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  1. #1

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    Altbau Keller feucht und Lösung gesucht

    Liebe Forum-Mitglieder,

    ich bin heute das erste Mal hier und bin begeistert über die vielen Informationen und sachkundigen Mitglieder. Der Grund warum ich mich heute angemeldet habe ist der, dass ich einen Altbau kaufen kann der aber einige Fragen aufwirft bei denen ich Eure/Ihre Meinung einholen möchte.

    Es geht um eine Altbauvilla, Baujahr um 1905. Nach erster Besichtigung habe ich einen Feuchtigkeitsschaden im Keller festgestellt. Die Wand ist etwa 50cm über dem Boden sichtbar feucht (Stockflecken und der Putz bröselt etwas), jedoch tropft dort kein Wasser von der Wand. Risse im Boden sind mir nicht aufgefallen. Ebenfalls habe ich keinen sichbaren Schimmel auf der Wand erkennen können. Der Kellerboden (also da wo ich drauf stehe) ist etwa 1,60 Meter unterhalb der Erdoberfläche.
    Erwähnenswert finde ich, dass in etwa 50-70 Meter Entfernung, getrennt durch eine Straße, ein etwa 3 Meter breiter Bach fließt. Der Bach befindet sich etwa 2-3 Meter unterhalb des Erdgeschosses.

    Der Makler meinte, dass Häuser aus der Zeit auf einem Streifenfundament gegründet wurden, näheres weiß er oder der Besitzer aber auch nicht. Der Makler meinte nun, dass die Außenwand freigelegt werden muss damit eine Isolation (z.B. Bitumen) auf die Außenwand aufgetragen werden kann, dann würde es wieder trocken sein.

    Soweit die Situationsbeschreibung, nun zu meinen Fragen:
    1. Ist die vom Makler beschriebene Lösung zielführend, d.h. sollte der Keller dann trocken sein? Wo etwa würden die Kosten für eine solche Lösung liegen? Hinweis: Das Haus hat LxB von ca. 12 x 14 Metern.

    2. Was wäre eine Alternativlösung zu der vom Makler beschriebenen Version und wie teuer würde so etwas im Vergleich zu 1. liegen?

    Vielen Dank im Voraus für Eure/Ihre Hilfe und Meinung.

    Gruß + schönen Tag wünscht,
    Dirk
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  2. Altbau Keller feucht und Lösung gesucht

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Zitat Zitat von Huska Beitrag anzeigen
    1. Ist die vom Makler beschriebene Lösung zielführend, d.h. sollte der Keller dann trocken sein?
    Jain. Mag sein (aus der Ferne nicht zu beurteilen), dass damit keine Nässe mehr durch die Wand kommt.
    Das hat aber noch nichts mit einem trockenen Keller im heutigen (Neubau)Sinne zu tun.

    Daher erstmal definieren, was der Keller denn in der zukünftigen Nutzung für eine Rolle spielen soll?
    Vorräte? Gar nix machen. Kartoffeln und Äpfel freuen sich über eine Grundfeuchte, Konserven rosten - wenn überhaupt - nur von aussen und Wein stört die Feuchte nicht.

    Unempfindliches "Lagergut"? Wand abdichten und hoffen, dass das Lagergut richtig eingeschätzt wurde.

    Büro/Papierlager/Wäschekammer/Hobbieraum/Heimkino
    Vergiss es! So trocken bekommst Du den Keller nur mit einem imensen Kostenaufwand! Dazu müsste der Rest schon superideal in Bestlage sein, damit sich das lohnt!
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