die letzten 35 Jahre diese Anlagenkonfiguration problemlos überstanden hat solltest Du dir die Frage "Zerstört das auf Dauer nicht die Heizkreispumpe" selber beantworten können.

    Gruß,
    Rene'
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  4. #3

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    Der Pumpe tut das nicht weh, aber der Stromzähler dreht sich sinnlos schnell.
    Laß Dir mal eine Hocheffizienzpumpe anbieten und ausrechnen, wieviel die pro Jahr spart.
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  5. #4

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    Aber nicht vergessen, gegenzurechnen, was der Pumpenaustausch kostet!
    Dann ist es meist ganz schnell vorbei mit dem Spartraum...

    Es ist da wie sonst auch:
    Ein vorzeitiges Ersetzen noch funtionstüchtiger Teile durch sparsamere hilft meist nur dem, der die Dinger herstellt und verkauft.
    Aber weder dem Käufer noch der Umwelt (wieviel Energie muß zur Herstellung der neuen Pumpe aufgewendet werden, welche Umweltbelastungen verursacht der Abbau der nötigen Rohstoffe?)!

    Was sein könnte:
    Erhöhte Geräuschbildung, wenn die Pumpe auf lauter geschlossene Ventile arbeitet.
    Dann sollte man erst einmal die Heizkurve korrigieren. Notfalls kann man auch ein Überströmventil verwenden. Aber da dessen nachträglicher Einbau auch kostet, muß man DANN wieder die geregelte Pumpe in Erwägung ziehen.
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  6. #5
    Themenstarter

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    Hallo,

    ja, das mit den 35 Jahren und die Pumpe läuft immer noch, da hast du schon recht, denke da sind meine "Ängste" unberechtigt, dennoch hat es mich halt interessiert, wie das ist, wenn die Pumpe auf nur geschlossene Heizkörperventile trifft, wo geht dann der aufgebaute Druck hin bzw. wie verarbeitet die Pumpe diesen Druck ?

    Ich habe mir das mal anhand meiner Gartenbewässerungspumpe angeschaut und wenn ich an dieser, den angeschlossenen Gartenschlauch zu drehe, dann geht es aber nicht lange und die Pumpe macht jämmerliche Geräusche und das ist bestimmt nicht gesund !

    OK, die Heizkreispumpe macht keinerlei Geräusche und somit scheint das dann wohl doch irgendwie was anderes als eine normale Wassergartenpumpe zu sein !?

    Die Pumpe gegen eine Hocheffizienzpumpe auszutauschen macht in meinen Augen im momentanen System keinen Sinn, denn an dieser alten Anlage noch etwas umzubauen ist wohl nicht all zu sinnvoll, denn da spart man lieber das Geld und tauscht irgendwann die komplette Anlage aus.

    Wobei, momentan muss die Anlage noch etwas ihre Dienste verrichten, denn man muss ja auch erstmal das Geld für eine neue Anlage haben !

    Wirtschaftlich gesehen ist natürlich eine 35 Jahre alte Anlage schon recht unwirtschaftlich, wobei...für ein 2 Familienhaus mit insgesammt 3 Bewohnern (aufgeteilt auf 130qm in 2 Wohnparteien) und Warmwassergewinnung über die Ölzentralheizung, kann ich mit einem Jahresverbrauch von 1000L Heizöl wohl nicht meckern.

    Gruß Peter
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  7. #6

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    Peter, ..
    Heizkreispumpe (Umwälzpumpe) und Gartenpumpe sind völlig unterschiedlich.

    Nr2 muss Druck und Menge bringen....Nr1 bringt nur das Wasser in einem geschlossenen Kreis in Bewegung. Dafür reicht rd 1/20tel der Leistung

    Möglicherweise ist irgendwo am Ende ein Überströmventil eingebaut.....
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  8. #7
    Avatar von OldBo
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    Ich frage mich in diesem Zusammenhang, warum alle Ventile geschlossen sind. Gibt es keine Regelung? Wie sehen die Betriebsbedingungen aus?

    Gruß

    Bruno Bosy
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  9. #8

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    Zitat Zitat von Peter1971 Beitrag anzeigen
    Die Pumpe gegen eine Hocheffizienzpumpe auszutauschen macht in meinen Augen im momentanen System keinen Sinn, denn an dieser alten Anlage noch etwas umzubauen ist wohl nicht all zu sinnvoll, denn da spart man lieber das Geld und tauscht irgendwann die komplette Anlage aus.
    Hast Du überhaupt schon einmal nachgefragt was ein Pumpenaustausch kosten würde?
    Mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit kann die Pumpe später bei einem Austausch der Heizung weiter verwendet werden. d.h die Kosten muss man nicht abschreiben sobald die Anlage ersetzt wird.

    Zitat Zitat von Peter1971 Beitrag anzeigen
    Die Pumpe gegen eine Hocheffizienzpumpe auszutauschen macht in meinen Augen im momentanen System keinen Sinn, denn an dieser alten Anlage noch etwas umzubauen ist wohl nicht all zu sinnvoll, denn da spart man lieber das Geld und tauscht irgendwann die komplette Anlage aus.

    Wobei, momentan muss die Anlage noch etwas ihre Dienste verrichten, denn man muss ja auch erstmal das Geld für eine neue Anlage haben !
    Gerade dann sollte man den Austausch der Heizkreispumpe mal genauer nachrechnen. So lange nur die Pumpe getauscht wird, ist die Sache mit 300,- bis 400,- € erledigt. Einsparpotenzial, je nach vorhandener Pumpe und Steuerung, etwa 50-100,- € p.a.

    Zitat Zitat von Peter1971 Beitrag anzeigen
    Wirtschaftlich gesehen ist natürlich eine 35 Jahre alte Anlage schon recht unwirtschaftlich, wobei...für ein 2 Familienhaus mit insgesammt 3 Bewohnern (aufgeteilt auf 130qm in 2 Wohnparteien) und Warmwassergewinnung über die Ölzentralheizung, kann ich mit einem Jahresverbrauch von 1000L Heizöl wohl nicht meckern.
    Die 1.000 Liter sagen gar nichts aus. Es liegt eher die Vermutung nahe, dass das Haus gar nicht richtig beheizt wird, oder dass ein weiterer Wärmeerzeuger zuheizt. Die Physik lässt sich nicht überlisten. Ein Haus hat einen gewissen Wärmebedarf, und wenn dieser unterschritten wird, kann das nur mit dem Nutzerverhalten zusammenhängen. Wunder gibt es nicht.

    Gruß
    Ralf
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  10. #9
    Themenstarter

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    Ich frage mich in diesem Zusammenhang, warum alle Ventile geschlossen sind. Gibt es keine Regelung?
    Ich schrieb doch in meinem Ausgangstext:

    mein Haus wird über eine 35 Jahre alte Ölzentralheizung geheizt.
    Diese alte Anlage hat noch keinerlei Steuerung (lediglich die Eckventile an den Heizkörpern sind solche Thermostatventile, die bei Erreichen der eingestellten Temperatur automatisch schließen).
    Das sollte deine Frage doch beantworten bzw. überflüssig machen.

    Gruß Peter
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  11. #10

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    Zitat Zitat von Peter1971 Beitrag anzeigen
    Wirtschaftlich gesehen ist natürlich eine 35 Jahre alte Anlage schon recht unwirtschaftlich,
    Wie kommst Du auf diesen dünnen Ast?
    Zuviel von der allgemeinen Gutmenschen-Gehirnwäsche abbekommen...?

    Daß dem nicht so ist, belegst Du ja schon selbst:
    für ein 2 Familienhaus mit insgesammt 3 Bewohnern (aufgeteilt auf 130qm in 2 Wohnparteien) und Warmwassergewinnung über die Ölzentralheizung, kann ich mit einem Jahresverbrauch von 1000L Heizöl wohl nicht meckern.
    Aber Hallo!
    Wieviel Prozent könnte man mit ner neuen Anlage wohl sparen?
    (Tipp: die 30% aus der Werbung sind nicht...)
    Und was kostet die?
    Also- Fall erledigt. Freu Dich!

    Optimierungen an der bestehenden Anlage könnten gleichwohl möglich sein.
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  12. #11
    Themenstarter

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    Hallo,

    na wenn dem so ist, dann brauch ich mir zuerst einmal über eine neue Anlage ja keine Gedanken zu machen (hatte bisher nur immer etwas ein "schlechtes Gewissen", wenn man heutzutage mit so alten Zentralheizungen sein Heim noch beheizt).

    Aber nochmal zurück zu meiner Ausgangsfrage mit der Heizkreispumpe.

    Würde es denn ggf. Sinn machen, die Heizkreispumpe über einen einfachen Raumthermostat ein- bzw. auszuschalten ?

    D.h. wenn im Raum die Solltemperatur erreicht ist und somit die Heizkörperventile zu regeln, dann würde auch der Raumthermostat ansprechen und die Stromzufuhr zur Heizkreispumpe unterbrechen.

    Diese Lösung könnte ich ziemlich einfach realisieren.

    Friß Peter
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  13. #12

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    Zitat Zitat von Peter1971 Beitrag anzeigen
    H
    Würde es denn ggf. Sinn machen, die Heizkreispumpe über einen einfachen Raumthermostat ein- bzw. auszuschalten ?

    D.h. wenn im Raum die Solltemperatur erreicht ist und somit die Heizkörperventile zu regeln, dann würde auch der Raumthermostat ansprechen und die Stromzufuhr zur Heizkreispumpe unterbrechen.
    Nein, denn sonst bleiben die restlichen Räume kalt wenn der Referenzraum dafür sorgt, dass die Pumpe abgeschaltet wird.

    Man könnte über eine Zeitschaltuhr dafür sorgen, dass die Pumpe nur während der Heizzeiten läuft. Dann sollte aber sichergestellt sein, dass auch der Wärmeerzeuger während dieser Zeit abgeschaltet ist. Sonst kocht der im eigenen Saft und kriegt die Wärme nicht los.

    Aber was willst Du damit bezwecken? Ein paar Euro Strom sparen? Aus einem alten VW Käfer macht man keinen VW Golf 6.

    Moderne Energiesparpumpen haben ja nicht nur eine Leistungsregelung integriert, sondern sind vom Aufbau her schon effizienter als die alten Dinger.

    Gruß
    Ralf
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  14. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  15. #13

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    ...auf welcher Stellung und mit wieviel Watt pumpt die Pumpe eigentlich?
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  16. #14

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    Zitat Zitat von bernix Beitrag anzeigen
    ...auf welcher Stellung und mit wieviel Watt pumpt die Pumpe eigentlich?
    OK. Gehen wir in die Details.

    Was für eine Pumpe ist verbaut?
    Leistung des Wärmeerzeugers?
    Art und Anzahl der Heizflächen?
    Rohrdimensionierung bekannt?
    Wie sind die Heizflächen an den Wärmeerzeuger angebunden? (Mischer etc.)
    Wie erfolgt die WW-Erzeugung? (Anbindung Speicher?)
    Gibt es weitere Wärmeerzeuger? Wenn ja, wie sind diese eingebunden?
    .....

    Gruß
    Ralf
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