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  1. #1

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    Bodenbelag im Spitzbodenbereich unterm Kaltdach?

    Hallo Experten,

    was nimmt man als Bodenbelag im Spitzbodenbereich unterm Kaltdach? Nutzlast laut Statik = 1 kN/m², e = 80. Einige meinen 19mm Rauspund reicht völlig aus, die Anderen raten zur OSB-Verlege (Stärke?) bzw. Spannplatten. Uns ist wichtig, daß dieser Belag auch diffusionsoffen ist.

    Aufbau (von unten) OG-Decke wie folgt: MDF-Panelle, Lattung, Dampfbremsenfolie, Steinwolle, Rauspund? Verlegeplatten & Co.?

    Danke für eure Hilfestellung.
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  2. Bodenbelag im Spitzbodenbereich unterm Kaltdach?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Ich würde mal über Rauspund nachdenken. Dimensionierung nach den Gegebenheiten vor Ort (Statiker/Zimmermann fragen).

    Im Forum finden sich aber noch weitere Beiträge zu diesem Thema.

    Gruß
    Ralf
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  4. #3

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    Spanplatte

    Hatte eine 22er Spanplatte genommen und mich geärgert.
    Bei uns hatte sich ein Marder inder Zwischendecke eingenistet und dabei die Dampfbremse kaputt gemacht.

    Nun kondensierte das Wasser an der Plattenunterseite und die Inhaltsstoffe der Platte waren für den Schimmel ein Genuß.

    Würde jetzt auch Rauspund nehmen.
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  5. #4

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    OSB PLatten sind dampfdicht - schlecht. Wenn Feuchte sich irgendwie durch die Dampfsperre mogelt, dann kann sie durch Rauspund wenigstens raus.

    Zur Dicke: wie weit sind die Balken auseinander?
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  6. #5

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    Zitat Zitat von ralph12345 Beitrag anzeigen
    Zur Dicke: wie weit sind die Balken auseinander?
    Wenn man in der Eingangsfrage das e=80 sieht und dann nach dem Balkenabstand fragt, sollte man vielleicht überlegen ob man hier statisch relevante Antworten geben sollte.

    Gruß
    Ralf
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  7. #6

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    *duckweg* Hatte nicht vor, die Antwort selber zu geben, ich dachte das übernimmt dann schon einer. Ich hab von Baustatik keinen Schimmer.
    e ist demnach also der Balkenabstand ... :-o
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  8. #7

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    Ja. Und zwar nicht in Millimetern...
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  9. #8

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    hallo,

    was machst du da oben??

    ich habe auch einen spitzboden, die balken sollten auch in etwa so weit außeinander sein als bei dir, bei mir liegt da oben nur so zeug wie christbaumständer, oder anderes zeug was man nicht oft braucht,
    also geh ich da sehr selten rauf.

    ich hab einfach ungehobelte dachschalungsbretter (22mm) draufgespaxt
    mit etwa 2mm abstand, damit eventuell durch die dampfsperre dringende feuchte nach oben raus kann.

    billig und zweckmässig, klar kann mann das auch schöner machen,
    aber warum????
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  10. #9

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    Da hast Du Recht!

    Aber die Verlegung auf Abstand kann man sich sparen - die kommt sowieso von selbst, wenn das kammergetrocknete Holz auf natürliche Weise nachtrocknet.

    Bei uns wurde beides verlegt:
    Gehobeltes NuF für die Böden und stumpf sägerauhe Schalbretter für die Zwischenwände.
    Alles war so gut verlegt, daß kaum ein Blatt Papier dazwischenpaßte - einige Jahre später kann man stellenweise fast den Finger durchstecken...
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  11. #10
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    Ich grüße euch.

    Danke für die Antworten und Fragen. Auf dem Spitzboden wird nur Weihnachtszeug & Co. gelagert. Es dürfte auch nicht Nutzlast=1kN/m² übersteigen. Also max. 100 kg pro m² (stimmt´s?), daher meine Bedenken ob es mit knapp 20mm dickem Rauspund auf Dauer standhält. Das mit Schallbrettern in über 20 mm Stärke habe ich mir auch schon überlegt. Ein Zimmermann, der ein Angebot gemacht hat, meinte egal ob Rauspund oder gleichwertiges Zeug - alles Unsinn - macht man heute keiner! Er empfielt Spannplatten in 25 mm Stärke. Schnell verlegt, leicht sauber zu halten und angeblich auch nicht ganz diffusionsdicht.

    Das es schnelle zu verlegen ist, stimmt wohl, aber mit diffusionsoffen sein..?

    Was meint ihr?
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  12. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  13. #11

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    Ich meine auch: Alles Unsinn!
    Allerdings eher das, was jener moderne Zimmermann so von sich gibt...
    Je nach Grundriß und Transortmöglichkeit stimmt nichtmal das mit der schnelleren Verlegung.

    Nimm NuF-Rauhspund und nichts anders! Dicke nach statischer Bemessung.
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  14. #12
    Themenstarter

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    Danke.
    Muß ich beim Anschrauben bestimmte Abstände einhalten (20-25 cm zwischen jeder Schraube bzw. 1-1,5 cm zu der Dachkonstruktion an den Kanten der zu verlegende Bodenfläche)?

    Gruß.
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