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  1. #1

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    Frage Kondenswasser zwischen Mitteldichtung und Mittelstegen im Fensterrahmen

    Hallo allerseits,

    mein erstes Posting hier.
    Ich habe einen Neubau errichten lassen, halbunterkellerter Holzrahmenbau mit Holzfassade in Lärche und Pultdach (Flämmbahn am Kaltdach), noch nicht bezogen.

    Die Sole-Erdwärmeanlage bringt das Innere des Hauses auf 26 Grad, nachdem es aussen kalt wurde (+/- 0 Grad) bildete sich im Obergeschoss vorwiegend in den Ost-seitigen Fensterrahmen Kondenswasser, und zwar an den Stegen zur Mitteldichtung der 3-Fach verglasten Fenster, Wärmeleitwert 0,6.

    Das Haus steht über 800m Seehöhe, also gibt es viele klare Nächte. Weiters handelt es sich um Kunststoffenster, die innen mit diffusionsdichtem Klebeband an OSB-Platte, Rahmen mit Schaum, aussen mit Kompriband abgedichtet wurden. Erwähnenswert wäre noch, dass fast der ganze Rahmen im Freien liegt, also nur 2-3cm hinter der Laibung aus querverleimten Holz liegen.
    Da ich täglich stosslüfte, sind mir die Wassertröpfchen bald mal aufgefallen, meistens in der Nähe der Fensterecken, wo die Scharniere sind und eher mehr an der Oberseite. Ich wische das Wasser halt immer ab.

    Nun muss ich euch mit ein paar Fragen bombardieren:
    1.) Ist das Kondenswasser an den Stegen ein Hinweis auf bautechnische Probleme?
    2.) Wenn ja, in welchen Bereichen könnten diese Probleme liegen?
    (Aussenwand, Dämmung, Fensterrahmen, Fenstereinstellung...)
    3.) Wie ernsthaft ist dieses Phänomen einzuschätzen?
    4.) Reicht es, das Kondenswasser alle paar Tage abzuwischen bzw. hört das irgendwann von selbst auf?
    (Wenn es draussen wärmer wird, ist klar. Aber hat das evtl. was mit Restfeuchte zu tun?)

    Berichte über ähnliche Erfahrungen herzlich willkommen!

    ... und natürlich vorab vielen Dank an die Antwortenden
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  2. Kondenswasser zwischen Mitteldichtung und Mittelstegen im Fensterrahmen

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Hatte analoges Problem mit Josko Kunststofffenstern (3fach verglast, ...) im Neubau (Holzriegel), Niedrigstenergie - allerdings auch noch 1 Jahr nach Einzug. Umso mehr je höher (1. Stock mehr als EG). Leider handelt es sich nicht um einen Einzelfall. Gott sei Dank, hat der Hersteller mit dem Hinweis, dass die anderen Fensterproduzenten analoge Probleme haben, meine Bedenken fast zerstreut.

    Inzwischen zum 3. Mal Dichtungen seitens Josko getauscht. Aktuell ist es noch zu warm um über den Erfolg zu entscheiden. Der 2. Tausch hatte zumindest den Erfolg, dass das Kondensat erst unter -10° Auftritt.
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  4. #3

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    Hallo,

    vielleicht ist das hier hilfreich.

    MfG
    Danilo
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  5. #4

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    Habe gerade gemerkt, dass das nicht mehr die ganze Abhandlung ist.
    Vielleicht den Verfasser einfach mal kontaktieren.
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  6. #5
    Avatar von Flocke
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    Bie mhrfachverglasung kann uch der Randverband der Scheibe eine Rolle spielen. Die meisten Fenster sind mit einem Alurandverband ausgestattet. Ich bestelle höher wertige Fnster meistens mit einem warmen Randverband, da Alu eine leichte Wärmebrücke darstellt
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  7. #6
    Avatar von Schnabelkerf
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    Eine Lüftungsanlage wurde nicht verbaut?
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  8. #7

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    Zitat Zitat von dwpk2011 Beitrag anzeigen
    Hallo,

    vielleicht ist das hier hilfreich.

    MfG
    Danilo
    Ja das ist definitiv das anloge Schadensbild. Wobei die Schimmelbildung bei weitem nicht dieses Ausmaß erreichte und nach Reinigung durch den Hersteller nicht mehr auftrat. Kondensat war allerdings noch vorhanden. Wie gesagt den Erfolg des 3. Tausches müssen wir erst abwarten.
    Allerdings ist die Dichtung (rauminnenseitig) am Schanier (ist. vermutlich in der Stellungnahme mit Dreh-Kippschere gemeint) noch immer unterbrochen. Muss nochmal ein Foto suchen.

    Eine Wohnraumbelüftung wurde verbaut (die hätte das Problem eigentlich verhindern sollen - wie man im nachhinein erfährt), allerdings wurde diese bereits auf unzulässig hohen Über/Unterdruck überprüft. Und das Schadensbild tritt auch in Häusern ohne WRB und in Ziegelbauten auf.
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  9. #8

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    Ich habe das Problem bisher an zwei Fenstern ( 76mm Profilbreite, drei Dichtungen) auch. Was ist die Lösung?
    Eine KWL scheidet aus finnaziellen Gründen aus.
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  10. #9

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    Beitrag liess sich nicht ändern, eine KWL ist wohl unumgänglich geworden bei entsprechend
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  11. #10

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    Zitat Zitat von uban Beitrag anzeigen
    Ich habe das Problem bisher an zwei Fenstern ( 76mm Profilbreite, drei Dichtungen) auch. Was ist die Lösung?
    Eine KWL scheidet aus finnaziellen Gründen aus.
    Unter

    http://www.fensterbausieber.de/techn...onen/index.php

    3. von unten ist der scheinbar vollständige Bericht. Deckt sich ziemlich mit meiner Einschätzung und Bauherrnerfahrung, wobei das "Rosenheimer"-Gutachten (das auch unser Hersteller zog) eher wohl von Fensterherstellern beauftragt wurde.

    Lösung: kann ich nicht sagen (WRB haben wir ja), da wir uns noch in der "Erprobungsphase" der Behebungsversuche befinden. Bis jetzt wurden bei uns 3x ein Dichtungstausch durchgeführt. Bei anderen Fällen zusätzlich auch der Beschlag, welcher die Innendichtung unterbricht. Eine Verbesserung (zumindest weniger Kondensat - vorher war die Rinne im Fenster nach 4 Tagen voll - und erst bei tieferen Temperaturen) haben die Versuche schon mal gebracht.

    Ich hoffe nur, dass es bald einmal kalt wird, um weiterzusehen.

    PS: Danke an Herrn Sieber, dass er derartig präzise Infos einstellt.
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  12. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  13. #11

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    Der Fall scheint bei mir nach dem hier gelesenen ziemlich klar zu sein. Meine problembehafteten Fenster liegen bisherr nur auf der windabgewandten Nord/Nordost-Seite, sowohl OG (hier fällt ziemlich viel Kondensat an) als auch EG (Badezimmer, ist sowieo immer wieder zu feucht). Bei den anderen ist mir das zumindest noch nicht aufgefallen.
    Gibt es nicht allzugiftige Mittel die Schimmerl verhindern und den Kunststoff bzw die Dichtung nicht angrifen?
    Mittelfristig werde ich zumindest Abluft aus den betroffenen Zimmern ableiten muessen, idealerweise mit Wärmerückgewinnung. Wollte ich mir zunächst ersparen, muss ich jetzt wohl oder übel angehen.

    Wenigstens weiss ich jetzt dass ich eine recht gut gedämmte und ordentlich dichte Hütte habe. Dieses Jahr wurde der Fenstertausch abgeschlossen, die Rollo-Kästen ausser Funktion gesetzt und komplett abgedichtet.
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  14. #12
    Themenstarter

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    Danke für die vielen Antworten und nützlichen Links, bin schon ewig nicht mehr dazu gekommen, das Forum zu besuchen.

    In meinem Fall treten die Kondensationsprobleme an Fenstern in allen Himmelsrichtungen auf, jedoch nicht an jedem Fenster, was mich Dank "pseudo2009" in Richtung der Dichtungen weiter denken lässt.
    Das Kondensat wische ich ca. einmal pro Woche weg, es entstehen in der Zeit schlimmstenfalls kleine Pfützen in der Sammelrinne, so maximal 10cm lange Tropfen. Schimmel ist bisher noch nicht sichtbar aufgetreten.

    "Leider" ist meine Empfindlichkeit gegenüber Schimmelsporen und vielen Umweltgiften stark zurückgegangen, aufgrund einer Therapie an der Wirbelsäule (ja, ich staune noch immer), ansonsten könnte ich eine etwaige nicht sichtbare Belastung mit einem tiefen Atemzug durch die Nase erkennen. Allerdings bin ich nicht all zu unglücklich über den Verlust dieser "Fähigkeit"

    @uban: Es gäbe noch Sanosil. Das ist Wasserstoffperoxyd mit kolloidialem Silber. Letzteres soll das Wiederauftreten von Schimmel hemmen bzw. verhindern.
    Hatte bisher keine schlechten Erfahrungen damit, in insgesamt 3 Wohnungen. Der Schimmel tritt an der behandelten Stelle bisher nicht mehr auf, wenn die Verhältnisse (Feuchtigkeit/Taupunkt) an den behandelten Stellen nicht verbessert werden, "wandert" der Schimmel halt an den Rand der Fläche, die mit dem Sanosil behandelt wurde.
    Wichtig: nicht sprühen! Die Wasserstoffperoxyd Tröpfchen schädigen die Lunge!

    Ich hoffe, das fällt jetzt nicht unter werbung...
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