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  1. #1

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    Scheitholzanlage kleine Größen

    Hallo!

    Gibt es Scheitholz-Anlagen mit automatischer Zuführung (Kelleranlagen) auch für Größen, die ein EFH mit 200 qm Wohnfläche und 1.400 Kubikmeter zur Heizung und Warmwasserbereitung (sinnvoll) beheizen können?

    Mit kontrollierter Wohnraumlüftung und guter Dämmung fällt ja nicht viel Leistung an zum Erzeugen, und alles was ich bisher gesehen habe fängt so bei 8 kW an ...

    Viele Grüße,

    Martin.
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  2. Scheitholzanlage kleine Größen

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  3. #2

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    Scheitholz mit automatischer Zuführung?

    Hab ich noch nie gesehen... Kenn ich nur als Hackschnitzel oder Pellets...
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  4. #3
    Themenstarter

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    Gibt's, hab auch schon ein bischen was gefunden, aber vielleicht kennt sich ja jemand besser aus ...
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  5. #4
    Avatar von OldBo
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    Ja, gibt es. Aber ich habe noch keine technischen Unterlagen.

    Gruß

    Bruno Bosy
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  6. #5

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    Zitat Zitat von H.PF Beitrag anzeigen
    Scheitholz mit automatischer Zuführung?...
    Gibts schon lange.

    Früher hießen die immer Johann oder Minna.
    Keine Ahnung, wie man die heute nennt...
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  7. #6

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    Zitat Zitat von DerBauherr Beitrag anzeigen
    Mit kontrollierter Wohnraumlüftung und guter Dämmung fällt ja nicht viel Leistung an zum Erzeugen, und alles was ich bisher gesehen habe fängt so bei 8 kW an ...
    Mit einem Scheitholzkessel wirst Du keine kleine Heizleistung realisieren können, das liegt schon an der Natur der Sache, denn wenn so ein Scheit abbrennt gibt er in einer Zeit x auch eine Energiemenge y ab. Den Verbrennungsvorgang kannst Du kaum beeinflussen.

    Aber bei solchen Konzepten kommt ja normalerweise ein Pufferspeicher zum Einsatz. Dieser muss dann die überschüssige Energie aufnehmen.

    Gruß
    Ralf
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  8. #7
    Themenstarter

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    Hallo R.B., danke, stimmt. Allerdings gibt es doch da auch eine Grenze für ein sinnvolles Verhältnis, oder? Ich will ja nicht den Kessel 3 Stunden laufen lassen und dann 10.000 Liter Pufferspeicher volltanken um dann daraus 2 Wochen lange zu heizen - stark übertrieben jetzt.
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  9. #8

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    Zitat Zitat von DerBauherr Beitrag anzeigen
    Allerdings gibt es doch da auch eine Grenze für ein sinnvolles Verhältnis, oder?
    Die technische Machbarkeit dürfte die Grenze darstellen, weil die heutigen Häuser eine sehr geringe Heizlast haben.

    Ein Puffer bedeutet immer auch Verluste, aber die kann man durch gute Dämmung gering halten. Bei einem Holzkessel wird das schon schwieriger, denn hier kann ich die Leistung kaum beeinflussen, ohne dass mir der Wirkungsgrad völlig in den Keller geht.

    Es ist also besser, den Kessel im Nennbereich zu fahren, und die Wärmeverluste auf der Pufferseite zu reduzieren, als zu versuchen, den Kessel mit aller Gewalt abzuwürgen, nur damit man ein paar Liter Pufferspeicher spart.

    Das Konzept muss man halt durchplanen. Dazu gehört ja nicht nur die Heizung, sondern auch die WW-Erzeugung. Speziell im Sommer wird das interessant. Aber für eine Planung braucht man erst einmal Zahlen.

    Scheitholzkessel die sich selbst beschicken hatte ich bisher noch nicht auf dem Radar. Klingt interessant, ich könnte mir aber auch vorstellen, dass so etwas nicht so einfach ist. Ob das Ganze dann auch so wartungsfrei funktioniert wie versprochen, da habe ich auch meine Bedenken.

    Gruß
    Ralf
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  10. #9
    Themenstarter

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    Vielleicht noch eine allgemeine Frage:

    Wenn ich keine Wärmepumpe haben will / kann, eine Solarthermie zu teuer ist und Pellets (finde ich unsinnig) / Scheitholz (siehe oben) ausfällt, wo bekomme ich dann meine erneuerbare Energie zur Erfüllung der EnEV / EnEnergieG (oder wie das Ding heißt) her, wenn ich z.B. Gas-Brennwert mache? Reicht kontrollierte Wohnraumbelüftung?
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  11. #10

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    Du bekommst sie nirgends her. Sondern erfüllst die Vorgaben anderweitig, nämlich mittels einer erhöhten Wärmedämmung des Gebäudes.

    Und unabhängig vom Energieträger sollte heute der Neubau eines Wohngebäudes ohne KWL eigentlich nicht mehr ernsthaft in Betracht kommen.

    Aber erkläre mir mal bitte, wieso Du zwar Scheitholz gerne möchtest, aber Pellets unsinnig findest!
    Hast Du evtl. eigenen Wald?
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  12. #11
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    Die Herstellung der Pellets kostet auch Energie, und ich bin wieder von einem Versorger abhängig.
    Ich habe auch einen eigenen Wald, daher die Frage / der Wunsch.
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  13. #12

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    Bei Pellets ist man von einem Versorger abhängig?
    Interessant!
    Werden die bei Euch per Rohrnetz geliefert...?


    Wenn Du das Scheitholz selbst machen würdest (was ja ne Menge Arbeit bedeutet UND auch Energie kostet...) , warm kannst Du es dann nicht auch händisch nachlegen?
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  14. #13

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    Zitat Zitat von DerBauherr Beitrag anzeigen
    ....wenn ich z.B. Gas-Brennwert mache?
    Du kannst ja mal Deinen Versorger fragen ob er "Biogas" liefert (bzw. dessen Einsatz bestätigt).

    Man sollte sich aber ernsthaft fragen, ob es sinnvoll ist, wenn man mit allen möglichen Tricks versucht "die Gesetze" zu erfüllen. Gesetze hin oder her, letztendlich zahlt der Hausbesitzer (bzw. -bewohner) die Heizkosten, und die kennen nur eine Richtung. Es sollte daher im Interesse des Hausbesitzers liegen, dass der Wärmebedarf möglichst niedrig ist.

    Man darf dabei auch nicht kurzfristig denken, denn niemand weiß wie schnell die Preise steigen werden, und wenn man unterstellt, dass so ein Haus die nächsten Jahrzehnte genutzt werden soll, dann könnte sich die Schönrechnerei ganz schnell rächen.

    Gruß
    Ralf
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
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    Eben deshalb auch gegen Pellets - mit "Versorger" meine ich die Firma die mir die Dinger liefert, und da gilt auch: Wenn die Nachfrage steigt (was sie tun wird) wird vermutlich auch der Preis steigen.
    Mit meinem eigenen Wald vor der Tür steigt erst mal nirgendwo der Preis (wenn ich alles selber mache, aber Holz einschlagen wird jetzt nicht so im Preis steigen ...).

    Und klar - ich werde versuchen mit Wohnraumlüftung, Isolierung etc. die Wärmeverluste zu minimieren, aber da gibt es halt eine nutzen- und kostenmäßig sinnvolle Grenze, und die liegt dummerweise nicht bei "0 Energieverbrauch", so daß das Delta irgendwie erzeugt werden muß ...
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  17. #15

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    Wenn Du eigenen Wald hast, alle notwendigen Maschinen, und sehr viel Freizeit, dann wirst Du mit anderen Energieträgern diesen Preis natürlich niemals unterbieten können.

    Gruß
    Ralf
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