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Holzterrasse - Dichte Ausführung oder "durchregnen lassen"

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  1. #1

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    Frage Holzterrasse - Dichte Ausführung oder "durchregnen lassen"

    Hallo zusammen,

    wir planen eine Hochterasse, die gleichzeitig als Carport dient (Hanghaus, Zufahrt + Stellplatz auf Kellerebene). Rohbau steht, Hochterrasse wird nächstes Jahr nach den AUssenputzarbeiten errichtet.

    Laut Werkplan hat die Terrasse folgenden Aufbau (von unten)
    - Tragwerk(Stahl-Hauptträger, Deckenbalken aus Holz)
    - Holzschalung (Gefälle 2%)
    - Abdichtung
    - Bautenschutzbahn
    - Stelzlager (mit Gabelauflager für Balken)
    - Unterkonstruktion für Terrassenbelag (Holz Resistenzklasse 1)
    - Terrassenbelag, Dielen mit etwas Abstand (Holz Resistenzklasse 1)

    Die Entwässerung passiert über eine U-Profil-Rinne, die in das Regenfallrohr vom Dach geleitet wird.

    Eine Alternative wäre eine Hochterasse, wo es "durchregnet", also ohne Abdichtungsebene. Die wäre dann eben nicht als Carport nutzbar, zudem müssten da dann wohl die Nebenträger/Deckenbalken auch aus verzinktem Stahl statt Holz bestehen.

    Die jetzt geplante Variante wäre uns natürlich lieber, allerdings habe ich Bedenken, dass im Winter Schnee liegen beliben könnte, die Rinne verstopft, und das (Schmelz)Wasser im schlimmsten Fall bei uns an die Fassade läuft.

    Hat jemand hier Erfahrung mit einem ähnlichen Fall?

    Danke im Vorraus,
    Christian
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  2. Holzterrasse - Dichte Ausführung oder "durchregnen lassen"

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  3. #2
    Themenstarter

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    Keiner Erfahrung damit?
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  4. #3

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    Ich würde mal sagen dass bei einer "offenen" Konstruktion ebenfalls der Schnee liegenbleibt, gefrieren kann und dann das Schmelzwasser gegen die Fassade läuft. Machs lieber dicht, mit ordentlich hohen Anschluss an der Fassade.

    Wennst du die Abdichtung weg lässt und dir fällt später ein dass ein Carport doch sinnvoll wäre, dann reißt den ganzen Aufbau wieder runter und fängst von vorne an.

    Grüße

    Andreas
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  5. #4

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    Offene Konstruktion über 1,00 m Höhe ist Schwachsinn, du wirst dich garantiert darüber schwarz ärgern das du den Raum nie mal als trockenen Abstellraum benutzen kannst...

    Für die Wandprobleme gibt es einfache und langbewährte Lösungen, muß nur geplant werden...
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  6. #5
    Themenstarter

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    Danke für die Antworten!

    > Ich würde mal sagen dass bei einer "offenen" Konstruktion ebenfalls der Schnee liegenbleibt, gefrieren kann und dann das Schmelzwasser gegen die Fassade läuft.

    Guter Punkt, nachdem ja der Dielenabstand meist recht gering ist, scheint mir das nicht unwahrscheinlich.

    > Machs lieber dicht, mit ordentlich hohen Anschluss an der Fassade.

    Zwischen der wasserführenden Ebene (Abdichtung) und der Schwelle den Terassentür-Schwellen sind es laut Werkplanung 20 cm. Aufgrund des aufgeständerten Belags sind es allerdings nur 5 cm von der Belagsoberkannte zur Schwelle. Daher hab ich vor, vor den Terassentüren den Dielenbelag durch Gitterroste zu ersetzen. (Was vor Verstopfung durch Schnee allerdings wohl auch ned gross hilft...

    > Offene Konstruktion über 1,00 m Höhe ist Schwachsinn, du wirst dich garantiert darüber schwarz ärgern das du den Raum nie mal als trockenen Abstellraum benutzen kannst...

    Ja, das ist einer der Gründe, warum ich das so haben wollte. (neben dem Carport soll ein Teil der Fläche (Süd/Westlage) dem Brennholz zum Trocknen dienen)

    > Für die Wandprobleme gibt es einfache und langbewährte Lösungen, muß nur geplant werden...

    Eine Werkplanung gibt es, 2% Gefälle sind vorgesehen, die Entwässerung erfolgt über einen Zulauf zum Dachrinnenfallrohr. Zudem sind "Notüberläufe" vorgesehen, so dass das Wasser notfalls eher vom Balkon läuft, als bei uns ins Wohnzimmer. Hast du sonst noch spezielle Hinweise zu so einer Lösung/selbst schon sowas realisiert?

    Viele Grüße,
    Christian
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