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  1. #1

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    Dachschalung so richtig ?

    Hallo, wir haben ein paar Fragen zu unserer Dachschalung.

    In Auftrag gegeben Haben wir eine "Dachschalung aus Holzfaserplatten, Stärke 60 mm".

    1. Verwendet wurden nun die UD-Q11 protect vom Homatherm in korrekter Stärke. Was uns nun wundert ist, dass die Platten nicht auf der gesamten Dachfläche verlegt wurden. Im Traufbereich gehen die Platten etwas über die Außenmauer hinaus. Das scheint noch Plausiebel, weil der Überstand keine Wäredämmung und nicht den besseren Regenschutz braucht (oder?)

    Auf der Giebelseite hören die Platten innen aber schon 16 cm vor der Außemmauer auf, enden also auf dem letzten Sparren. Man kann es auf dem Dritten Bild von innen ganz gut erkennen. Da sieht man wie die Schalung der Untersicht, 15 mm Bretter, direkt an die Holzfaserplatten stoßen. Erste Auskunft des Bauleiters war, dass dieser Übergang gar nicht anders hergestellt werden könne ("Wie sollen denn sonst die Profilbretter befestigt werden?"). Dann hieß es nach unseren Protesten, dass die Schalung noch gar nicht fertig sei und zwischen der letzten und vorletzten Konterlatte noch Platten "eingebracht würden. Das wäre von Anfang an so vorgesehen gewesen. Was sagen die Experten zu diesem Aufbau?








    2. In den Dachkehlen stoßen die Faserplatten auf dem Kehlsparren zusammen. Es wurde jedoch keine "Schutzfolie" unter dem Stoß angebracht, wie es die Verlegehinwiese des Herstellers, die wir im INternet gefunden haben, eigentlich verlangen. Ist das ein Problem? Falls ja, kann das repariert werden?


    3. Vielleicht irrelevant. Die Konterlatten wurden in 50*30 und nicht in 60*40 ausgeführt, wie eigentlich in den Verlegehinweisen. Der Bauleiter sagt das wäre so o.k. weil anders als in den Hinweisen nicht genagelt, sondern geschraubt wurde. Das wäre die hochwertigere Ausführung und deshalb die kleineren Lassten ausreichend. Schein uns als Laien nicht abwegig oder gibt es da andere Ansichten?


    Vielen Dank schon mal im Voraus für Antworten.
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  2. Dachschalung so richtig ?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    pkte 1-3 sind hinterfragenswert .. vielleicht mag der bauleiter auch erklären, was die
    verschraubung mit dem lattenquerschnitt zu tun hat?
    ich seh´s eher umgekehrt, aber unabhängig von der befestigung richtet sich der
    lattenquerschnitt nach den statischen erfordernissen oder "praxiserprobten und
    bewährten" lösungen (auch die sind niedergeschrieben).
    kann sein, dass 30/50 statisch reicht.
    ob 30/50 bei verschraubung (wirklich vorhanden?) reicht, glaub ich nicht.

    was für e. vertragsverhältnis? bt/gu/gü?

    nebenbei, weil man wieder untalentierte kehlbalken sieht: lies das.
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  4. #3
    Avatar von Reinsch
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    1.Dämmplatte oberhalb der Verschalung weiterführen ist aufgrund der Profielierung der Verschalung sinnlos. Winddichtigkeit kann kaum noch hergestellt werden.
    2.Beantwortet sich von selbst, ich hoffe oberhalb der Platten
    3.Zu den Latten :http://www.bgbau-medien.de/zh/z355/4.htm
    des weiteren
    Zu dem Gerüst : Mangelhaft / Der Bauherr haftet mit
    Aufdopplung der Sparren impr. ?
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  5. #4

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    Zitat Zitat von Reinsch Beitrag anzeigen
    ...Zu dem Gerüst : Mangelhaft / Der Bauherr haftet mit
    mit so einem gerüst würde ich als bauleiter
    gar nix schalen lassen....
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  6. #5

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    der bauherr haftet sogar noch mehr, wenn er bilder von solch einem gerüst veröffentlicht.

    sofort die gesamte rüstung sperren!!! wenn es geht, in den nächsten minuten.
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  7. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  8. #6
    Themenstarter

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    Erst mal Danke

    für die Anworten. Wir bauen mit einem GÜ und haben heute gleich mal die Gerüstabsicherung moniert. Abhilfe wurde zugesichert. Also vielen Dank für den Hinweis.

    Wenn ich das zusammenfasse heißt das:

    zu 1) Es muss eine Lösung her, um die durch die Profilierung hervorgerufenen "Lücken" zu schließen.

    zu 2) In den Dechkehlen ist das Anbrungen der Schutzfolie entgegen den Verarbeitungshinweisen des Herstellers besser oder ausreichend.

    zu 3) Der GÜ muss einen statischen Nachweis liefern, dass die 30*50 Konterlatten ausreichen.

    Richtig verstanden?
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  9. #7

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    interessant wird die 30x50er Konterlatte in Verbindung mit Holzweichfaser
    und der Befestigung der Traglatten....
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