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Trinkwasserinstallation Grundlegende Planungsfrage.

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  1. #1

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    Trinkwasserinstallation Grundlegende Planungsfrage.

    Hallo, wir sanieren dezeit ein 3 Familienhaus in dem auch die Trinkwasserinstallation erneuert werden muss. Da zwei der drei Wohnungen vermietet werden sollen, würden wir gerne die Installation so ausführen, dass wir bedarfsgerecht abrechnen können.

    Dazu ist es notwendig für jede Etage Wasserähler anzuringen. Da jede Wohnung durch zwei Steigestränge versorgt wird, ist es nicht möglich in jeder Wohnung einen Wasserzähler zu installieren und von da aus zum Bad und Küche zu verteilen.

    Ich habe mal die beiden möglichen Varianten aufgezeichnet die meiner Meinung nach denkbar sind.

    Meine Frage an euch: Welche Variante würdet ihr bevorzugen. Bzw. ist Variante A überhaupt gemäß DIN erlaubt ? Dort stehen ja schlechtestenfalls 12m Wasser in den Rohren bis diese abgerufen werden (Trinkwasserverordnung ?).

    Danke bereits für eure Anworten.

    Gruß,
    Mike
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  2. Trinkwasserinstallation Grundlegende Planungsfrage.

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  3. #2

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    Vergiß Var. A ganz schnell.

    Wie groß ist denn die Entfernung von Küche und Bad?
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  4. #3

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    Was ist mit den KW Leitungen? Was ist mit Zirkulation?

    Vielleicht solltest Du jemanden holen der sich damit auskennt, der bei Eurem Versorger eine Konzession hat, und der dann vor Ort sich die Sache anschaut und eine fachgerechte Lösung vorschlägt.

    Die TwVo ist schön und gut, aber für eine fachgerechte TW Installation braucht´s mehr.

    Je nach den Gegebenheiten vor Ort, fachgerechte Ausführung vorausgesetzt, sind beide Varianten möglich. Dein "Plan" ist aber für eine seriöse Beurteilung nicht ausreichend.

    Gruß
    Ralf
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  5. #4

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    Zitat Zitat von R.B. Beitrag anzeigen
    Was ist mit den KW Leitungen? Was ist mit Zirkulation?...
    Du meinst sicher, was ist mit WW? Das Gezeigte und als Trinkwasser bezeichnete ist KW.

    Ich bin von dezentraler WW-Bereitung ausgegangen.

    Ich finde es gut, wenn sich Bauherren über prinzipielle Belange der Grundwasserhygiene Gedanken machen. Dann können sie die Leichtfertigkeit und Unbedarftheit vieler Installateure besser erkennen.
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  6. #5

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    Thomas, da habe ich nicht genau hingeschaut. Den Hauptwasseranschluß hatte ich als WW-Verteiler interpretiert.

    Na ja, heute ist Sonntag....

    Gruß
    Ralf
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  7. #6

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    Zitat Zitat von R.B. Beitrag anzeigen
    ...
    Na ja, heute ist Sonntag....
    Genau Ralf, die Sonne scheint und jetzt gehts raus, frische Luft schnuppern.
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  8. #7

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    Zitat Zitat von ThomasMD Beitrag anzeigen
    Vergiß Var. A ganz schnell.

    Wie groß ist denn die Entfernung von Küche und Bad?
    Kanst Du mal erläutern warum. Das würde mich interessieren.
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  9. #8
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    Hallo, danke erst mal. Natürlich werde ich einen Fachmann beauftragen. Möchte hier aber nicht völlig Ahnungslos den Aussagen eines Installateurs vertrauen. Da bin ich leider schon etwas mit meiner Heizungsinstallation auf die Nase gefallen. Ich denke am besten ist es immer wenn man so genau wie möglich seine Vorstellungen in die Planung einfließen lässt.

    Wie bereits vermutet handelt es sich hier nur um die Kaltwasserinstallation. Warmwasser wird dezentral erzeugt.

    Küche und Bad sind 5 Meter entfernt. Dazwischen ist ein Flur und tragende Wände. Ich denke hier werde ich kaum Möglichkeiten haben etwas zu ändern. Zwei Steigestränge sind also quasi vorgegeben.

    Gruß
    Mike
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  10. #9
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    Bei reinem Kaltwassernetz spricht nichts gegen die Variante A.

    Bei manchen Versorgern ist es sogar möglich 3x Hauptzähler zu setzen, so dass eine direkt Abrechnung der Kosten erfolgen kann.

    Hier muss allerdings die Ausführung freigegeben werden. Nicht alle Versorger stimmen der Variante zu.

    Gruß
    Achim Kaiser
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  11. #10

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    Zitat Zitat von Rudolf Rakete Beitrag anzeigen
    Kanst Du mal erläutern warum...
    Weil Trinkwasserverteilungsanlagen so zu errichten sind, dass kurze Verweilzeiten in der Anlage auftreten, um unzulässige Erwärmung von Kaltwasser und unzulässige Abkühlung von Warmwasser zu vermeiden.

    Sternförmige Netze, wie im Beispiel A dargestellt sind regelmäßig Keimschleudern, weil die Stagnation von einem einzelnen Nutzer abhängt.
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  12. #11

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    Zitat Zitat von ThomasMD Beitrag anzeigen
    Weil Trinkwasserverteilungsanlagen so zu errichten sind, dass kurze Verweilzeiten in der Anlage auftreten, um unzulässige Erwärmung von Kaltwasser und unzulässige Abkühlung von Warmwasser zu vermeiden.

    Sternförmige Netze, wie im Beispiel A dargestellt sind regelmäßig Keimschleudern, weil die Stagnation von einem einzelnen Nutzer abhängt.
    Aber zulässig wäre das Beispiel A trotzdem, oder? (Bei entsprechender Verlegung und Dämmung der Leitung)

    Ich halte eine Küchenanschluss oder Badanschluss nicht unbedingt für eine selten benutzte Wasserentnahmestelle und denke die Stagnation ist von kurzer Dauer. Besser wäre sicherlich eine Verbindung von Bad und Küche auf einer Ebene an einem Strang.
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  13. #12
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    Angesichts der aktuellen Diskussionen bezogen auf die neue TWVO frag ich mich schon wie die Menschheit davor überleben könnte.

    Vieles was da wieder an Horrorszenarien gemalt wird ist da schon dem deutschen Regulier- und Kontrollwahn geschuldet.

    Bei entsprechender Dimensionierung halte ich A sogar für die in der Praxis besser zu handhabende Lösung.
    Kein Mieter ---> Anlage komplett ausser Betrieb und entleeren. In der Variante B lässt sich das nur ab Stockwerksabsperrung realisieren ...

    Wie immer hat alles Vor und Nachteile ...

    Gruß
    Achim Kaiser
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  14. #13

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    Zitat Zitat von Achim Kaiser Beitrag anzeigen
    Angesichts der aktuellen Diskussionen bezogen auf die neue TWVO frag ich mich schon wie die Menschheit davor überleben könnte....
    Du bestätigst damit mein Bild, was ich von einer Vielzahl der Installateure habe.

    Die gleichen Argumente kamen schon bei der Einführung der Gurtpflicht und des Verbotes von Bleileitungen.

    Könnte es sein, dass man inzwischen erkannt hat, dass stagnierendes Wasser ein ganzes Haus kontaminieren kann und eine Gefahr für Leib und Leben daraus erwachsen kann?

    Die Installateure bauen alles, was der Bauherr von ihnen verlangt. Eine 20 m lange Stichleitung für einen Außenwasserhahn genauso wie Rohrbelüfter mit 2 m langer Totstrecke oder den Schlauchanschluß für die Heizungsbefüllung.

    Kannst Du dem Bauherren vielleicht das Prozedere bei der Außerbetriebnahme und Wiederinbetriebnahme eines Leitungsabschnitts erklären und glaubst Du, dass er sich daran halten wird?
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  16. #14
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    @ThomasMD: das mit der Schlauchleitung für die Heizungsbefüllung habe ich nicht verstanden. Wärst du so nett und erklärst mir welche Fehler hier gemacht werden.

    Danke für die bisherigen Antworten. Nun bin ich schon mal etwas schlauer.

    Gruß
    Mike
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  17. #15

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    Mike, da werden durch Schläuche eine dauerhafte Verbindung zwischen Heizungswasser und Trinkwasseranlage erstellt anstatt immer schön beide Systeme getrennt zu halten...
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